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Schneckenlochhöhle (Snail Hole Cave) EarthCache

Hidden : 4/16/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Beim Wissenserwerb und dem speziellen Naturerlebnis durch einen EC, gebietet die Geocacherehre die Antworten selbst an die Owner zu übermitteln.
!!GUIDELINES - JEDER ACCOUNT ANTWORTET NUR FÜR SICH - KEINE SAMMELANTWORTEN!!

Die Schneckenlochhöhle ist eine große Karsthöhle in der Nähe von Schönenbach (1,5 h Gehzeit), auf dem Gebiet der Gemeinde Egg im Bregenzerwald (Vorarlberg).
Sie wurde um 1900 zum ersten Mal in einem Zeitungsartikel beschrieben und ist seit 1955 ein geowissenschaftliches Denkmal.
Der Eingang auf 1270 m ü.N.N. befindet sich im Nordhang des Sevischrofen im „Schneckenwald“ (Namensgeber) am westlichen Rand des "Gottesacker".
Die heute bekannte Gesamtlänge der Schneckenlochhöhle beträgt etwa 3374 m, der größte Höhenunterschied 164 m.
Die riesige Eingangshalle ist ca. 120 m lang, 40 m breit, 12 m hoch und kann bei Tageslicht begangen werden.
Der hintere Teil der Höhle gabelt sich nach ca. 500 m in zwei Abschnitte: Ostgang und Nordostgang.
Dieser hintere Teil ist nicht für Anfänger geeignet, es Bedarf an Höhlenerfahrung und entsprechender Ausrüstung - eine kundige Begleitung ist verpflichtend!



 

Zur Entstehung der Schneckenlochhöhle

Im Paläozoikum (570 - 225 Mio Jahre) lag die Wiege der Alpen. In dieser Zeit haben sich Ablagerungen von Meereslebewesen und Pflanzen am Meeresboden unter Druck in festes, aber wasserlösliches Kalkgestein verwandelt.
Durch die Plattentektonik (67 Mio Jahre bis heute) sind die Gebirge entstanden, zeitgleich hat auch die Verkarstung (und Höhlenbildung) der Kalkalpen begonnen.
Die Schneckenlochhöhle entstand an der Grenze zwischen einer wasserundurchlässigen Schicht (Drusbergschicht) und darüber liegendem verkarstungsfähigem Gestein (Schrattenkalk).
An der Gesteinsgrenze haben korrodierende Bäche über jahrhunderttausende den Kalk gelöst und einen Hohlraum gebildet – davon erhält die Höhle eine spezifische Höhlenbezeichnung.
Ab einer gewissen Größe des Hohlraumes wurde durch von der Decke herabstürzende Teile (Verbruch), der Hohlraum auf die heutigen Dimensionen vergrößert – für diesen Vorgan, gibt es einen eigenen Fachbegriff.
Der Eingangsbereich, sowie der größte Teil der Höhlensohle sind von Schutt (Versturzhalden) überdeckt. Der am Höhlenboden liegende grobe Schutt (Versturz), wird durch den durchfließenden Bach weiter abgebaut. Der Bach in der Schneckenlochhöhle ist nur noch im Nordgang sichtbar.

Das hellgraue Gestein in dem die Höhle liegt ist gebankt und überaus klüftig. Die Bänke (Schichten) erreichen eine durchschnittliche Mächtigkeit (Dicke) von 30 bis 50 cm. Die Schichten fallen in der ganzen Höhle unter einem bestimmten Winkel ab. Der Winkel dieser typischen Schichtung ist auch im Eingangsbereich gut sichtbar (messbar). Die Schichtung gibt einen direkten geologischen Einblick in die Verwerfung des Gesteins.

 

Um diesen Earthcache zu loggen, müssen die folgenden Fragen beantworten werden:
1. Wie nennt man diesen spezifischen Höhlentyp?
2. Nenne den Fachbegriff bei der Höhlenentstehung, bei dem Teile der Höhlendecke in den
    darunterliegenden Hohlraum fallen?
3. Nimm im Eingangsbereich (Nähe Infotafel) der Höhle die Messung der Neigung, der hellgrauen Schichten vor und nenne diese in Grad. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Neigung der Bänke und der Höhlenentstehung. Erklärung dies mit einfachen Worten.

Sendet die Antworten per MAIL an uns.
Es ist nicht notwendig, auf eine Logerlaubnis zu warten.
Ein Foto von dir am Höhleneingang würde uns freuen (dies ist keine Logbedingung, nur aus freiem Willen)

Schütze die Natur - wir haben nur eine.
Der Wanderweg, führt direkt zum Höhleneingang, ist nicht notwendig und gewünscht den vorgegebenen Weg zu verlassen!


Additional Hints (Decrypt)

Vasbezngvbafgnsry nz Cbegny, Snpuyvgrenghe

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)