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Der Erzberg Traditional Cache

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reaktivlicht: So, das war es hier. Platz für Neues.

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Hidden : 4/27/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein einfach zu findender Cache auf dem Erzberg in der Dresdner Heide. Vor vielen Jahren wurde versucht, hier Erz und Gold zu finden - allerdings ohne größeren Erfolg.

Suche nach Silber und Gold


Der Erzberg an der Radeberger Landstraße erinnert an Versuche, in der Umgebung Dresdens Bergbau zu treiben.


Neben der Bienen- und Viehzucht spielten die Fischerei, die Nutzung fließender Gewässer durch den Mühlenbetrieb, der Torfabbau und die Köhlerei für die Bewirtschaftung der Dresdner Heide eine wichtige Rolle. Zudem wurde Erz gewonnen, Ob mit größerem Erfolg, lässt sich wegen der spärlichen Quellenlage nicht mehr sagen. Viele überlieferte Nachrichten sind eher in den Bereich der Sage zu verweisen. Dass nach Silber gesucht wurde, ist verbürgt. So vermerkt das Forstzeichenbuch des Kurfürsten August von 1572 im jetzigen Revier Hofewiese „ein Silberbergwerg ober die Prießnitz“. Forstortsnamen wie Erzberg, Goldbrunnen und Silbergruben zeugen ebenfalls von Versuchen, in der Heide Edelmetalle zu gewinnen. Fest steht, dass das Wasser der Prießnitz nicht nur einen erhöhten Eisengehalt aufweist, sondern auch verschwindend kleine Mengen an Gold mit sich führt. Vor diesem Hintergrund sind Überlieferungen, nach denen Abenteurer an den Flüssen und Bächen der Heide Gold zu waschen versuchten, durchaus glaubwürdig, zumal Reste solcher Goldwäschen noch auffindbar sind. Namentlich bekannt geworden ist ein gewisser Traugott Starke, der 1769 im Prießnitzgrund der Goldwäscherei nachging. Edles Metall aus der Prießnitz Am Erzberg finden sich noch heute Stollen, die auf einen intensiveren Bergbau hinweisen. Im 18. Jahrhundert wurden die Goldwäscherei und das Erzschürfen im Heidegebiet gänzlich eingestellt. Die Edelmetallvorkommen in der Prießnitz und ihren Zuflüssen hatten sich als zu gering erwiesen, als dass eine Ausbeutung lohnenswert erschien. Die überlieferte Bergbausage „Vom verfluchten Silberbergwerk im Prießnitzgrund“ ergänzt die Vermutung des nie gefundenen Silberreichtums in der Heide. Erzählt wird die Geschichte von einer reichen Gräfin, die das Bergwerk zu ihrem Besitz zählte. Als sie eines Tages einem Bettler mit der Reitgerte geschlagen haben soll, verfluchte der daraufhin das Bergwerk. Und das verschwand, wovon wir uns heute überzeugen können, „von Stund an“ für immer.

aus: Sächsische Zeitung

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