Die Sage der weißen Frau von Himmelkron / Kulmbacher Plassenburg
Die bekannteste Sage über die Weiße Frau hat ihren Ursprung auf der Plassenburg (Kulmbach) und ist mit der Familie Hohenzoller verknüpft. Burgherrin Kunigunde, Witwe des Grafen Otto von Orlamünde, hatte sich in Albrecht den Schönen, Sohn des Nürnberger Burggrafen Friedrich IV, verliebt. Dieser ließ verbreiten, er würde sie heiraten, wenn nicht vier Augen im Wege stünden. Damit waren seine Eltern gemeint, die eine solche Verbindung ablehnten. Kunigunde missverstand jedoch die Nachricht und bezog sie auf ihre zwei Kinder, ein Mädchen von zwei und einen Jungen von drei Jahren. Sie stach den Kindern mit einer Nadel in den Kopf und tötete sie. In der gereimten Klosterchronik des Melkendorfer Pfarrers Johann Löer von 1559 klingt das so :
Und dacht, die Kindlein, die ich hätt'
Werden gewiß die Augen sein,
die mich berauben des Buhlen mein!
Und wurd' das Weib so gar bethört,
Daß sie ihre eigen Kinder ermördt,
Und jämmerlich ihres Lebens beraubt,
Daß sie es mit Nadeln in ihr Haubt
Stach in ihre Hirnschall,
Die zart und weich überall.
So wird es heute noch gerne erzählt, das bestehend zu dieser Sage ein Sühnekreuz am Cacheort von Kunigunde errichtet wurde. Genau an dieser Stelle sollte die Burgherrin zusammengebrochen sein, als sie zur Buße ihrer Tat von der Plassenburg nach Himmelkron in das Kloster auf Knieen gerutscht war.
Der Geist der weißen Frau soll am Cacheort genau wie in Himmelkron im Kloster oder auf der Plassenburg hin und wieder erscheinen.
Neben dem Sühnekreuz ist auch eine kleine Steinbank, die zur Rast einläd unter einem großen Baum.
ACHTUNG!
Die Zufahrt zum Cache ist im Kurvenbereich! Seid hier bitte vorsichtig! Der Cache ist auch in der Dämmerung noch machbar.
Erstinhalt:
Logbuch und Hinweis