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Sagen & Legenden 5 "Der Ritter von der Hohenfahrt" Multi-Cache

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M1A1-76: Feierabend!

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Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Kürzlich fand ich auf meinem Dachboden ein altes Buch aus dem Jahre 1892 namens "Sagenkranz".
Dieses Buch besteht aus einer umfangreichen Sammlung von Sagen und Legenden aus Rudolstadt und Umgebung.
Einige davon möchte ich durch eine kleine Cache-Serie vor dem Vergessen bewahren.

Doch nun lest selbst was vor langer Zeit geschah:


Der Ritter von der Hohenfahrt

Zur Zeit Rudolfs von Habsburg, so erzählt man sich, hauste auf der Hohenfahrt ein Ritter.
Der war ein richtiger Landschaden,
brach oft von seinem sicheren Horste hervor und nahm den Leuten Hab und Gut,
oft genug auch noch Gesundheit und Leben.
Mit jedem Jahre trieb ers frecher, bis die Klagen über ihn zu den Ohren des Kaisers drangen.
Den packte der Zorn, er rüstete ein Heer aus, zog vor die Burg und berannte sie.
Der Ritter hielt sich mit seinen Mannen eine ganze Weile,
bis er sich der Übermacht ergeben musste.
Der Kaiser ließ die Burg niederbrennen, daß keine Spur mehr von ihr übrig blieb,
der Ritter aber mußte mit eigener Hand sein Wappenschild zerschlagen und sein Schwert zerbrechen,
dann wurde er an einem Straßenbaum aufgeknüpft.
Weil ihn aber seine Sünden keine Ruhe lassen,
erscheint er noch jetzt alljährlich an seinem Richttage und durchreitet die Stätten,
an denen er seine Räubereien vollführt hat.
Das ist aber ein grausiger Anblick: er sitzt auf einem falben Pferde und trägt seinen eigenen Kopf unter dem Arm.
Sein Leib ist mit geronnenem Blute überkrustet,
und schauerlich ragt der nackte Halsstumpf in die Höhe.
Die Gefangenen wurden aus dem Verlies befreit:
ein Teil der Knechte siedelte sich gegenüber der Hohenfahrt an und gründete der Sage nach Geitersdorf.



Geschichtliche Tatsachen:

Rudolf von Habsburg(1218 - 1291) hielt sich  zwischen 1289 bis 1290 in Thüringen auf und zerstörte 66 Raubritterburgen.

In Geitersdorf erzählt man sich desweiteren, daß im Wüstebachtal unterhalb der Hohenfahrt die sogenannte Judasmühle stand.
Der Müller stand mit dem Ritter im Bunde und jedesmal wenn auf der alten Handelsstraße(B 85) ein reich beladenes Gespann
seine Mühle passierte, signalisierte der Müller durch dichten Rauch dem Ritter, daß sich potenzielle Beute in Reichweite befindet.

Aber dies ist eine andere Geschichte....


Nun zum Cache:

Parken könnt ihr im Schatten des Baumes  an dem der Ritter sein klägliches Ende gefunden hat .
N50° 45.017 E011° 20.748


STAGE 1

N50° 44.997 E011° 20.768

Hier findet ihr ein wahrlich ritterliches Bauwerk.
An diesem Bauwerk befinden sich Schwerter und Wappenschilder.
Die Anzahl der Schwerter sei der Wert A
Auf den Schildern befindet sich jeweils ein Symbol.
Addiert die Anzahl der Buchstaben dieser Symbole.
Die Summe sei der Wert B


STAGE 2

N50° 44.778 E011° 20.252

Hier findet ihr die letzte Warnung des Ritters bevor ihr sein Reich betretet.
Wie weit ist es bis zu seiner Grenze?
Dieser Wert sei C


STAGE 3

N50° 44.800 E011° 19.823

Nun befindet ihr euch an einem Vorposten des Ritters.
Sein hartes Gesetz verbietet euch den Zutritt.
Addiert alle Ziffern in der Paragraphenzeile.
Die Summe sei der Wert D


STAGE 4

N50° 44.730 E011° 19.558

Sucht hier nach einen  mehr als 200 Jahre alten Gemarkungsstein.
Addiert die beiden Zahlen die ihr darauf findet.
Dieser Wert sei E


FINAL

Die Raubritterburg auf der Hohenfahrt ist leider fast restlos verschwunden.
Wenn ihr alle ermittelten Werte richtig in folgende Formel einsetzt könnt ihr allerdings
die Reste der legendären Schatzkammer finden.

N50° 44.577+A+B+C+D+E
E011° 19.347+A+B+C+D+E


Im Logbuch findet ihr auf der letzten Seite die Koordinaten für den Bonus:

Sagen & Legenden 6 "Der Judasmüller"




Additional Hints (No hints available.)