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Römische Villa Traditional Geocache

Hidden : 05/17/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein kleiner Tradi in Waxweiler direkt am Radweg gelegen
Ortsausgang Richtung Lünebach, Ecke Lünebacher Straße / Bahnhofstraße

An dieser Stelle befindet sich die Nachbildung einer Kellerwand aus der römischen Villa vom Hüttenberg in Waxweiler. Sie wurde im Jahre 2009 auf Initiative vom Verein "Waleswilere" errichtet.
Die Keller-Replik entspricht dem Original, das sich in der noch teilweise erhaltenen Villa im Bereich des Hüttenberges befindet. Die auffälligen Nischen in der Mauer dienten vermutlich einst der Ablage und Aufbewahrung von Vorräten.
Erstmals wird die Existenz einer römischen Wohnanlage auf dem Hüttenberg von Pastor Hugo Schwickerath im Jahre 1832 erwähnt. Von ihm wurden erste Grabungen veranlasst, jedoch sind die Fundstücke verschollen. Eine weitere, wenn auch nur kurzzeitige Grabung erfolgte 1934. Die Berichte darüber sind erhalten. Leider wurde im Jahre 2002 durch eine Unachtsamkeit das Flurstück als unbedenklich zur Bebauung freigegeben. Bei den Erschließungsarbeiten stieß man auf die Villa. Es stellte sich heraus, dass die neue Erschließungsstraße den mittleren Bereich des Gebäudes, wo sich der Keller befand, getroffen hatte.
Danach erfolgten bis 2005 drei Grabungsaktionen durch das Rheinische Landesmuseum in Trier.
So konnte eine umfassende Dokumentation der Villa erfolgen. Auf Eigeninitiative des Grundstückseigentümers Arthur Maurer wurde eine Teilerhaltung der Grundmauern durchgeführt.
Originalfunde aus der Villa können in einem Museumsraum besichtigt werden, der für Einzelpersonen und Gruppen zugänglich ist.
Die Grabungsergebnisse:
Die Villa wurde in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. erbaut und um die Mitte des 4. Jahrhunderts n. Chr. durch Feuer zerstört. Sie bestand also über 200 Jahre lang.
Die Villa hatte eine Länge von 28,80 m und eine Breite von 19,90 m. In ihr wurden 21 Räume nachgewiesen.
Die Dacheindeckung bestand aus dünnen Steinplatten, die mit eisernen Nägeln auf Holzbalken befestigt waren. Den Firstabschluss bildeten halbrunde Tonziegel.
Die Front mit Portikus (Säulenhalle) und zwei Eckrisaliten war nach Osten ausgerichtet.
Eine komplette Badeanlage war im südlichen Teil des Gebäudes vorhanden.
Spuren von Bemalungen auf dem Kalkputz zeugen von gehobener Ausstattung.
Es gab einen Keller mit Mauernischen. Der Raum hatte eine Sickergrube, die in den felsigen Untergrund gehauen war, und an der westlichen Außenmauer befand sich ein Lichtschacht.
Ein Wirtschafts- und Küchentrakt mit Ofenanlage war im nordwestlichen Teil gelegen.
Den Befunden nach dürften die Räume der Nordseite als Sommerwohnung (fehlende Beheizungsvorrichtungen), die der Südseite als Winterwohnung gedient haben. Mehrere Beweise für die Existenz einer Hypokausten-Heizung wurden gefunden.


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Additional Hints (Decrypt)

Fgerpx qvpu!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)