Dies ist der Nachfolgecache von unserem "Vulkanland – Klöch" aus dem Jahre 2005 und führt in den bekannten Weinort Klöch.
Hintergrundinformationen:
Der Ort verfügt über eine eigene Touristeninformation, ein Weinmuseum und zahlreiche Buschenschänke laden zum Besuch ein.
Im Norden von Klöch steht auf einem Basalthügel die Burgruine, die einst als Wehrburg den Radkersburger Raum nach Norden wehrtechnisch abschloss.

Die Abhänge im Osten und Süden waren durch Ringmauern geschützt, im Norden übernahm ein in den Felsen gehauener Graben die Sicherung der Burganlage.
Über diesem Graben erhob sich eine 2,5m dicke, 4 Stockwerke hohe Schildmauer, die heute noch steht. An die dort angebauten Wohnräume schloss sich der Wehrturm. Im zweiten Obergeschoß des Turmes befand sich eine Kapelle, deren gut erhaltenes Gewölbe noch zu sehen ist. Die Freskenreste in den Mauernischen sind in ihrer Ausführung typisch für die künstlerische Gestaltungsform um 1500.
Der wahrscheinlich älteste Teil der Burgruine ist der Bereich, in dem sich jetzt das Buffet befindet. 1365 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Burgruine. Im 17. Jahrhundert war die Burganlage noch in gutem Zustand, der Verfall begann im 18. Jahrhundert.
Die Burgherren waren selten auf der Burg anwesend. Sie setzten Burghauptmänner als Verwalter ein. Deren Nachkommen - ein niederes Rittergeschlecht - nannten sich "Ritter von Klech".
1365 erhielt Friedrich Wolfsauer von Herzog Rudolf einen Teil der Feste Klöch zum Lehen. Bald verschuldeten sich die Wolfsauer, die Burg gelangte in den Besitz der Emmersberger.
Die Geschichte der Burg Klöch ist gekennzeichnet von häufigem Besitzerwechsel. Erwähnenswert ist der Ritter Perenhart von Klech. Er verschuldete sich bei einem Radkersburger Juden. Dietegen von Emmenberg löste seinen Ritter aus der Schuld und brachte die verpfändeten Weingärten zur Einlösung. Dies ist urkundlich belegt und weist durch die Datierung der Urkunde nach, dass in Klöch seit 1444 Wein angebaut wird. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wechselte die Burg dreimal den Besitzer. Reichsgraf Georg Christoff Stürgkh erwarb 1724 das Bauwerk als Ruine. Sie befindet sich weiterhin in Privatbesitz.
1997 pachtete die Marktgemeinde Klöch die Burgruine für den Zeitraum von 50 Jahren. Das Kulturgut wurde revitalisiert. Seit 1998 stehen die Kulturarena sowie der 35m hohe Aussichtsturm den Besuchern während der Sommermonate für Besichtigungen und Veranstaltungen zur Verfügung.
Neben dem Wein ist Klöch auch für seinen Basalt bekannt. Der Steinbruch hat mittlerweile eine massive Narbe in der Landschaft hinterlassen.

Zum Cache:
Wegpunkt 1 - Dorfplatz
N46 45.864
E15 58.014
Hier findest Du X grimmige Wächter. Halbiere ihre Anzahl um C zu erhalten.
Wegpunkt 2 - Pfarrkirche
N46 45.882
E15 57.946
"... Gaubis Todesjahr" (Lateinische Inschrift). Nimm die häufigste Ziffer für F.
Wegpunkt 3 - Burgruine Klöch
N46 45.939
E15 58.029
Hier findest Du zwei Uhrzeiten. Nimm die sechste Ziffer für B.
Wegpunkt 4 - Die Burgruine Klöch
N46 46.028
E15 58.047
Hier findest Du weitere Informationen zur Burgruine Klöch. Nimm die Einerstelle von der Jahreszahl "... die künstlerische Gestaltungsform um ..." um D zu erhalten.
"Seit [Jahreszahl] stehen die ..." Nimm die dritte Ziffer der Jahreszahl für A.
Nachdem die Ruine nur während der warmen Jahreszeit zugänglich ist, haben wir die Station rausgenommen. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch Wert!
Wegpunkt 5 - Der Basalt
N46 46.030
E15 58.055
"... (ca. vor x bis y Millionen Jahren) ..." Subtrahiere x von y um E zu erhalten.
Der Cache befindet sich bei:
N 46°45.ABC
E015°58.DEF
Wir wünschen einen wunderschönen Aufenthalt in Klöch und viel Erfolg bei der Suche!
Team Luchsp