Kaltenbacher-Tunnel Multi-Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Dieser Multi ist der Erste einer Cache-Serie die Euch durch die Geschichte meines Heimatortes und Umgebung führen soll. Ihr könnt diesen Multi-Cache in ca 1 Stunde ohne große Anstrengung bewältigen.

Ich kenne diesen Tunnel seit meiner Jugend und hatte auch das Glück die Durchfahrt einer Dampflok mitzuerleben. Auch das Innere des Tunnel ist mir bekannt in dem sich relativ mittig ein in der Wand eingelassener Brunnen befindet.
Das Betreten ist verboten und gefährlich da die Bahnanlage noch in Betrieb ist.
Der Weg führ Euch zuerst die alte Römerstraße(asphaltiert) hinauf am Hundeplatz vorbei, in Richtung Waschtal. Ab dem Hundesport Vereinsheim ändert sich der Weg in den Abschnitt, von dem vermutlich die Namensgebung „Römerstraße“ stammt. Der geschichtliche Hintergrund ist nicht zu 100% nachgewiesen. Man vermutet das diese Art der Straßenbefestigung zu einer weiter hinten gelegenen Erzgrube gehörte.
Aufgabe Station 1:
Suche den Wegweiser und ermittle die Summe der Buchstabenwerte um die Koordinaten für Station 2 zu erhalten!
W.................= A (Quersumme = 6)
R.................= B (Quersumme = 4)
Addiere 674 + A für den nördlichen Dezimal-Minutenwert
Addiere 565 + B für den östlichen Dezimal-Minutenwert
N49 12.XXX E007 43.XXX
Aufgabe Station 2:
Die erste Zahl ersetzt die nördlichen Dezimal-Minuten
Die zweite Zahl ersetzt die östlichen Dezimal-Minuten
Koordinaten zu Station 3: N49 12.XXX E007 43.XXX
Aufgabe Station 3:
Müsst Ihr selber rausfinden :) .....!
Koordinaten zum Finale: N49 13.XXX E007 42.XXX
Der Weg nach Station 3 führt Euch zu einer vergessenen keltischen Grabstätte. Die beiden Grabhügel konnten noch nicht genauer untersucht werden. Man vermutet aber, das sich darin die gleichen Grabbeigaben wie in bereits durch Archäologen erkundeten keltischen Grabstätten befinden. Ob alle die Fitnessbegeisterten wissen, über welche uralten Geheimnisse sie täglich joggen?.....

Von hier geht es nun geradewegs zum Finale!
Bitte achtet am Finale auf Muggel!
Geschichte:
Am 18. November 1871 war es endlich soweit: König Ludwig II. unterzeichnete die „Allerhöchste Concessions-Urkunde für die Aktiengesellschaft der pfälzischen Ludwigsbahn zum Bau und Betrieb einer Eisenbahn von Landau nach Zweibrücken, dann einer Zweigbahn von Biebermühle nach Pirmasens“ (Königlich Bayerisches Kreis-Amtsblatt der Pfalz vom 4.12.1871) Die Bauzeit am Tunnel zwischen Kaltenbach und Münchweiler betrug 3 Jahre. Am 15. November 1875 fuhr der erste Zug durch den Tunnel. Die offizielle Einweihung und Übergabe der Gesamtstrecke Landau - Zweibrücken mit zahlreichen Festlichkeiten fand am 25. November des selben Jahres statt.
Der Durchbruch des 841m langen Münchweiler (Kaltenbacher) Tunnels sowie die Aufschüttung der gewaltigen bis zu 30 Meter hohen Dämme im Waschtal erforderten ein Massenaufgebot von Arbeitern, darunter auch zahlreiche Italiener. (Quellenhinweis: Werner Dillenkofer Münchweiler an der Rodalb Eine Ortsgeschichte)
Zweiter Weltkrieg:
Während des Überfalls auf Frankreich (1940) war südlich des Bahnhofs Hinterweidenthal Ort ein schweres Eisenbahngeschütz stationiert. Es wurde ausserhalb der Gefechtszeiten in den Münchweiler Tunnel gefahren.

Literatur:
Auch ein Roman wurde bereits über den alten Tunnel geschrieben. Martin Bähr (Autor) Moser und der Tote vom Tunnel. Eine spannende Kriminalgeschichte im Umfeld des Baus der Queichtalbahn. Eine gelungene Mischung aus Fiktion und Realität.Die südliche Pfalz im Jahr 1888. Eine Explosion am Münchweiler Tunnel bei Pirmasens erschüttert die Bauarbeiten der Queichtalbahn, einer internationalen Fernzugstrecke. In der allgemeinen Aufregung fällt anfangs niemandem auf, dass einer der ungarischen Arbeiter verschwindet. Wenige Tage später findet man nahe der Baustelle seine Leiche, kurz darauf werden die Einzelteile eines damals hochmodernen französischen Gewehres entdeckt. Die königliche Regierung in München beauftragt Kriminalrat Moser, einen ebenso schrulligen wie fähigen Kriminalisten, diesen Fall aufzuklären.
Link zum Buch
Unfälle und Mysteriöses:
Einsatzbericht vom 22. Mai 1995 Freiwillige Feuerwehr Münchweiler
Ein Soldat aus Großbritannien ist gegen 2:30 Uhr am westlichen Tunneleingang in die Tiefe gestürzt und landete auf dem Tunneleingang. Bei dem Sturz hat sich der Soldat leichte Verletzungen zugezogen. Wegen der sehr steilen Böschung konnte die Person nicht mehr ohne Hilfe nach oben gelangen. Mit der Streckleiter und Sicherung durch Fangleinen wurde die Person wieder nach oben gebracht. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt.
In den 80er Jahren kam es zu einem weiteren tragischen Zwischenfall am Münchweiler Tunnel der aber erst 10 Jahre später bekannt wurde. Ein junger US Soldat der in Münchweiler (US Hospital) stationiert war, war vermutlich auf dem Heimweg als er verschwand und nicht mehr gefunden wurde. Das US Militär ging von Fahnenflucht aus und hat den jungen Soldaten daraufhin unehrenhaft entlassen. 10 Jahre später bereits nach Schliessung des US Hospitals in Münchweiler wurden mehr aus Zufall die skelettierten Überreste des jungen Soldaten am östlichen Tunnelende entdeckt. Er konnte anhand seiner Sachen identifiziert werden. Was Ihm genau in der Nacht seines Verschwindens zugestoßen ist hüllt sich bis heute in Schweigen. Nur der Tunnel kennt die wahre Geschichte.
Wenn Ihr den Cache als Nachtcache plant, nehmt Euch in acht denn die Seele des jungen Soldaten streift euch heute noch in so mancher mondhellen Nacht ruhelos durch die Wälder über dem Tunnel....
Impressionen:


Ich übernehme keine Haftung für eventuelle Unfälle oder das unbefugte Betreten der Bahnanlage!
Spoiler1
Spoiler2
Spoiler3
Spoiler-Finale
Additional Hints
(Decrypt)
Fgngvba 1: Nyyr Ohpufgnora vaxy. J haq E
Fgngvba 2: Nhs Zrgny trfpuevrora!
Treasures
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