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Die Limmatlinie 1940 - Buechhoger Multi-Cache

This cache has been archived.

Mkuya: Heute ging ich die Situation vor Ort anschauen. Es war schlimmer als ich erwartet hatte, die Eingänge der Bunker wurden mit schwerem Gerät zuplaniert, auch die Finallocation blieb nicht verschont. Warum das gemacht wurde, ist mir nicht bekannt. Jedenfalls muss ich die Runde nach knapp 5 Jahren deshalb leider schliessen, es gibt aber in der Umgebung noch viele sehenswerte Objekte, einige Ideen für neue historische Caches habe ich schon. Danke für die netten Logs, ich werde als Erinnerung noch ein paar Fotos der Stationen posten.

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Hidden : 6/6/2013
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Zur Geschichte: Die Limmatlinie oder Limmatstellung war eine militärische Verteidigungslinie der Schweizer Armee während des 2. Weltkrieges gegen einen gegnerischen Einfall von Norden. Die Armee bezog nach der Mobilmachung vom September 1939 eine Bereitschaftsaufstellung im Mittelland.

Die Limmatlinie erstreckte sich von Sargans über Walensee-Linth-Zürichsee-Limmat-Bözberg-Hauenstein bis zum Gempenplateau - mit Schwergewicht zwischen Zürichsee und Hauenstein - und war eine Art Fortsetzung der französischen Maginot-Linie. Die Soldaten nannten sie deshalb und weil der Bau der Stellungen unter hohem Zeitdruck erfolgte „Mag-I-No-Cho-Linie“ (Schweizerdeutsch, sinngemäss: Schaffe ich es noch?).

Der General beabsichtigte eine Bunkerlinie – wie am Rhein bereits weitgehend vorhanden – direkt an der Limmat zu bauen. Die Planer des 3. Armeekorps konnten den General jedoch davon überzeugen, die Abwehrfront in einer ersten Phase auf die bewaldeten Höhen südlich der Limmat zu verlegen, weil eine Abwehrstellung am Fluss von den nördlichen Höhen dominiert würde. Feindliche Übersetzaktionen sollten primär mit Artilleriefeuer von den Höhen zerschlagen werden. Gelang der gegnerische Übergang trotzdem, so sollte der nächste nachhaltige Widerstand auf der Linie der vorgeschobenen Stützpunkte Altstetten, Schlieren, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen erfolgen.

Da die Zeit knapp war, die Truppe selber baute und bis Mitte 1940 keine einheitlichen Richtlinien vorhanden waren, wurde vielfach nach eigenen Plänen konstruiert. Die Befestigungen der drei Divisionen unterschieden sich stark. Der drei Kilometer breite Abschnitt der 6. Division zwischen Uetliberg, Waldegg und Urdorfer Senke bestand aus einem tiefgestaffelten System von Wechselstellungen, das an der Limmat begann und hinter der Reppisch aufhörte. Es gab keine verbunkerten Waffenstellungen, dafür aber Truppenunterstände. Nur durch die offene Urdorfer Senke verlief eine Tanksperre mit 18 betonierten Waffenständen.

Am Uetliberg gab es über 100 beschusssichere Unterstände und Kavernen, die vor einem gegnerischen Artillerieeinsatz oder Fliegerangriff geschützt hätten. Die Verteidiger mussten durch den Schutz der Unterstände kampffähig bleiben, da unmittelbar nach einem Artilleriebeschuss mit feindlichen Infanterieangriffen zu rechnen war.

Die Sperren auf der Waldegg umgrenzten ein Zielgebiet für einen konzentrierten Artillerieeinsatz. 18 Batterien mit 72 Rohren im Raum Ringlikon, Ramerenwald, Risi, Birmensdorf, Stallikon und Unterlunkofen konnten ihr Feuer in diesen Käfig leiten.

Am 23. Juni 1940 – zwei Tage nach der Kapitulation Frankreichs – gab General Guisan den Befehl zum Stopp der Befestigungsarbeiten in den bisherigen Stellungen. Weil die Limmatstellung auf die Dauer nicht gehalten werden konnte, entschloss sich General Guisan am 10. Juli 1940 das Gros der Armee ins "Reduit National" zurückzuziehen.

Im Frühjahr 1944 wurde die Limmatstellung wieder bezogen. Bis zum Ende des Kalten Krieges blieb sie von militärischer Bedeutung.


ENGLISH:

History: The "Limmat Line" was a fortified defensive position built by the Swiss Army during World War II. It was designed to repel an enemy attack from the north. However, after the French capitulation in June 1940, most of the Swiss Army was ordered to retreat to the "Reduit", a defensive position in the Alps. In 1944, the Limmat Line regained importance and continued to be part of the Swiss military defensive strategy until the end of the Cold War.

(Quelle / source: Wikipedia)

Zum Cache: Finde die Zahlen A-F bei den Stages 1-3 und berechne die Finalkoordinaten / Find the numbers A-F at the stages 1-3 and calculate the final coordinates:

Stage 1: Start. Gehe die Treppe hinunter. An der gegeüberliegenden Wand siehst du eine vierstellige Zahl ABCD. Update 28.05.2018: Hier scheint der Zugang blockiert zu sein, ABCD=1940. / Go down the stairs. On the wall in front of you, find the Number ABCD. Update 28.05.2018: Here the access seems to be blocked, ABCD=1940.

Stage 2: Brille. Hier siehst du den Eingang zu einem Bunkersystem. E=Anzahl kleiner QUADRATISCHER Öffnungen, von aussen gezählt. / Here you can see the entry to a bunker system. E=Number of SQUARE-shaped "windows", counted from outside.

Stage 3: Bambus. Dies ist ein interessantes Objekt. Hier wurden in der Eile Rundhölzer statt Bretter zum Verschalen benutzt, was auf der Oberfläches des Betons sichtbar ist. F=Anzahl Metallpfosten um den Eingang. / This is an interesting object. Here, wooden logs were used to shape the concrete instead of boards, which is visible on the surface. F=Number of metal posts around the entry.

Final: N47° 22.UVW E8° 27.XYZ

U=C+E
V=B+D
W=C+D
X=C-A
Y=F+A
Z=B-C

Additional Hints (Decrypt)

Hcqngr 28.05.2018: Orv Fgntr 1 fpurvag qre Mhtnat oybpxvreg mh frva, NOPQ=1940 / Ng fgntr 1, gur npprff frrzf gb or oybpxrq, NOPQ=1940. Svany: hagra, tnam bora / orybj, nyy gur jnl hc.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)