Einsamer Ort mit einsamer Kirche im Gurktal.
Urkundlich 1326 erwähnt.
Mittelgroßer Bau mit polygonalem spätgotischem Chor in der Breite des Langhauses.
1993 Außenrestaurierung. Wiederherstellung der frühbarocken Architekturpolychromie, teilweise Freilegung eines frühgotischen Architekturdekors, Freskenfund.
Sakristeiturm an der Chor-Süd-Seite, mit umlaufendem Sockel mit Wasserschlag, großen rundbogigen Schallöffnungen, geschweiftem Spitzhelm. Westliche hölzerne Vorlaube mit steilem hohem Dach, steinplattlgedeckt. Spätgotisches West-Portal mit Kragsteinsturz und rundbogiger gekehlter Rahmung; West-Seite mit Schopfwalm. Spitzbogiges Süd-Portal, darüber zwei schmale frühgotische Fenster.
1993 an West-Fassade Freilegung spätgotisches Ornamentband sowie spätgotische Freskenfragmente (Kreuzigungsszene mit Assistenzfiguren in gemalter Altarrahmung; Kirchenpatron heiliger Andreas); an der Süd-Fassade Freilegung eines fragmentierten spätgotischen Christophorusfreskos.