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Der Walenschatz am Goldbach Multi-Cache

Hidden : 6/17/2013
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Parkplatz Saupsdorf: N 50°56.480; E 014°19.784 (Parkschein) oder im Dorf. Eine Wanderung, die mit dem Multi GC4EE87 zu einer Runde von etwa 8 km/3-4 Stunden (je nach Kondition und Pausen) verbunden werden kann. Wenn der andere Multi zuerst gemacht wird: Parken im Kirnitzschtal (GC4EE87 leider archiviert, Rückweg über Aufstieg Kleinsteinwand, dann rote Markierung.

Dieser Cache wurde anlässlich des
4. Kurfürstlichen Genusscache-Events 2013 gelegt.

Eventlogo

Der Walenschatz am Goldbach

Im Mittelalter waren in der Gegend vom Erzgebirge bis zu den Bergen der Lausitz nicht selten kleine, schwarzhaarige Männer unterwegs, welche „Walen“ genannt wurden (Welsche/Italiener, da aus der Gegend um Venedig stammend). Sie wirkten geheimnisvoll, da sie oft allein hier und dort an Felsen und Bachtälern nach Erz und Mineralien schürften. Eine Zeitlang später verschwanden sie dann wieder, manchmal seltsame Zeichen hinterlassend. Bei den Bewohnern der umliegenden Dörfer setzte sich natürlich das Gerücht fest, dass sie heimlich nach Gold, Silber und kostbaren Steinen suchten, und die gefundenen Schätze, die sie nicht selbst tragen konnten, hier irgendwo versteckten. Sogar Zauberkräfte wurden ihnen nachgesagt, da sich niemand erklären konnte, wie jemand fähig sein sollte, die im Schoß der Erde verborgenen Edelmetalle aufzuspüren... So haben viele Gegenden heute noch einen „Goldbach“ – denn was konnten die Fremden denn hier anderes suchen als Gold? Dabei waren die Ziele ihres Interesses vermutlich eher Mineralien zum Färben des berühmten Venediger Murano-Glases...? (Siehe wiki: „Walen“)

Einige Zeit später kamen die sogenannten Walen-Bücher in Mode, in denen angeblich von ihnen verfaßte Beschreibungen veröffentlicht wurden, die zu einstmals zurückgelassenen Schätzen führen sollten. Seltsame alchimistische Zeichen, z.B. Sonnensymbol für Gold, Halbmond für Silber, sollten die Art der Schätze anzeigen. Leider waren die Texte oft viel zu allgemein gehalten oder beschrieben Landschaftsdetails, die sich längst verändert hatten. So mussten viele hoffnungsvoll losziehende Glücksritter irgendwann erfolglos wieder umkehren.
Auch wir stießen bei unseren Nachforschungen um Saupsdorf auf eine solche Beschreibung:

„Beginnet am Baume, an dessen Stelle viele Jahrhunderte später ein Neuer gepflanzet werden wird, von einem Manne ebensolchen Namens. Dorten nehmt die Richtung des Weisers, den keine grüne Wegmarke ziert. Nach kurzer Weil teilet sich an einem hölzernen Wachtturme (inzwischen verfallen) der Weg. Folget dem rechten Pfad gen Sonnenuntergang, mit dem güldenen Zeichen, der Euch bald an einem großen Baume vorbei führt. Später passieret Ihr erst links, dann rechterhand je ein Gewächs mit weißer Rinde, linkerhand etwas Strauchwerck und einen kleinen Ansitz. Nun erweiset sich die Wiese zur Linken steil abfallend, da unten in jener Sencke ein reich Wasser entspringet. Links direkt am Wege ein uralter Baum. Vergreifet Euch NICHT an ihm – greifet nur an seiner rechten Seit hinab, (oder schaut von unten) wo Ihr an einem eisern Haken ein Zeichen findet. Zeichnet es Euch sorgsam auf! (1)
Dann gehet den Weg weiter durchs offene Land bis zu des Waldes Saum. Direkt an diesem leitet schräg linkerhand ein schmaler Weg hinein, der etwas später abschüssig wird, und auf einen großen abgebrochenen Fichtenstamm zu führt. Diesen rechts lassend, machet er eine Kehre im Linksbogen. Im Scheitelpunkte des Bogens gehet nun wenige Schritte weiter geradeaus. Haltet Ausschau - etwas rechts findet Ihr ungleiche Zwillinge, und an deren Fuß einen behauenen Stein. Merket Euch wiederum das darauf eingemeisselte Zeichen! (2)
Folget nun weiter der Kehre des Weges, und balde tuet sich rechterhand abwärts eine Waldlichtung mit einem Wiesenhange auf. Machet hier eine kurze Rast an der obern Ecke der Wiese, wo eine Fichte unter ihren Wurzeln einen luftigen Hohlraum bildet. Euer Blick wird von bewaldeten Felsbergen gar lieblich angezogen... Linkerhand trefft Ihr an der nahen Buche wiederum auf einen Stein. Folget nun kurz dem kaum sichtbaren Pfad weiter auf selbiger Hoehe, und zählet, an der nämlichen Buche beginnend, die alten Grenz-Steine auf der Bergseite des Pfades, bis Ihr den Bach beinah erreicht habt. Notieret Euch ihre Anzahl in der Form, wie sie bei Würfelaugen üblich ist! (3)
Wieder zurück an der Wiese, folget dem linken Rand am Waldsaum hangabwärts, bis dieser nach rechts abschwencket. Linkerhand stoßt Ihr auf die Reste eines Heuballens. Dort steigt vorsichtig hinab zum Wasser – und Ihr stehet an der Goldwaschstelle, die dem Bache seinen Namen gab! Hier ward ich gut fündig, und verbarg einiges von meiner Ausbeute einige Schritte abwärts, in der Wurzel des schräg umgestürzten Baumes. Ob es wohl noch da ist? (4)
Haltet Euch hier nun kurz links hinauf zum Waldweg, dem Ihr fortan stracks abwärts folgen müsset, im Zweifelsfalle immer rechts in Bachnähe halten. Später kömmt rechterhand ein gerodetes Stück, auf dem die Stümpfe der Fichten noch stehen. Unmittelbar danach liegt unten am Wasser, zwischen den Bäumen, eine kleine grüne Bachaue, wo mir das Jagdglück hold war, und ich mit Wildbret, das dort zur Tränke wollt, meinen Hunger stillen konnte. Einen Überrest der Beute ließ ich zur Erinnerung dort zurück, am Baumstumpfe, der am nächsten am Bache steht – Findet ihn und zeichnet auch diesen auf. (5)
(leider haben Wilderer das Rehgehörn gestohlen, deshalb muss es jetzt auch ohne dieses gehen,,,)
Gehet nun wieder zurück zum Wege und setzet diesen fort. Obacht: Wo der breite Weg in scharfem Linksbogen unvermittelt nach oben steilt, dann folget nicht ihm, sondern dem schmalen bewachsenen Pfade rechts weiter talwärts. Der führt nun zwischen halbhohen Fichten weiter. Gebet Acht: Wo man über Stämme steigen muss, und kurz hintereinander zwei Felsblöcke rechts am Wegesrand liegen, ist – wenige Schritte seitlich linkerhand im Waldesdickicht verborgen – ein kleiner Felsüberhang. Links in der Wand dort, in einem Loche unter einem Steine findet sich bestimmt noch ein besonderer, der sich von allen anderen unterscheidet – er deuchte mich ein willkommener Grundstoff für Glastönung! Welche Farbe wohl das Glas damit bekommen wird? (6)
Geht nun noch etwas weiter bis zu dem großen Felsen, der fast bis an den Weg herantritt. Dort ist rechts um die Ecke, im Einschnitt in Kopfhöhe, in einem Futteral, immer noch mein (Schaufelstiel)geheimer Zauberstab verborgen. Wenn Ihr Eure Beobachtungen unterwegs sorgfältig notieret habt, wird er Euch sicher auch sein Geheimnis verraten. Wenn Ihr dieses dann in Eure eigene Zauberbox eingebt (Ihr heutigen Schatzsucher habt doch sicher alle so etwas?) sollt´ Euch dieses ohnfehlbar zu meiner zurückgelassenen Schatzkiste leiten!“

N 50° 55. ???; E 014° 18. ???

Sehr merkwürdig! Was meint Ihr - ob da wirklich noch etwas zu finden ist?

Einige Stationen befinden sich in einem Nationalpark oder in einem Naturschutzgebiet. Bitte verlasst dort nicht die offiziellen Wege, pflückt keine Blumen, erschreckt keine Tiere und klettert nicht auf Bäume. Zum Auffinden der Stationen ist all dies nicht erforderlich.

Additional Hints (Decrypt)

Yvfgvat yrfra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)