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Der große Waldbrand Mystery Cache

Hidden : 6/21/2013
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

An den oben angegebenen Koordinaten ist nichts!



Sommer 1976:
Ein extrem heißer Sommer hat den Waldboden ausgetrocknet. Immer wieder kommt es zu kleineren Waldbränden im Ried. Als am 1.Juli 1976 die Sirenen heulen und ein Waldbrand westlich der Kreisstraße 31 gemeldet wird. Niemand rechnet damit, daß mit dieser Alarmierung ein Einsatz beginnt bei mehr als 1.000 Helfer vier Tage lang gegen eine Feuersbrunst kämpfen werden. Die traurige Bilanz nach vier Tagen: 54 Hektar Wald wurden ein Raub der Flammen.  
Daß es nicht weitaus schlimmer kam, ist nur dem unermüdlichen Einsatz aller Helfer und der Zusammenarbeit der einzelnen Hilfsorganisationen zu verdanken, die oft bis weit über die Erschöpfungsgrenze hinaus im Einsatz waren.  
Alles begann relativ "harmlos": Autofahrer bemerkten eine Rauchentwicklung zwischen der B47 und Einhausen. Kurz nach 16.30 Uhr ging diese Meldung in der Leitstelle ein, die daraufhin die Feuerwehren aus Lorsch und Einhausen alarmierte.
Diese versuchten zunächst der Flammen Herr zu werden, was sich jedoch schnell als aussichtsloser Kampf darstellte, da ein Ostwind die Flammen immer weiter entlang der Bahnlinie Bensheim - Worms trieb. Schnell wurden weitere Feuerwehren mit immer mehr Tanklöschfahrzeugen alarmiert. Eine Einsatzzentrale wurde gebildet, um von dort aus den Einsatz aller Helfer koordinieren zu können. Als wichtigste Aufgabe stellte sich die Wasserversorgung der Fahrzeuge dar. Diese wurden durch die Ortsnetze von Einhausen und Riedrode aber vor allem auch durch die Brunnengalerie des Wasserwerks Jägersburg sichergestellt.
Dennoch konnte sich das Feuer weiter ausbreiten und kam immer näher auf Riedrode zu, so daß sogar schon ein Evakuierungsplan erstellt werden mußte. Immer mehr Kräfte trafen dann an der Einsatzstelle ein, unter anderem auch die Feuerwehren aus Riedrode und Lampertheim, bis alle Feuerwehren im westlichen Teil des Kreisgebietes sowie die der Städte Darmstadt, Mannheim und Worms im Einsatz waren. Auch DRK, Malteser Hilfsdienst, THW, Polizei und Forstverwaltung schickten alle verfügbaren Kräfte ins Einsatzgebiet. Am 1. Juli um 18.20 Uhr wurde vom damaligen Landrat Dr. Lommel Katastrophenalarm ausgelöst. Daraufhin wurde dann die Unterstützung durch Einheiten der Bundeswehr und US Army gewährleistet, die mit schwerem Räumgerät Brandschneisen schlugen und mit 20.000 Ltr. fassenden Großtankern Wasser direkt zur Brandstelle fuhren.
 Zusätzlich setzte die Polizei zwei Hubschrauber ein, um ein Gesamtbild des Brandherdes zu bekommen und die Fahrzeuge dirigieren zu können.
Als problematisch erwies sich die Verständigung zwischen der Einsatzzentrale und den Einheiten vor Ort, da es an Sprechfunkgeräten mangelte. Nicht selten kam es vor, daß ein Feuerwehrfahrzeug von den Flammen eingeschlossen wurde und vom Hubschrauber herausgeleitet werden mußte, um den Flammen zu entkommen.  
Nachdem sich die Feuerwalze aufgrund des Ostwindes ihren Weg entlang der Bahnlinie in Richtung Westen, also auf Riedrode zu, gebahnt hatte kam es auf Grund einer Änderung der Windrichtung, wodurch die Gefahr für Riedrode gebannt war, zu einem Übergreifen der Flammen über die Bahnlinie und die B47 hinweg auf andere Teile des Waldes. Mit dieser neuen Situation wurde die Gefahr nur noch größer, da sich jetzt die Flammen in einem geschlossenen Waldgebiet von etwa 7.000 Hektar befanden. Es mußte nun alles darangesetzt werden, eine größere Ausdehnung zu verhindern, was auch tatsächlich gelang. Dank des vereinten Einsatzes aller Kräfte, durch das Schlagen von Schneisen, das Feuchthalten von Waldgebieten und aufgetürmten Begrenzungswällen kam die Feuerwalze zum Stehen. So konnte der Schaden im Bürstädter Wald begrenzt werden. Insgesamt wurden 54 ha Wald zerstört. Daß es nicht viel schlimmer kam, ist nur dem Einsatz aller Helfer zu verdanken.
Bleibt nachzutragen, daß Brandstiftung die Ursache für den Großbrand vom 1.7.76 war, der Kosten von über einer Million DM verursachte.
Heute erinnert nur noch ein Gedenkstein an die Brandkatastrophe vom Juli 1976.

Station 1
Wo "treffen" sich die Feuerwehren von Riedrode und Lorsch sowie Einhausen und Lampertheim.
Von diesem „Treffpunkt“ muss eine Peilung vorgenommen werden um zur ersten Station zu gelangen.
Peilung vom "Treffpunkt" zu Station 1
Wieviel Hektar Wald wurden Opfer der Flammen?
Wert * 4 - 4 = Meter der Peilung
An welcher Bundesstraße war der Brand
Wert * 8 - 24 = Grad der Peilung

Du findest hier einen Gedenkstein der an die Brandkatastrophe erinnert.

Finale
Von hier aus musst Du eine weitere Peilung zum Finale vornehmen
Auf dem Gedenkstein befindet sich eine Tafel mit Jahreszahlen. In welchem Jahr wurde hier der Wald wieder aufgeforstet?
Die ersten beiden Zahlen ergeben den Grad der Peilung und die letzten beiden Zahlen ergeben die Meter der Peilung.

Deine Lösung für die Koordinaten von Station 1 kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.

Additional Hints (Decrypt)

Eägfry: Jvxvcrqvn vfg Qrva Serhaq Svany: Refgzny buar

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)