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Geopfad St. Pankraz – Wasserfall EarthCache

Hidden : 6/21/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Zum Geopfad:

Auf einer Länge von 3 bzw. 4 km erhalten die Familien einen geschichtlichen Rückblick auf den Haunsberg und seine Umgebung und entdecken dabei so manch geologische Schätze. Die Familien können am Geologie - Lehrpfad in Nußdorf selbst Fossilien ausgraben und Versteinerungen finden, die 50 Millionen Jahre alt sind. Zu finden sind Muscheln, Schnecken und sogar Haifischzähne. Der Wanderweg beginnt im Ortsteil Schlößl und führt an interessanten Stationen in Form von Informationstafeln vorbei.

Verschiedene Routen

> kurze Route: bis zum Wasserfall und retour am Forstweg (3 km; eine Stunde)
> lange Route: bis zum Wasserfall, retour über den Schleifdamm nach Kroisbach (4 km; 1,5 Stunden, nicht für Kinderwagen geeignet)

Quelle: http://www.mamilade.at/sbg/salzburg-land/ausflugstipps/natur-abenteuer/geologie-lehrpfad-nussdorf-am-haunsberg

Zum Wasserfall




Quelle: Hedwig M. in "Schöne Heimat" auf der Homepage der "Salzburger Nachrichten"

Der Wasserfall aus dem Graben von Bauerstatt stürzt über die steil stehende Frauengruben Subformation herab.

Mulden beim Wasserfall

Rund um den Wasserfall sind folgende Schichten anzutreffen:



Quelle: Geopfad

Die Petrografie (Petrographie) (Felsenkunde, von griechisch Petros „Stein“ und graphein „schreiben“, „ritzen“) oder Gesteinskunde ist die Wissenschaft von den Gesteinen, den „Materialarten“ der festen Erdrinde. Sie befasst sich mit der chemischen und physikalischen Beschaffenheit der Gesteine, ihren Eigenschaften und ihrer Zusammensetzung aus einzelnen Mineralen, sowie mit ihrer Körnung und teilweise der Kristallstruktur.

Der Begriff Lithologie wird für den Bereich der Petrografie verwendet, der sich mit den Gesteinseigenschaften der Sedimentgesteine befasst. Er wird darüber hinaus jedoch oft auch für Sedimentgefüge, sowie Schichtung/Bankung und andere Charakteristika der jeweiligen Gesteinsfazies verwendet.

Die Bezeichnung Formation wird in der Geologie für eine im Gelände gut erkennbare und in einer geologischen Karte gut darstellbare lithostratigrafische Gesteinseinheit verwendet, die zur genaueren Beschreibung und Untergliederung der Gesteinsabfolge in einer Region dient. Die Formation ist die Grundeinheit in der Lithostratigrafie, die weiter unterteilt oder mit weiteren Formationen zu größeren Einheiten zusammengefasst werden kann.

Eine Formation kann (muss aber nicht) in Subformationen untergliedert werden, die wiederum aus einzelnen Bänken (oder Lagen) aufgebaut sein können.

Schwarzerzschicht

Vom Haunsberg werden sie als Kalksandsteine und Sandsteine mit Biogenen (= Spuren von Organismen), teilweise mit Quarzgeröllen, beschrieben.

Stockletten

Stockletten ist ein kalkig-sandiger, geschieferter, dunkelfarbiger Mergel (= Sedimentgestein), welcher die Hauptmasse zwischen den einzelnen Eisenerz-, Kalk- und Sandsteinlagen der Nummulitengebilde (Nummuliten sind eine Familie kreisrunder oder elliptisch geformter Einzeller) auszufüllen pflegt und durch Aufnahme von Kalk und Sand in verschiedene, oft grobbankige und härtere Gesteinsarten verläuft.

Roterzschichten

Roterzschichten s. I.
Roterzschichten s. I. sind nur vom Haunsberg bekannt; es handelt sich um braune bis rotbraune, meist mürbe Kalksandsteine, Sandmergel, Sandsteine, teilweise mit Brauneisenooiden und Nummuliten.
Roterzschichten s. s.
Roterzschichten s. s. sind am Haunsberg massige ungeschichtete, kalkig gebundene Sandsteine mit eisenimprägnierten Komponenten.

Lithothamnienkalk

Der Name Unterer Lithothamnienkalk (Untereozän) wurde laut TRAUB von GÜMBEL eingeführt. Die Bezeichnung "Unterer" sollte dieses Schichtglied vom "Granitmarmor", also den in den Stockletten umgelagerten Rotalgenkalken des Obereozäns, unterscheiden. Dementsprechend verwendet bereits REIS den Begriff "Unterer Granitmarmor" für dieses Schichtglied. In Salzburg (Frauengrube, Kroisbachgraben, Gebiet Mattsee) ist der Lithothamnienkalk als grauer Kalk, oft dominiert von Rhodolithen (= rosa bis rot-violette Eisentongranat-Varietäten), ausgebildet.

Olchinger-Formation

Die Olching-Formation (auch Oichinger Schichten, Götzinger 1934), (neu) benannt nach der Ortslage Kleinolching, zeigt eine Gesteinsschichtung aus Danium/Seelandium/oberes Thanetium (etwa vor 66–58 Mio. Jahren).
Lithologie
Dunkelgraue Tonmergel mit stark schwankendem Sandgehalt. In die Tonmergel sind vereinzelt Sandlinsen eingeschaltet [Linsen bezeichnet die linsenförmige Ansammlungen eines groberen Sedimentes (meist Sand bzw. Sandstein), die von einem feinkörnigen Sediment (meist Ton bzw. Tonstein) umschlossen sind.]. Im Liegenden sind die Mergel geschichtet. Die Sandlagen im Hangenden zeigen z. T. Schrägschichtung im mm-Bereich. Toneisenstein-Konkretionen [Konkretion ist ein unregelmäßiges, häufig auch rundlich gestaltetes Mineral-Aggregat, das in einem anders gearteten feinkörnigen Sediment aus einer wässrigen, zirkulierenden Lösung (Porenwasser) mineralisch abgelagert ist] sind häufig.

Kroisbach-Subformation

Die Kroisbach-Subformation (Craniensandstein oder Gryphaeenbank, Gohrbrandt 1963), benannt nach dem Kroisbach, ist definiert durch eine Schichtung aus der Übergangszeit zwischen Paläozän und Eozän (Wende Thanetium/Ypresium, vor ca. 56 Mio. Jahre).
Lithologie
An der Basis (vormals "Craniensandstein") 80 cm mächtiger, rotbrauner, kalkig zementierter Quarzsandstein mit Pycnodonten, Eisenkonkretionen und Eisenooiden; Quarzkörner bis 10 mm. Darüber (vormals "Gryphaeenbank") 3 m mächtige, schwach verfestigte, ockerfarbene Grobsande mit eisenimprägnierten Partikeln und zahlreichen Pycnodonten (= ausgestorbener Knochenfisch). Etwa 180 cm über der Basis setzt Glaukonit (= ein Silikat) ein, dessen Häufigkeit ins Hangende zunimmt, wodurch ein gradueller Übergang in einen glaukonitischen, dunkelgraugrünen, schwach verfestigten Mittel- bis Grobquarzsand (1,2 m mächtig) mit schlierigen Anhäufungen von Glaukonit erfolgt. Vereinzelt kommen Kieskomponenten bis 10 mm vor.

Frauengrube-Subformation

Die Frauengrube-Subformation (Roterzschichten, Gübel 1861), benannt nach dem Geländeort oberhalb, oberstes Paläozon (Ypresium, 56–48 Mio. Jahre), die eine charakteristische Diskordanz (durch Erosion fehlende 3 Millionen Jahre) zur zwischen Frauengrube und Kroisbach datierten Fackelgraben-Subformation darstellt [Typlokalität (= Ort der erstmaligen wissenschaftlichen Beschreibung) östlich, bei Matzing am Obertrumer See].
Lithologie
Rote bis rostbraune, massige, eisenooidführende Nummulitenkalke bis kalkig zementierte quarzreiche Grobsandsteine bis Feinkonglomerate. Quarze häufig mit Eisen inkrustiert [von lat. incrustare = (einen Gegenstand mit einem Material) überziehen], Biogene häufig eisenimprägniert (das Wort leitet sich vom spätlateinischen impraegnare für „schwängern“ her. Gemeint ist es hier im Sinne von „durchtränken“).

Quelle und vertiefende Literatur: Wikipedia sowie MICHAEL W. RASSER und WERNER E. PILLER in "Lithostratigraphische Neugliederung im Paläogen des österreichisch-bayerischen Südhelvetikums" (Copyright: Geologische Bundesanstalt, Wien)

Fossilien

Am Fuße des Wasserfalls kann man - mit ein wenig Glück - folgende Fossilien finden:
> Seeigel
> Seelilienstilglieder
> Auster
> Nautilus

Quelle: Geopfad

Um den Cache zu loggen, löse bitte folgende Aufgaben:

Aufgabe 1) Wie alt sind die Fossilien, die man am Fuße des Wasserfalls finden kann?
Aufgabe 2) Beschreibe das Gestein, welches der Wasserfall schneidet, und ordne es der Schicht auf der Infotafel zu!
hilfreiche Anregungen: Struktur (einzelne Bestandteile, Größe, Form, Farbe), Textur (räumliche Anordnung der Bestandteile, Schichtung)
Aufgabe 3) Schätze die Fallhöhe des Wasserfalls!
Aufgabe 4) (optional) Suche im Bachbett oder am Fuße des Wasserfalls nach einem Fossil und beschreibe, welches du gefunden hast bzw. mache ein Foto davon!
Aufgabe 5) (optional) Mach ein Foto von dir oder deinem GPS in der Nähe der Headerkoordinaten!

Zu Aufgabe 4: Bitte begebe dich nicht unnötig in Gefahr und pass auf, dass du nicht ausrutscht! Weil nicht sicher ist, ob du etwas findest, ist diese Aufgabe freiwillig und keine Logbedingung! Für Unfälle jeder Art übernehme ich keine Haftung!

Alle Aufgaben können vor Ort gelöst werden!

Bitte schicke mir deine Lösungen mittels Nachricht und warte nicht auf meine Logerlaubnis. Sollte etwas nicht in Ordnung sein, melde ich mich bei dir.

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