Dieser kleine Tradi führt Euch nach Sarstedt, wo seit Jahrzehnten Kies abgebaut wird.
Um Blutdiamanten handelt es sich hier also nicht, sondern eher um viele kleine nützliche Steine, die jeder von zu Hause in irgendeiner Form wie z.B. in Beton kennt.
Aus meiner Jugend kann ich mich noch daran erinnern, als an dieser Stelle ein riesiger Kiesberg lag und das Kieswerk mit Sortieranlage und riesigen Radladern nebenan stand.
Es führte nur eine Schotterstraße für die LKWs vom Bahnübergang Giften zum Kieswerk.
Der Abbau in diesem Gebiet begann 1953 und reicht heute bis zur Leine, etwas nördlich von hier. Zu dieser Anfangszeit wurde der Kies noch mit Saugbaggern aus dem großen See zwischen Sarstedt und Giften gewonnen.
Heute ist dieser See ein Naherholungsgebiet und lädt zum Sonnen, Baden, Radfahren, Schwimmen und Surfen ein.
Damals gab es auch noch keine Hochgeschwindigkeitsstrecke von der Bahn. Das bedeutet, der Blick bis nach Schliekum und zur Leine war unbebaut und einfach klasse.
Genau hier muss als Ur-Sarstedter unser erster Cache hin.
Er ist ideal für eine Radtour oder einem Spaziergang um die Kiesteiche oder bis zur Leine.
Ihr solltet, wenn Ihr mit dem Auto kommt, den Bahnübergang in Giften nutzen. Parken könnt Ihr nach ca. 200m nach dem Übergang rechts an der Liegewiese oder links auf den Parkplätzen.
Im Sommer sind hier tagsüber Massen von Sonnenmuggels und Inlinemuggels zu finden. Aber auch in den frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden trifft man auf einige Inliner, Radfahrer oder Jogger.
Also ACHTUNG!
Ihr sucht eine Dose mit einer Länge von 7,5cm und einem Durchmesser von 2,5cm.
Doch sehen könnt Ihr nur die .... Tarnung.
Die Bahnstrecke muss zum Finden des Caches nicht betreten werden!
Und bitte, lasst die Pflastersteine von der Böschung an ihrem Platz.
Diese haben mit dem Finden des Cache absolut nichts zu tun und müssen in keinster Weise entfernt, bewegt, gestapelt, ausgebuddelt, ... werden!