In den Jahren 1890/91 ließ der Delitzscher Schützenverein an der Securiusstraße den damaligen Schützenhof errichten. Das Haus wurde im Stil des Historismus in Klinkerbauweise erbaut. Der Schützenhof hatte von Beginn an neben einer Wildschießbahn „eine Gastwirtschaft, einen Saal und ein Billardzimmer“ (a). Bereits im Mai 1891 wurde hier an diesem neuen Standort das erste Schützenfest ausgerichtet.

(Wilde, Manfred: Delitzsch. Alte Bilder erzählen, Sutton Verlag GmbH, S. 53)
Im Jahr 1946 wurde der Schützenhof dann in Karl-Marx-Haus umbenannt, „da sich im Festsaal die KPD und SPD Ortsgruppen zur SED vereinigten“ (a). Auf dem folgenden Bild sieht man das Gebäude im Zustand von 1965.

(Wilde, Manfred: Delitzsch. Alte Bilder erzählen, Sutton Verlag GmbH, S. 53)
1974 wurde das Gebäude umgebaut und baulich erweitert.

(Wilde, Manfred; Seeger, Detlef: Bilder aus der DDR. Delitzsch, Sutton Verlag 2006, S. 44)
Das Karl-Marx-Haus wurde für „Jugendtanzveranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen, als Gaststätte und … auch als Wahllokal genutzt“ (b).

Karl-Marx-Haus 1979 (b)
Bis zum Jahr 1990 wurden hier Tanzveranstaltungen ausgerichtet und die Gaststätte war bis 1992 geöffnet. Im Folgejahr wurde das Gebäude dann abgerissen.
Heute steht an dieser Stelle, Securiusstraße 34, das Bürgerhaus, ein Restaurant mit Freisitz, Saal, Kegelbahn und zwei Vereinsräumen.

(eigenes Foto)
Quellen:
(a) Wilde, Manfred: Delitzsch. Alte Bilder erzählen, Sutton Verlag GmbH, S. 53
(b) Wilde, Manfred; Seeger, Detlef: Bilder aus der DDR. Delitzsch, Sutton Verlag 2006, S. 44
(c) http://www.buergerhaus-dz.de/, abgerufen am 10.06.2012
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