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künstliche Korallenriffe Mystery Cache

This cache has been archived.

Susi Sonnenschein: Hallo Korallenfan_neanto,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit sonnigen Grüßen

Susi Sonnenschein
(Volunteer Geocaching.com Reviewer)

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Hidden : 9/6/2013
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Künstliche Korallenriffe sind vom Menschen mit technischen Mitteln hergestellte oder wiederhergestellte Korallenriffe.

Viele der verwendeten Techniken ermöglichen sowohl die Neuanlage als auch die Wiederherstellung beschädigter Korallenriffe, die als Attraktion für Taucher und Schnorchler dienen können. In den frühen Stadien dieser Projekte zeigten sich teilweise erstaunliche Ergebnisse im Wachstum der Korallen und der Fischpopulation. Eins ist klar, wenn die natürlichen Korallenriffe sterben, verschwinden auch die Fischbestände. Relativ ungeschützt wären die Strände und Küsten, die der Wucht der Brandung dann schutzlos ausgeliefert wären. Ziemlich ungeschützt von ihren natürlichen Wellenbrechern, verlieren einige Küstenabschnitte riesige Flächen und viele Menschen ihre Lebensgrundlage. Einige Untersuchungen zeigen, dass die Quantität von Populationen in künstlichen Riffen etwa vergleichbar ist mit der natürlicher Riffe. Heisst es Artenvielfalt, so ist der Aufbau gegenüber natürlichen Formationen in den ersten Jahren geringer, gleicht sich aber mit zunehmendem Alter an. Natürlich bedeuten die künstlichen Riffe für den Ökotourismus und die Hotels wie zum Beispiel auf den Malediven, in Indonesien und Panama, eine große Attraktion. Auch werben Hotels bereits mit deren Existenz und der Tatsache, dass die Touristen direkt vor ihrer Haustür tauchen und dabei die Vielfalt des Meeres beobachten können. Crazy, wenn man an die Korallenbleiche 1998 denkt, da überlebten auf den Malediven weniger als 5 % der Korallen, 5%!!! Hingegen überlebten auf künstlichen Riffen dagegen mehr als 80 % der Korallen. Teilweise erholten sich kurz nach der Meereserwärmung die Korallen wieder vollständig und kolonisierten erneut die umliegenden natürlichen Lebensräume. Neu aufgebaute Riffe gibt es inzwischen unter anderem auf den Malediven, Pemuteran und Tulamben auf Bali, den Seychellen, in Thailand, Indonesien, Israel, Indien, Papua-Neuguinea, Mexiko und in Panama. Ein im Atlantik vor Miami entstehendes künstliches Riff nennt sich Neptune Memorial Reef, und befindet sich in rund 12 Meter Wassertiefe und seit November 2007 finden dort Beisetzungen Verstorbener statt. Und es soll es das größte künstliche Riff der Welt werden! Nach bereits sechs Jahren zieht dieser Unterwasserfriedhof bereits jetzt mit seinen künstlichen Strukturen Fische und Hobbytaucher an und soll die letzte Ruhestätte für 125.000 Menschen werden. Versenkt wurde 2006 vor der Küste Floridas, im Golf von Mexiko, der ausgemusterte Flugzeugträger USS Oriskany, ebenfalls zum Zwecke künstlicher Riffbildung. In Anlehnung an das australische Great Barrier Reef, nannte man es Great Carrier Reff und es ist das größte künstliche Riff der Welt. Ein künstliches Riff ist keine neue Erfindung. Riffe die künstlich hergestellt worden sind, gibt es vor Madagaskar, zumindest gibt es belegte Überlieferungen.


Für die Einheimischen war der Wert der Korallen klar, sie banden zufällig abgebrochene Korallenstücke mit Pflanzenfasern an den Felsen fest und sorgten so dafür, dass sie wieder fest anwachsen. Und es gibt Berichte aus Polynesien. Ebenfalls hier entstanden künstliche Riffe, dort bauten die Menschen Fischfallen aus Steinen. Nach der Flut konnten die Fische nicht wieder hinaus aus der Falle und nachdem das Wasser wieder weg war blieben diese im flachen Wasser gefangen. Förderlich waren die Steine allemal, denn mit der Zeit siedelten Korallen auf ihnen und bildeten einen sicheren Unterschlupf für die Jungfische. Umso mehr Korallen sich an den Steinen dieser Fallen ansiedelten, desto effektiver war der Schutz für die Fischbrut. Nachteilig hingegen war, das sich an versenkten Schiffen und Betonkonstruktionen das sich im Vergleich zu durch Pflege- und Aufbaumaßnahmen unterstützten Konstruktionen, nur wenige Korallen und andere Meeresbewohner ansiedelten. Den Korallen fehlt auf diesen Objekten zunächst der Kalksteinuntergrund, auf dem sie siedeln können. Zu Wasser gelassen wurde 2007 vor der Küste von Eilat das vier Quadratmeter große Tamar-Riff. Welches noch im selben Jahr mit verschiedene Korallen angepflanzt wurde. Auf diesen Betonelementen bohrten Taucher Löcher und klebten die auf einem Plastikstiel angezüchteten Korallen in diese. Nahezu 600 Korallen hat man bis heute auf den Betonklotz geklebt. Zum einen ist die Transplantation der Korallen nicht nur kostenintensiv, sondern auch sehr langwierig und aufwendig. In diesem künstlichem Riff ist die Zahl der Fischarten sogar höher als in einem gleich großen natürlichen Riff. Gleichzeitig ziehen diese künstlichen Strukturen eine große Menge Fische an und dienen als Wellenbrecher. Auch künstlichen Riffe die mit der Biorock-Technologie entstanden sind, möchte ich erwähnen, sie werden von Jahr zu Jahr stärker und haltbarer. Chemisch gesehen wird durch diese Methode das Seewasser in seine Bestandteile Wasser- und Sauerstoff aufgespalten. Hauptsächlich bestehen die künstlichen Rifffundamente zum großen Teil aus gewöhnlichem Baustahl oder einem Drahtgeflecht. Teile davon werden zusammengeschweißt, sie sind billig und überall verfügbar. Sind die Streben verschweißt werden die Konstruktionen versenkt und am Meeresboden verankert. In der Regel beträgt die Stärke der Streben etwa einen Zentimeter, während die Abstände zwischen den Streben 10 bis 20 Zentimeter betragen. Es gibt vielerlei Formen die der Natur abgeschaut sind. Bisher sind es meist Kuppeln, Blumen, Trichter, Pyramiden, Schnecken und viele weitere Formen in allen Größen. Ein isolierter Kupferdraht verbindet die Konstruktionen, durch den dann Gleichstrom geleitet wird. Neben dem normalen Stromnetz können auch andere Stromquellen, wie Autobatterien, Windgeneratoren, Sonnenkollektoren oder Generatoren verwendet werden. Für Schwimmer oder aber auch das maritime Leben ist die elektrische Spannung völlig unbedenklich. Unter Strom gestellte Konstruktionen bewirken einen mineralischen Niederschlag vom Meerwasser auf das Metall, und das Ergebnis ist ein Verbund aus Metall und Kalkstein mit einer betonähnlichen Festigkeit. Eine Zusammensetzung aus Calciumcarbonat und Magnesiumhydroxid ist dem dem der natürlichen Korallenriffe sehr ähnlich. Nennen tut man diese Ablagerung üblicherweise Kalkstein, und diese Schicht umhüllt die gesamte Stahlkonstruktion und wächst pro Jahr etwa um 1 bis 3 cm, abhängig von der dem künstlichen Riff zugeführten elektrischen Energie. Fügt man dem Bauwerk genug Energie zu, könnte man sogar ein riesiges Schiffswrack in Kalkstein einhüllen und die Korallen damit zum Wachstum anregen. Vielerlei Orts werden zur Initiierung der Korallenbesiedlung meist abgebrochene Korallenstücke auf den Stahl transplantiert. In diesem Fall heisst es, je mehr Korallenstücke auf der Konstruktion angebracht werden, desto schneller wächst die maritime Bevölkerung des neuen Riffs. Eine rasche Besiedlung bedarf einer intensiven Fortsetzung der Transplantationen. Lediglich die unteren Teile der Konstruktionen brauchen dabei mehr Korallen als die oberen Teile. Schlussendlich möchte ich erwähnen, das für ein künstliches Riff keine Teile aus einem gesunden Riff entnommen werden; wenn jedoch Riffe durch unachtsame Taucher, Bootsanker, Stürme oder ähnliches beschädigt wurden, werden die Stücke aufgesammelt und auf der Stahlkonstruktion mit einem Kabelbinder oder Draht verankert. Platziert man die Bruchstücke auf der Stahlkonstruktion fest genug, wachsen die Korallenbruchstücke innerhalb weniger Wochen fest mit dem Untergrund zusammen und in seiner Umgebung finden sich zahlreiche Fische. Auch Korallenlarven siedeln gern auf sauberem Kalk, denn Mineralakkretion ist genau das, was sie suchen. Somit erreicht man eine sehr hohe Besiedlungsdichte mit natürlichen Korallen. Soll'sch ein künstliches Riff zieht das Leben an, ähnlich wie eine Oase in der Wüste und nach einiger Zeit sind alle Arten zu beobachten, die auch auf un in natürlichen Riffen vorkommen.




Zum Cache selber: eine Tauchermaske und Handtuch kann nicht schaden!


Additional Hints (Decrypt)

Tru vaf Jnffre jb fvpu Onfnyg haq Xvrfry gerssra!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)