Don Luigi
Luigi Fraccari wurde 1909 in der Nähe der italienischen Provinzhauptstadt Verona geboren; dort studierte er Theologie und wurde 1932 zum Katholischen Priester geweiht. Nachdem er einige Jahre in seiner Heimat als Seelsorger tätig gewesen war, gaben der Krieg und seine Folgen dem Leben Fraccaris eine neue Orientierung.
1943 fasste Fraccari den Entschluss, nach Deutschland zu gehen und sich hier um das Schicksal seiner Landsleute zu kümmern.
Im Mai 1944 traf dann Fraccari in Berlin ein und errichtete ein Büro für die Kriegsgefallenen. Er kümmerte sich um die internierten, kranken und verletzten Italiener und wurde die rechte Hand des päpstlichen Nuntius.
Er war der einzige offiziell in Deutschland verbliebene italienische Priester.
Im Laufe seiner Arbeit hatte Fraccari die Idee entwickelt, eine „casa rifugio“, ein Zufluchtsort für bedürftige italienische Waisenkinder, für Alte und Alleinstehende zu gründen.
Da es ihm für sein Vorhaben am nötigen Geld fehlte, wandte er sich an Papst Pius XII und erhielt in einer Privataudienz von diesem das nötige finanzielle Startkapital für sein Vorhaben.
In einer Villa in Berlin Zehlendorf fand Fraccari das geeignete Haus für sein Projekt.
„Casa Pio XII“, Haus Pius XII wurde im Dezember 1949 mit einem großen Fest für alle italienischen Kinder Berlins eröffnet und ein Jahr später offiziell eingeweiht. Im Erdgeschoss waren zwölf italienische Waisenkinder, im oberen Stockwerk 14 ältere Menschen untergebracht. Im Dezember 1959 wurde die Stiftung um das Nachbargrundstück mit einem Einfamilienhaus erweitert. Haus Pius XII ist heute immer noch eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche.
Fraccari kümmerte sich aber nicht nur um die Überlebenden, sondern auch um die Verstorbenen. So sorgte er dafür, dass verstreut begrabene Kriegsgefallene, verstorbene Internierte und von den Nazis ermordete Zwangsarbeiter 1953 auf einem italienischen Ehrenfriedhof umgebettet wurden.
Der „ cimitero militare italiano“ auf dem Zehlendorfer Waldfriedhof an der Potsdamer Chaussee ist so auf 18.000 Quadratmeter für viele Kriegstote zur letzten Ruhestätte geworden.
Zum Cache:
Die Koordinaten führen Euch zum italienischen Ehrenfriedhof auf dem Waldfriedhof Zehlendorf. Dort müsst Ihr einige kleine Aufgaben lösen um an die nächsten Koordinaten zu kommen. Ihr findet den Ehrenfriedhof auch ohne GPS Gerät. Haltet Euch auf dem Waldfriedhof Zehelendorf an die Schilder. Es wäre sinnvoll mobil zu sein, da das Final etwa 4 km entfernt liegt. Ein GPS mit Kartenunterstützung erleichtert den Weg. Aufgrund der Entfernung zwischen den beiden Stationen gibt es eine 3er Gesamtwertung. Das Gelände ist einfach
An Station 1:
Wie viele Opfer des Krieges wurden auf dem Italienischen Soldatenfriedhof beigesetzt?
(richtet Euch nach der vor Ort zu findenden Zahl) = A
Auf dem Ehrenfriedhof findet Ihr einen eisernen Menschen.
Er blickt auf einen Lorbeerkranz umringt von stehenden Quadern.
Wie viele Quader sind es? = X
Hinter dem eisernen Menschen befindet sich eine Wand.
Aus wie vielen horizontalen Reihen mit Marmorsteinen ist sie Erbaut?
(nur die Wand) = Y
Diese Wand ist eingefasst mit Granitplatten.
Wie viele Platten sind das? = Z
Um an die nächsten Koordinaten zu kommen müsst Ihr nun rechnen:
Multipliziere: X mal Y mal Z = Q
Subtrahiere: Q minus 1080 = N52° 26. Ergebnis
A minus 477 = E013° 15. Ergebnis
Addiere: Q plus A (das Ergebnis benötigt Ihr beim Finale) = ?
Wenn Ihr richtig gerechnet habt findet Ihr nun das finale Gebiet in einer Entfernung von
ca. 4 Kilometer. Es wäre also sinnvoll mobil zu sein, z.B. Auto oder Fahrrad.
An Station 2 (Final):
Mit den errechneten Koordinaten steht Ihr dann vor einem Objekt mit der Büste eines bekannten Italieners.
Sucht hier nun nach einem Hinweis. Ihr braucht das Gelände nicht zu betreten.
Der Hinweis zeigt Euch den Weg zum Cache.
Im Bereich des Caches dürft Ihr den Eingangsbereich betreten.
(Bitte haltet Euch an den Eingangsbereich Radius 1,5m, das ist Privatgelände)
Hier braucht Ihr nun das Ergebnis von Q plus A = ????
Viel Erfolg !!!