Kapitel 8 - Die Rettung naht
Ich eilte also auf den Sportplatz zu und als ich ankam, sah ich 7 Zombies mit hoch gestreckten Armen nach einer Frau greifen, die auf dem Dach des Vereinsheims Schutz suchte. Ich checkte kurz das Magazin und sah nur noch zehn Kugeln, also musste ich genau zielen. Vier von diesen Dingern hatten nun ihren Blick auf mich gerichtet und da war wieder dieses Klicken. Ich konzentrierte mich und wartete, bis diese langsamen Geschöpfe näher kamen und so klatschten die vier Kugeln in die Köpfe der Zombies und die vielen wie nasse Säcke zu Boden. Doch als ich mich gerade den drei Anderen zuwandte, sprang plötzlich aus dem Hinterhalt ein Geschöpf auf mich zu, das ich in meinen kühnsten Träumen mir nicht hätte vorstellen können. Es hatte riesige Krallen und einen zwar total zerfetzten, aber sehr muskulösen Körperbau. Was aber am erschreckendsten war, war der Kopf. Das Gehirn des Wesens ragte aus dem Schädel heraus und die unzählig spitzen Zähne umrahmten eine ungefähr drei Meter lange Zunge! Ich konnte gerade noch ausweichen und bis mich die Frau aus dem Dach mit ihrem Geschrei: „Aaaaaahhhh… ein Licker“ aus meiner Schockstarre riss. Ich dachte nur kurz, wie passend der Name doch ist, und begann zu feuern. Drei Kugeln klatschten in die Brust und ein vierter Lucky-Shot ging mitten durch das Gehirn dieses Viehs. Außer Atem und Fassungslos richtete ich meine Aufmerksamkeit auf die drei verbliebenden Zombies, die sich still und heimlich mich als neues Opfer aussuchten. Die zwei ersten Zombies bekamen jeweils eine Kugel in den Schädel und beim Dritten war nur noch ein Klick zu hören. Diesmal aber von der Waffe. Sie war leer und ich wich aus. Die Frau auf dem Dach schmiss mir freundlicherweise ein Messer hinunter und ich konnte dem Leiden und Stöhnen des letzten Zombies ein Ende bereiten. Danach half ich der Frau vom Dach herunter und sie gab mir als Dankeschön eine weitere ID-Card von Umbrella, ihre Lieblingsschachfigur und einen Plan zur Flucht aus diesem Horror!