Kapitel 10 - Die große Flucht
Station 1 – Nemesis erscheint (N49° 24.262 / E006° 38.784)
Wir befinden uns hier vor der Fremersdorfer Halle wo uns Jill Valentine auffiel, die dort in einer Kiste rumwühlte. Die Kiste war Glücklicherweise eine Munitionskiste und so konnten wir uns mit reichlich Munition eindecken. Wir beschlossen nun zu Dritt hier raus zu kommen.
Leider mussten wir, um herauszufinden, wo wir verschwinden können, ein kleines Rätsel lösen, bzw. mehrere Stationen abklappern, um dann durch eine kleine Rechenaktion die Finalen Koordinaten zu bekommen.
Und bei Station 1 galt es, den 3. Buchstaben des Namens der Halle im Alphabet zuzuordnen und dann hat man die Zahl für den Buchstaben A.
Wir wollten gerade weiter gehen, als ich noch ein Schema auf dem Dach der Halle sah. Plötzlich sprang dieses Ding vor unsere Füße und brüllte sein „Staaaaaaarrrrssss“ heraus. Wir hatten nur eine Chance, drauf ballern und hoffen, dass uns nichts passiert. Nach viel verschossener Munition und einigen Ausweichaktionen schafften wir es, Nemesis in die Knie zu zwingen. So liefen wir schnell weiter zur 2. Station.
Station 2 – Es ist noch nicht vorbei (N49° 24.366 / E006° 38.916)
Bei dieser Station mussten wir herausfinden, welchen Wert die Buchstaben des Gasthauses im Alphabet haben und diese dann zusammen zählen, die Quersumme bilden und dann erhalten wir den Buchstaben B.
Die trügerische Stille der Dunkelheit wurde durch ein „Schschschschd…“ unterbrochen und ehe man reagieren konnte gab es eine gewaltige Explosion. Als ich wieder zu mir kam, sah ich, dass es Annette erwischt hatte und dass Nemesis wieder da war. Und ich hatte keine Ahnung wo er wieder diesen Gottverdammten Raketenwerfer her hatte. Egal wie, aber wir mussten ihn weiter bekämpfen und schafften es nach langem hin und her, Nemesis niederzuringen.
Wir konnten jetzt nur noch hoffen, dass er nicht wieder aufsteht.
Station 3 – Die endgültige Vernichtung (N49° 24.465 / E006° 38.771)
Nicht weit weg von Station 2 fanden wir die letzte Station, an der es galt, die Anzahl der Papierkontainer zu zählen, um dann Buchstabe C zu erhalten.
Nun hieß es rechnen und als ob ich es nicht schon geahnt hätte, sprang aus dem Hinterhalt Nemesis wieder auf uns zu. Nur diesmal scheint er noch Mutiert zu sein. Er ist deutlich größer geworden und aus seinem Rücken rankten mehrere tentakelartige Auswüchse, die sofort peitschenartig auf mich zu kamen, mich trafen und hart zu Boden rissen. Ich erkannte erst beim Aufstehen, dass er seinen Raketenwerfer hat fallen lassen. Jill hatte dies auch bemerkt und reagierte blitzschnell. Sie versuchte Nemesis abzulenken, damit ich mir den Raketenwerfer schnappen konnte. Nur dass Nemesis sich nicht so einfach ablenken ließ. Während er Jill hinterherjagte, hielten seine Tentakel mich ab zur Waffe zu gelangen. Trotz des Ausweichens, kam ich keinen Schritt näher, bis es mir gelang, einen Tentakel zu fangen und diesen dann mit dem Messer zu zerschneiden. Ein schmerzverzerrtes Brüllen hallte durch die Dunkelheit und ich konnte die Zeit nutzen, die Nemesis brauchte, um sich zu fangen, um an den Raketenwerfer ran zu kommen. Mir fiel es nicht schwer die Waffe zu bedienen, die auch schon geladen war. Nemesis‘ Blick fiel auf mich, als ich den Knopf drückte und die Rakete zischend durch die Luft flog, und dem Monster direkt in die Brust knallte. Eine gewaltige Explosion zerteilte Nemesis in tausend Stücke.
Nach einer Minute Regenerationszeit machten wir uns weiter auf, die Rechnung zu Ende zu bringen.
Die Formel lautet:
N49° (10+B).(B-A)(2*C+1)(A-C)
E006° (A*C+11).C(A:C+1)(B-A-C-2)
Jetzt geht es endlich raus aus diesem Horror!
Finale Station – Flucht oder Bleiben
Am Fluchtpunkt angekommen, stand auch schon unser Fluchtvehikel bereit uns mitzunehmen. Was mich allerdings stutzig machte, sind die vielen Umbrella-Logos auf unserem Fluchtobjekt. Anette gab mir noch einen Brief mit den Anweisungen, wie man an die Proben des G-Virus ran kommt. Hier am Finale ist eine große Kiste, gesichert mit den Schlüsseln von Umbrella. Den Brief lege ich mich hinein und jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob wir nach dem G-Virus suchen oder ob wir Flüchten sollen.