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Das Schweigen der Inka

A cache by Johannis10 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 09/30/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Kleine Flussbettwanderung.


Achtung Lebensgefahr! Den Cache nur bei geeignetem Wasserstand und am besten bei trockenem Wetter angehen. Bei zu hohem Wasserstand ist der sonst friedliche Fluss gefährliches Wildwasser und der Cache nicht machbar! Auch bei schönem Wetter kann der Wasserstand schnell ansteigen! Bitte Flussbett dann umgehend verlassen!
Das sollte auch problemlos machbar sein, wenn man untenstehende Hinweise beachtet. Anhaltspunkt für geeigneten Wasserstand: Die Murg muss sich gefahrlos auch ohne Brücke und an vielen Stellen auch trockenen Fußes überqueren lassen (siehe Foto).
Ein grober Vorabanhaltspunkt für brauchbaren Wasserstand ist der im Internet abrufbare Murgpegel in cbm oder Murgpegel in cm von Bad Rotenfels. Dort gibt es auch eine Prognose für die nächsten Tage. Bitte achtet auf das Datum nicht immer sind die Angaben aktuell. Ein Pegel von < 10cbm oder <40 cm lässt auf einen optimalen Wasserstand hoffen. Bitte beachtet dass die Abgabemenge sich ändern kann und die Messstelle sich unterhalb der für den Cache relevanten Strecke befindet. (Zeitversatz ca. 2h)
Die Bandansage 07228/916225 Wasserablass Forbach kann ebenfalls einen unverbindlichen aber vermutlich etwas genaueren Anhaltspunkt liefern. Zu beachten ist dass üblicherweise 10cbm (insofern überhaupt so viel vorhanden) auf der gesamten Cachestrecke wegen Wasserkraftnutzung in einem Stollen parallel zur Murg verlaufen und im Flussbett fehlen. Der Rest (oder falls nicht soviel vorhanden ist, eine ideale Restwassermenge des Wasserablasses Forbach) fließt dann im Flussbett.

Mit griffigem Schuhwerk, bei trockenem Wetter und optimalem Wasserstand und wenn man sich etwas Zeit lässt, gute Übergangsstellen zu finden, ist der Cache auch mit fitten älteren Grundschulkindern machbar. Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen. Mit Kindern zu Übung am besten vorher, an einem anderen Tag, den etwas einfacheren Murxfischer-Cache machen. Da im Sommer häufig nur eine geringe Restwassermenge fließt, ist der Cache an vielen Tagen, gut machbar, aber halt nicht an allen Tagen. Bei Winterglätte und während der Schneeschmelze im Frühjahr ist keine gute Zeit den Cache anzugehen. Behaltet den Wasserstand während der Cachetour im Auge und verlasst umgehend das Flussbett, wenn der Wasserstand steigt und nicht erst, wenn er schon grenzwertig ist. Wollt ihr das Flussbett vorzeitig verlassen, ist dies oft beidseitig möglich, an einigen Stellen allerdings auch nur auf einer Seite. Dort, wo die B462 die Murg quert, befinden sich als Notausstieg Treppenstufen die zurück in die asphaltierte Welt führen. Diese werden zwar ab und zu freigeschnitten, aber manchmal ist hier trotzdem mit Dornen zu rechnen, weshalb lange Hosen zu bevorzugen sind. In umgekehrter Richtung sind die Treppen der Beschilderung nach jedoch für Fußgänger tabu. Am Ufer befindet sich an den meisten Stellen kein richtiger Weg. Ab S3 ist das linke Flussufer eher zu bevorzugen. Dort befindet sich etwas oberhalb des Ufers ein unbefestigter Forstweg der zurück zum Sportplatz führt. Plant ausreichend Zeit ein, damit ihr euch nicht bei Dunkelheit einen Weg suchen müsst. Wie immer begeht ihr diesen Cache auf eigene Gefahr! Ein Fotolog mit ungeeignetem Wasserstand bei S1 ist mir lieber, als dass ihr euch unsinnigerweise in Gefahr begebt! Die Strecke nicht alleine anzugehen, ist auch empfehlenswert, damit bei verstauchtem Fuß oder ähnlichem, jemand Hilfe holen kann.
Achtung! Steine können sehr rutschig sein, insbesondere wenn sie vor kurzem noch mit Wasser überspült waren! Ersatzschuhe bzw. auch -kleider sind empfehlenswert, auch wenn sie sicher nicht alle benötigen werden. Im Vergleich zum Murxfischercache ist das Gelände etwas steiler, die Strecke deutlich kürzer und das Final einfacher gestaltet.
Ausrüstung: Kleine Taschenlampe
Wasserflasche mit klarem Wasser.
Kleiner Schwamm für's Final, um damit bei verstopfter Abflussrinne das Wasser entfernen zu können, damit beim Aufschrauben des kleinen granitfarbenem runden Deckels die Dose nicht vollläuft.
Bevor ihr die Stationen angeht, bitte die Hinweise zu den einzelnen Stationen nach der Geschichte lesen.
Das Schweigen der Inka (Fantasiecache)
Dass Kolumbus nicht der Erste war der nach Amerika geschippert ist, hat sich inzwischen weitgehend herumgesprochen, war doch der Wikinger Leif Erikson schon etwas früher dran.
Aber war Erikson der Erste? Und woher kamen die Inka? Vielleicht fanden sie noch lange vor Leif Erikson den Seeweg nach Amerika? Gibt es vielleicht noch Spuren der Inkas hier auf dem alten Kontinent von ihren ursprünglichen Siedlungsgebieten? Vielleicht unermessliche Goldschätze alte Granitsteinmauern oder unentdeckte Gräber mit Mumien und reichen Grabbeigaben die von ihrer Anwesenheit zeugen?
Solches munkelt man in Schatzsucherkreisen schon lange, doch an die allgemeine Öffentlichkeit dringt kaum eine Information darüber. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Hat doch kein Schatzsucher Interesse an all zu großer Konkurrenz. Weil darüber hinaus der Staat schon längst mit fadenscheinigen Argumenten wertvolle Fundsachen als sein Eigentum einfordert, gleicht der Finderlohn für Schatzsucher eher einem Almosen, und so schmilzt manch einer seine Funde lieber ein...
Sir Mc Downtrader ist ein berüchtigter Schatzsucher, der sich nicht nur auf Inkaschätze spezialisiert hat. Er ist Schotte, wurde wegen Geizes des Landes verwiesen und tingelt seither durch die Welt um Schätze zu plündern. Eines Tages schlug er sein Lager am Murgufer unter der hölzernen Brücke auf. Ein Quartier mit fließendem Wasser und ein Dach über dem Kopf, was will man mehr? Begleitet wurde er von seiner hübschen Tochter Grace wohl um die 18 Jahre alt, der die Einheimischen wegen ihren langen blonden Haaren und ihrem freundlichen Wesen mit Respekt und Bewunderung begegneten. Sir Mc Downtrader dagegen begegneten sie mit großer Skepsis, wussten sie doch was er im Schilde führte und dass er seinem Namen alle Ehre zu erweisen pflegte. Manchmal tradete er sogar überhaupt nicht, sondern steckte die zum Tausch ausgelegten Schätze einfach ohne Gegenleistung ein. Dass es Freude bereiten kann, andern eine Freude zu machen und dass Freude zu den Dingen im Leben gehört, die sich vermehren, wenn man sie teilt, anstatt weniger zu werden, diese Erfahrung war ihm fremd. Er dachte immer nur an sich und seinen Gewinn.
Die Einheimischen baten Sir Mc Downtrader immer wieder, er solle ihre Schätze in Ruhe lassen und am besten aus ihrer Gegend verschwinden, doch alles Flehen und alle gut gemeinten Warnungen halfen nichts.
Der größte Herzenswunsch von Sir Mc Downetrader war es also nicht, anderen Menschen eine Freude zu bereiten sondern reich und berühmt zu werden. Letzteres hoffte er zu erreichen wenn es ihm gelänge endlich eine weibliche Inkamumie zu finden. Diese wollte er dann nicht ausplündern wie die anderen männlichen Mumien (von denen es viele gab), sondern er gedachte sie der Wissenschaft zur Verfügung stellen und damit ein hochgeachteter Entdecker und ruhmvoller Altertumsentdecker werden.
Sir Mc Downtrader hatte den Einheimischen schon viele Versprechungen gemacht, sollten sie ihm bei seinem Vorhaben helfen, aber diese dachten nicht daran, waren seine Plünderein ihnen doch ein Gräuel. So bekam Sir Mc Downtrader von ihnen nicht den geringsten Hinweis wo sich alte Siedlungsspuren der längst vergessenen Kultur befanden. Deshalb musste er großräumig in abgelegenen schwer zugänglichen Gebieten sein Glück versuchen, was sehr kräfteraubend war.
Eines Tages wollte Sir Mc Downtrader sich eine Ruhepause gönnen. Seine Tochter, die sich sowieso nur ungern an seinen Raubzügen beteiligte, zog es an diesem Tag vor, schon in aller Frühe zu den schönen Murgstränden oberhalb von Forbach zum Sonnenbaden aufzubrechen. Sir McDowntrader lag dagegen noch auf seinem Lager unter der Brücke, als zwei jugendliche Inka auf ihn zukamen. Er hatte sie noch nie zuvor gesehen. Sie boten ihm an, bei der Suche nach einer weiblichen Mumie zu helfen und verlangten als Lohn dafür 2 Flaschen Wein und 2 Flaschen Schnaps. Sir Mc Downtrader handelte sie auf die Hälfte herunter, obwohl das natürlich ohnehin schon ein Spottpreis für solch ein Angebot war, doch die Inkas willigten ein. Eigentlich hätten da bei Sir Mc Downtrader alle Alarmglocken schrillen müssen, doch er konnte der Versuchung nicht widerstehen. Die Aussicht des so lang ersehnten Fundes einer weiblichen Mumie das Wittern seiner Chance berühmt zu werden, machten ihn blind für rationale Überlegungen, u.a. für die Tatsache dass die Inkas für welchen Preis auch immer so einen Verrat an ihren Ahnen niemals tun würden. Sir Mc Downtrader schrieb es jedoch ihrem jugendlichen Leichtsinn zu, dass sie auf dieses ungleiche Geschäft eingingen.
Die drei vereinbarten sich in einer halben Stunde unterhalb der Eulenfelsen zu treffen, denn Sir Mc Downtrader musste noch den Lohn der Jungen besorgen und diese wollten erst noch ihr GPS hohlen. Eine Flasche billigen Fusels hatte er noch rumliegen und die Schnapsflasche hatte er auf seine Weise auch schnell besorgt. Er nahm eine leere Flasche füllte diese mit Wasser auf und verschloss sie wieder sorgfältig. Würde der Schwindel auffliegen, so könnte er ja immer noch die Schuld auf den Schnapshändler schieben, der diese so verkauft habe. Das Wichtigste war jetzt erst mal die Mumie zu finden...

Die Jungs erschienen pünktlich beim Treffpunkt. Sie hatten einen schweren leinenen Rucksack dabei. Darin hatten sie ihr steinzeitlich anmutendes GPS Modell Machu Picchu verstaut. Sir Mc Downtrader hatte lediglich die 2 Flaschen dabei und sein neues GPS Garmin Monterra in der Hosentasche. Normalerweise hätte er die beiden jungen Inka wegen ihrem steinalten GPS verlacht, doch er riss sich zusammen hatte doch sein Monterra ihn noch nie zu einer weiblichen Mumie geführt und wer weiß, vielleicht gelang ihnen das ja heute mit uralter Weisheit und Technik.

Die drei bogen nach dem Sportplatz in Richtung Flussufer ab und schlenderten weglos ca. 10m vom Ufer entfernt parallel zur Murg nach Norden.
Sie waren noch keine 100m gegangen, da erhoben sich im Dickicht schon unnatürliche Hügel, die von einer künstlichen Rinne durchtrennt waren und deren Seiten mit altem Granitmauerwerk flankiert war. Die Steine waren zwar noch nicht so passgenau verlegt wie die Inkaruinen in der neuen Welt, doch bekanntlich fängt jeder ja mal bescheiden an...

Jedenfalls hatten die drei keine Zeit sich länger an diesem Ort zu verweilen, denn sie hatten Größeres zu entdecken vor, und so zogen sie weiter, dem Flusslauf folgend bis die Felswände immer näher an den Fluss rückten und ein weiteres Durchkommen auf dieser Uferseite unmöglich erschien. Die Inkas packten ihr GPS aus und brachten es mitten in der Felswand auf einem kleinen Absatz in Stellung.

Sie schraubten die beiden identischen Messingdisplayabdeckungen ab, zogen den faustgroßen Entriegelungsknopf und drehten das ganze GPS so lange, bis das analoge Farbdisplay aufleuchtete und eine Null erschien. Das war die sogenannte Null-Peilungsfunktion, die einem immer die richtige Richtung weist, wenn man keinen Durchblick hat, wo es weiter geht. Das analoge Monochromdisplay zeigte seinerseits die Meterzahl an, die sie zu gehen hatten und der Peilschlitz in Verlängerung zur Null, gab die Marschrichtung vor. Nachdem sie so die richtige Spur aufgenommen hatten, beschlossen die Inka ihr GPS an dieser Stelle zurückzulassen, da es seinen Dienst getan hatte und ein Zurücklassen dieses schweren Geräts das weitere Vorwärtskommen sehr erleichterte.
Als sie den Fluss querten und auf einer Steinspitze in genau der Richtung und Entfernung die das Machu Picchu GPS angezeigt hatte eine geheimnisvolle Metallmarke fanden schmolz das anfänglich noch vorhandene Misstrauen von Sir Mc Downtrader völlig dahin, und er war sich sicher, dass dieser Tag noch manche Überraschung aufweisen würde. Darin sollte er Recht behalten, wenn auch in völlig anderer Art als erwartet...
Das Geheimnis der Metallmarke war schnell gelüftet und selbst mit dem Garmin konnte man jetzt das nächste Ziel ansteuern. Dort fand Sir Mc Downtrader eine kleine Grabkammer! Doch zu seiner großen Enttäuschung war sie leer.

Sollte ihre Expedition hier ein Ende finden? Nein, denn die Inkas entdeckten im Innern der Kammer auf der linken Seite eine weitere Marke. Und ungefähr eine Elle von der Marke entfernt, fanden sie noch etwas anderes. Aber dieses Wissen behielten die Inka für sich, war es doch nicht für Sir Mc Downtrader und seine Gesinnungsgenossen gedacht. Voller Erwartung gaben sie jedenfalls das Ziel, das ihnen die Marke bekannt gab, in das GPS ein und standen bald am Fuße einer hohen Mauer.
Waren das Überreste einer alten Inkafestung in dieser schwer zugänglichen gut versteckten Schlucht? Seltsam ragten in unregelmäßigen Abständen einzelne Steine aus der Granitsteinmauer. Schon bald entdeckten die Inka offensichtlich das, wonach sie suchten. An der rechten Mauerhälfte gut getarnt lehnte ein steinalter Inka, das Gesicht der Mauer zugewandt. Sie drehten ihn um, stellten ihm einige Fragen zum Weiterweg, doch der alte Inka starrte sie nur mit großen Augen und weit geöffnetem Mund an und schwieg. Ratlos tuschelten die jungen Inkas miteinander. Schließlich baten sie Sir Mc Downtrader um die Schnapsflasche. Dieser wollte sie zunächst nicht herausrücken, da er fürchtete, dass sein Schwindel mit dem Wasser schon jetzt auffliegen würde. Die Inka bestanden aber darauf und drohten ihm die ganze Aktion abzubrechen, wenn sie den Schnaps nicht sofort bekämen. Widerwillig übergab er ihnen dann doch die wassergefüllte Schnapsflasche und die Jungen gossen den Inhalt Schluck für Schluck in den Rachen des alten Inkas und starrten bei jedem Schluck dem Getränk hinterher, so als wollten sie prüfen, ob auch wirklich alles in seinem Rachen verschwände. Und siehe da: Die Flasche war noch nicht halb geleert, da kam die erlösende Botschaft aus dem Mund des Alten.
Schnell war das Garmin mit den neuen Daten gefüttert. Spannung lag in der Luft als die kleine Expedition bald darauf einen Opferstein erreichten. Der Fels auf dem sich der Opferschale befand, war ringsum von der Murg umflossen. Die Inkas tanzten zuerst im Fluss mit umständlich wirkenden Ritualen um den Opferstein, bevor sie ihn erklommen, und und einen kleinen Schraubdeckel in der Ablaufrinne entdeckten. Bevor sie diesen öffneten, baten sie um die Weinflasche. Den Inhalt gossen sie in die Opferschale. Der Wein floss aus der Schale in eine schmale Rinne und verteilte sich danach auf dem Opferstein und floss in schmalen Rinnsalen in die Fluten der Murg. Die Inkas murmelten noch ein paar unverständliche Worte, dann öffneten sie den Schraubdeckel. Sir Mc Downtrader wollte zu gerne auch einen Blick in die Box werfen, doch die Inka lehnten in einem unerwartet schroffen Ton ab, der keine Widerrede duldete. Da sei nichts für Downtrader drin, sagten sie ihm unmissverständlich, schlossen die Box wieder.
Sie wüssten jetzt genau, wo die weibliche Mumie zu finden sei, verkündeten die Inkas. Allerdings sei dies weiter weg und es sei sinnvoll mit dem Auto dorthin zu fahren. Gemeinsam suchten die drei einen günstigen Pfad zurück aus der Schlucht in die asphaltierte Welt und trampten an der Murgtalstraße entlang.
Schon nach kurzer Zeit hielt ein blaugrauer alter Landrover und der Fahrer fragte nach ihrem Ziel.

Ein abgelegenes Tal mit einem einzelnen Schwarzwaldhaus und einem Teich in der Nähe gaben die beiden Jungs ihm zu verstehen. Der Fahrer nickte verständnisvoll, versicherte er kenne das Ziel und fahre sowieso daran vorbei und könnte sie dort absetzen. Der alte Landrover quälte sich über manche Berghöhen und steile Landstraßen. Der Fahrer war zwar freundlich aber er redete nicht all zu viel. Sir Mc Downtrader war das nicht unrecht, so musste er schon keine Ausrede bemühen, was der Grund ihrer Reise sei. Nach ca. 1h (inkl. eines kurzen Zwischenstopps in Loffenau) erreichten sie das Ziel. Sie verabschiedeten sie sich, und die Inka überließen dem Fahrer noch die halbvolle Schnapsflasche als Dankeschön.
Ja, da war das einsame Schwarzwaldhaus! Nach dem Haus folgten sie noch ein kleines Stück der Landstraße und bogen dann rechts in einen Waldweg ein. Dieser stieß kurze Zeit später auf einen weiteren Weg der quer zum Hang verlief. Diesem folgten sie noch einige Meter, dann bogen sie weglos ab. Der Hang war zu steil um ihn in senkrechter Richtung zu besteigen, so gingen sie weglos im Zickzackkurs bergwärts. Nach vielen schweißtreibenden Höhenmetern kamen sie endlich an einen seltsamen großen Stein. Unschwer war zu erkennen, dass hinter diesem Stein, ein in den Felsen gemeißelter Gang in den Berg führte. Die Inka versicherten, dass in einem der Seitengänge die Mumie zu finden sein müsse. Sie wollten aber nicht mit in den Berg gehen, sondern hier draußen warten. Sir McDowntrader fragte zwar noch warum, doch die Inkas starrten nur auf den Boden und schwiegen. Da zwängte sich Sir Mc Downtrader ohne zu zögern zwischen der Felswand und dem Verschlussstein in den Gang. Dieser war hoch genug, dass er ohne sich bücken zu müssen in den Berg vordringen konnte. Schon nach wenigen Metern stürzten sich unzählige Mücken auf ihn. Immerhin waren es keine Stechmücken, und so schritt er frohen Mutes vorwärts. Und als er nach rechts in einen Seitengang abbog, da sah er sie. Die Inkas hatten ihn nicht belogen! Doch als er mit seiner Lampe das Gesicht der Mumie erhellte, traf ihn fast der Schlag.
Die Gesichtszüge entsprachen unverwechselbar dehnen seiner eigenen Tochter. Konnte es sein, dass vor hunderten von Jahren sozusagen ein genetischer Zwilling seiner Tochter gelebt hatte , der hier als Mumie bestattet worden war? Oder war es eher wahrscheinlich, dass Inka, als Rache für seine Untaten, seine Tochter nach alter Tradition einbalsamierten und als Mumie hier für ihn ablegt hatten. Sir Mc Downtrader wurde ganz schlecht bei dem Gedanken; in Panik stürzte er wieder aus dem Stollen um die Inka zur Rede zu Stellen. Doch diese waren verschwunden. Halb von Sinnen rannte er den Berg hinunter, traf sie jedoch nicht wieder.
Am Schwarzwaldhaus im Tal angekommen, telefonierte er mit der Polizei. Diese kam umgehend mit zwei Streifenwagen vorgefahren. ein Teil der Besatzung wollte sich um die Mumie im Stollen kümmern, die andere um mögliche Spuren im Murgtal. Sir Mc Downtrader wollte die erste Gruppe zum Stollen mit der Mumie führen, doch sein Garmin hatte leider schon längst keinen Saft mehr und er hatte deshalb keine Koordinaten von dem Stollen genommen. Ohne Koordinaten fand er aber den Eingang zum Stollen einfach nicht wieder. Er zeigte den Beamten ein Foto von dem Ausgang des Stollens das er glücklicherweise geschossen hatte, doch diese behaupteten selbigen noch nie im Leben gesehen zu haben. Sie kannten zwar einige Schlupfwinkel und Höhlen an diesem Hang und in einer davon sei angeblich auch schon mal in Notzeiten ein Kind auf die Welt gekommen, doch der Stollen, in dem das Foto erstellt worden war, war ihnen gänzlich unbekannt.

Im nächsten Dorf fragten die Beamten Einheimische, doch keiner wollte den Stollen jemals gesehen haben. Andere schwiegen nur und zuckten ratlos mit den Schultern. So fuhr schließlich auch der zweite Streifenwagen mit Sir Mc Downtrader ins Murgtal um ihre Kollegen bei der Suche zu helfen. Auf der Fahrt rief Sir Mc Downtrader in seiner Verzweiflung immer wieder den Namen seiner Tochter laut durch das geöffnete Seitenfenster, doch nie antwortete ihre vertraute Stimme. Nur an ganz abgelegenen Stellen hallte das Echo „Grace“ zurück. Oder waren das die Einheimischen, die zurückriefen und um Gnade und Verschonung ihrer Schätze zu erflehen.
Im Murgtal angekommen, verlief auch die intensive Suche oberhalb von Forbach nach Mc Downtraders Tochter erfolglos. Alle ihre Lieblingsplätze suchten sie ab, ohne auch nur die geringste Spur zu finden. Als die Dunkelheit hereinbrach brachte die Polizei den Schotten zu seinem Lager zurück und versprach, die Suche bei Tageslicht mit verstärkten Kräften wieder aufzunehmen. Sir Mc Downtrader versuchte zu schlafen, denn er würde seine Kräfte am nächsten Tag sicher brauchen, doch er war einfach zu aufgewühlt. Erst mit Hilfe zweier Schlaftabletten fand er schließlich in einen oberflächlicher Schlaf.
Es war schon weit nach Mitternacht als sie zum Lager zurückkehrte.
Sie fand ihn auf seinem Lager liegend im Schlaf, oder war es ein Fiebertraum? Er murmelte seltsame Dinge. Von einem "Opferstein" redete er. Davon dass er nie wieder downtraden wolle... Er musste wirklich starkes Fieber haben! Sie fasste ihm an die Stirn, doch die war erstaunlich kühl. Vielleicht hatte er ja einen anstrengenden Tag gehabt, obwohl er doch einen Ruhetag hatte einlegen wollten? So ließ sie ihn schlafen, das würde ihm gut tun. Den Rest könnte sie ja dann am Morgen mit ihm bereden, denn wenn er gut ausgeschlafen hätte, würde er ihr sicher leichter verzeihen, dass sie sich verspätet hatte....

S1 und S4: Um Verletzungen bei euch und am Cache zu vermeiden nicht mit Gewalt und nicht mit Schwung vorgehen. Achtung, drehbare schwere Teile. Bitte keine Finger in Spalten stecken!

S1 GPS Machu Picchu (Linkes Flussufer ca. 10m über Flussnormalpegel) N 48° 41.326 E 008° 21.537 Den beschriftete großen Messingdeckel nicht aufschrauben. Er dient lediglich als Batteriefachdeckel. Die beiden kleinen unbeschrifteten Messingdeckel sind die Displayabdeckungen und müssen abgeschraubt werden. Der faustgroße Granitentriegelungsknopf bis zum Anschlag nach oben ziehen. (Diesen Knopf bitte nicht drehen, nur ziehen) Das ganze GPS drehen, bis das äußere Display eine 0 anzeigt. Das innere Display zeigt jetzt die Entfernung zu S2 in Metern an. Der Peilschlitz in Verlängerung zur 0 zeigt die Richtung an, in welcher S2 liegt. Der Peilschlitz befindet sich dann zwischen der 0 und dem angepeilten Ziel. Beim Verlassen bitte wieder Verriegeln und die Displayabdeckungen aufschrauben. (Die Displays leuchten erst auf wenn die Richtung schon grob eingestellt ist. Mit Hilfe einer Taschenlampe kann man die Displays auch bei leerer 9V Block Batterie ablesen. Sollte beim Farbdisplay die Farbe Blau fehlen, ist das ein Hinweis das die Batterie bald leer ist. Bitte dies im Logeintrag anmerken.)

S2 Stein (Rechtes Flussufer ca. 3m über Murgnormalpegel, ca. 2m vom Fluss entfernt) Edelstahlmarkierung auf dem Stein ganz oben. (ca. 3m über Flussnormalpegel Die erste Schlagzahl ist A, die zweite Schlagzahl ist B (Die erhobene Buchstaben-Zahlenkombination hat keine für den Cache relevante Bedeutung.)

S3 leere Grabkammer (linkes Flussufer ca. 2m über Murgnormalpegel) N 48° 41.A2 E 008° 21.B4 In Grabkammer gehen. Edelstahlmarkierung innen auf der linken Seite ca. 2/3 der Wandhöhe. Taschenlampe verwenden. Erste Schlagzahl ist C, die zweite Schlagzahl ist D.

S4 der Schweigsame Inka (rechtes Flussufer Mauer rechte Seite unteres Drittel) N 48° 41.C7 E 008° 21.D2  Inka mit Gesicht in Blickrichtung zur Murg drehen. Schraubdeckel wird sichtbar. Schraubdeckel auf dem Trägerstein aufdrehen und von unten in das Kinn des Inkas schrauben. Klares Wasser Schluck für Schluck in den Mund des Inkas einfüllen. Mit kleiner Taschenlampe in den Mund leuchten. Bei richtiger Trinkmenge kann man dann E und F im Mund ablesen. Bei zu wenig Wasser sind die Zahlen nicht lesbar, bei zu viel Wasser sind sie nicht mehr so scharf abzulesen. Beim Verlassen Schraubdeckel wieder abschrauben damit das Wasser abfließt. Schraubdeckel wieder von oben in den Trägerstein schrauben und Inka wieder mit dem Gesicht gegen die Mauer drehen damit der Schraubdeckel verdeckt ist.

Final Opferstein (Flussmitte ca. 3m über Murgnormalpegel) N 48° 41.E1 E 008° 21.F7. Gegebenenfalls bei verstopfter Abflussrinne, Wasser mit Schwamm entfernen und anschließend kleinen Deckel aufschrauben. Sollte trotzdem Wasser unter den Schraubdeckel gekommen sein, dieses bitte, um Frostschäden vorzubeugen, entfernen. Unter dem Schraubdeckel befindet sich inzwischen nochmals ein Schutzbehälter für den Logstreifen. Die Opferschale selbst ist um Hochwasserschäden vorzubeugen nicht mehr beweglich.

Viel Spaß beim Suchen wünscht
Johannis10

PS.: Genauso wie bei GC Lost FLight MH37X BBII ist das Final nicht so interessant wie manche Zwischenstation, weshalb für Genußcacher Abkürzen nicht empfehlenswert ist.
FTF: Werner wer sonst?
Betatest: Pumpernickel
Listingkorrektur: 5.Mose 4.29
Weitere Abenteuer mit dem MC Downtraderclan finden sich hier. Dort kommt man auch an dem in diesem Listing erwähnten Schwarzwaldhaus vorbei.

Additional Hints (Decrypt)


[S1]:
F1 orsvaqrg fvpu mvrzyvpu tranh va qre Zvggr qrf Ovyqrf.
[Sonstiges:]
Fgnegvaunyg yrrer Tenoxnzzre: Yrtbuhofpuenhore 30019, Yrtbonttre 30151
Fgnegvaunyg Svany: h.n. Yrtbnhgb

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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