Der Burggeist von Senftenberg

In der Ruine Senftenberg soll sich bis heute ein Gespenst aufhalten.
Der Sage nach handelt es sich um den Schatzmeister der Herren von Zöbing.
Dieser nahm allzu leichtfertig das letzte von der armen Bevölkerung und lieferte seinen Herren lediglich den Pflichtteil ab. Somit konnte er gut leben, den Rest verlotterte er prahlend in der Dorftaverne.
Als einmal ein armer Bauer bei ihm vorsprach, dass er ein Nachsehen haben soll, da seine Frau ihm gerade verstorben war und er für seine drei Kinder gerade das Notwendigste hatte wurde der Schatzmeister zornig und ließ den armen Mann in die Zisterne hinunter, wo er ihn erst Tags darauf wieder befreite. Doch als sie den Korb heraufzogen war es stattdessen ein stinkender Basilisk welcher zu allem Erstaunen zu sprechen begann:
„Schatzmeister, ihr habt den Menschen hier genug Schaden angerichtet. Alles was ihr besitzt ist nur erschwindelt und durch das Leid anderer ergaunert. Deshalb seid verflucht bis in alle Zeit der Welt."
Daraufhin riss der Basilisk dem Edelmann sein Schuldenbuch aus der Hand und mit einem Satz war er auf dem Fenstersims. Er spie dem Schatzmeister seinen giftigen Atem entgegen und verschwand.
Ungläubig und mit bleichem Gesicht schaute dieser durchs Burgfenster, wo er das Ungetüm mitsamt seinem Buch in den Fluten der Krems verschwinden sah. Zwar wirkte das Gift des Basilisken nur langsam, doch wurde mit der Zeit der Schatzmeister krank und nahm immer mehr ab. Bald schon war er nur mehr ein Schatten seiner selbst, doch hat er durch dieses Ereignis auch Besserung gelobt und hielt sich daran. Die Steuern wurden auf den Pflichtteil gesenkt, manchmal half er sogar jemandem der in Not war und trotz seiner Krankheit ging es ihm immer besser. Als er dann eines Tages am Sterbebett lag, hörte er ein plätschern und tapsen und wie er die Augen noch einmal aufschlug sah er erneut den Basilisken. Dieser sprach zu ihm:
„Edelmann, ihr habt Euch zum Besseren gewendet, deshalb bin ich hier, denn ich werde euch eure schändliche Tat von damals vergeben. Das alleine kann aber den Fluch nicht brechen. Ihr werdet als Geist auf dieser Burg bleiben, solange wie euer altes Schuldenbuch noch leere Seiten hat. Erst wenn es mit wahren Worten und Zahlen vollgeschrieben ist, seid ihr von eurem Bann erlöst. Kommt mit mir, ich zeige Euch wo ich es versteckt habe...“
Der Geist des Schatzmeisters stand daraufhin auf und folgte dem Basilisken, während sein Körper den letzten Atem aushauchte.
Helft dem Geist bei seiner Erlösung und sucht sein Versteck auf, wo sich das Buch befindet!
Dieser Cache darf bei Dämmerung oder Nacht gemacht werden, womit etwas gruselige Stimmung aufkommt. Ich bitte dabei dennoch um ein unauffälliges Verhalten!
Da die Burgruine auch für Feste vermietet wird, kann es manchmal nicht möglich sein diese Runde zu absolvieren.
Ich empfehle als Startpunkt den Parkplatz nahe der Burgruine bei N 48° 26.915 E 015° 33.926, da der Rundgang auch hier wieder endet.
Folge der Geschichte, die sich auf der Pdf-Datei (Version 2014-07-18) befindet. Drucke diese Datei dazu aus oder lade sie auf dein Smartphone.
Genaues Lesen und etwas Orientierungssinn ist notwendig um die darin beschriebenen Orte aufzufinden. Besondere Hinweise habe ich dabei unterstrichen.
Bei Hochwasser ist die Runde entlang des Kremsflusses nicht begehbar!
Der Cache ist eine Regular Holzbox mit folgendem ursprünglichen Inhalt:
- Schuldenbuch (=Logbuch)
- Stift
- Stashnote
- etwas Geister Krimskrams
Viel Spaß beim Suchen und Happy Hunting wünscht
chartres