Person A
Er entdeckte die Gesetze der Planetenbewegung, die nach seinem Namen benannt wurden. In der Mathematik wurde ein numerisches Verfahren zur Berechnung von Integralen nach ihm benannt. Mit seiner Einführung in das Rechnen mit Logarithmen trug er ebenfalls zur Verbreitung dieser neuen Rechenart in Deutschland bei. Auch machte er die Optik zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung und half, die mit dem Teleskop gemachten Entdeckungen seines Zeitgenossen Galileo Galilei zu beweisen.
Heute wird er hauptsächlich als einer der Begründer der modernen Naturwissenschaften wahrgenommen, doch sein Leben war geprägt von tiefer Glaubensüberzeugung, und sein Weltbild beruhte auf der hermetischen Tradition, die sich von Pythagoras’ Harmonien im All über Platons Mathematik ist Alles bis zu dem von Dionysios zitierten Hermes Trismegistos erstreckte. In dieser Tradition gab es Fernwirkungen und Harmonien, die aus moderner Sicht mittelalterlich-okkult erscheinen mögen – für ihn selbst war seine Weltanschauung logisch, einfach und klar.
Seine Entdeckung der drei Planetengesetze machte aus dem mittelalterlichen Weltbild, in dem körperlose Wesen die Planeten einschließlich Sonne in stetiger Bewegung hielten, ein dynamisches System, in dem die Sonne durch Fernwirkung die Planeten aktiv beeinflusst. Er selbst allerdings nannte sie nie „Gesetze“; sie waren in seinen Augen vielmehr Ausdruck der Weltharmonie, die der Schöpfer seinem Werk mitgegeben hatte. Aus seiner Sicht war es auch göttliche Vorsehung, die den Theologiestudenten zum Studium der Gestirne führte. Die natürliche Welt war ihm ein Spiegel, in dem die göttlichen Ideen sichtbar werden konnten, der gottgeschaffene menschliche Geist dazu da, sie zu erkennen und zu preisen.
Er ging von dem Gedanken ab, das kopernikanische System sei lediglich ein (hypothetisches) Modell zur einfacheren Berechnung der Planetenpositionen. Das heliozentrische Weltbild als eine physikalische Tatsache zu sehen, stieß nicht nur bei der katholischen Kirche, sondern auch bei seinen protestantischen Vorgesetzten auf erbitterten Widerstand. Denn auf beiden Seiten galten die Lehren von Aristoteles und Ptolemäus als unantastbar.
Seine Mutter wurde der Hexerei angeklagt und entging mit Glück dem Scheiterhaufen!
Bestimme das Geburtsjahr der Person A. Der Wert für A ist die Quersumme der Quersumme aus der Jahreszahl, an der die Person A geboren wurde!

Person B
Er beobachtete 1572 eine Supernova, „ein Wunder, wie es seit Anbeginn der Welt nicht gesehen wurde“. Seine Schrift über den „neuen, nie zuvor gesehenen Stern“ machte ihn unter den Astronomen in ganz Europa berühmt.
König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen finanzierte die Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der damals noch dänischen Öresundinsel Ven vor Landskrona, an denen er 21 Jahre lang forschte. Er baute nicht nur alle benötigten Instrumente selbst, sondern druckte auch seine eigenen Bücher.
Er war ein herausragender beobachtender Astronom. Zu seiner Zeit gab es noch kein Teleskop. Seine Beobachtungen der Fixstern- und Planetenpositionen, die damals mit Abstand die präzisesten waren und mit einer Genauigkeit von zwei Bogenminuten auch heute nicht ohne weiteres zu erreichen sind, führte er mit Hilfe eines großen Mauerquadranten durch. Aufgrund von Widersprüchen der Planetenbewegungen in den damals vorherrschenden Weltsystemen entwickelte er einen Kompromiss zwischen dem ptolemäisch-geozentrischen und dem kopernikanisch-heliozentrischen Planetensystem, das nach ihm benannt wurde!
Bestimme das Geburtsjahr der Person B. Der Wert für B ist die Quersumme der Quersumme aus der Jahreszahl, an der die Person B geboren wurde!

Person C
Er galt als Anhänger des heliozentrischen Weltbildes von D, war wichtigster Lehrer und zugleich Freund von A, den er mit der heliozentrischen Planetenordnung des D bekannt gemacht hat. Auch wird ihm zugeschrieben, Galileo Galilei für die neue Lehre gewonnen zu haben.
Die erste bekannte Berechnung des Goldenen Schnitts als „ungefähr 1,6180340“ beschrieb er 1597 in einem Brief an A. Neben Leonardo da Vinci gilt auch er als erster, der das aschgraue Mondlicht korrekt als Erdschein erklärt hat. Er erkannte des Weiteren, dass Kometen wie der Komet von 1577 keine sublunaren bzw. atmosphärischen Erscheinungen sind.
Im Jahre 1961 wurde der ein Mondkrater nach ihm benannt.
Bestimme das Geburtsjahr der Person C. Der Wert für C ist die Quersumme der Quersumme aus der Jahreszahl, an der die Person C geboren wurde!

Person D
Wahrscheinlich im Jahre 1509 schuf er in Heilsberg im Ermland den Commentariolus, in dem er die Theorie vom Umlauf der Planeten um die Sonne und der durch die Drehung der Erde bedingten scheinbaren Bewegung der Fixsterne aufstellte (heliozentrisches Weltbild). In dieser Schrift kündigte er eine mathematische Ausarbeitung seiner Theorien an. Den Commentariolus machte er jedoch nur Vertrauten zugänglich, um sich nicht dem Spott der Fachwelt auszusetzen. Erst drei Jahrzehnte später, kurz vor seinem Tode, veröffentlichte er dann sein Hauptwerk.
Er benutzte bei der Beschreibung der Planetenbahnen Überlagerungen von gleichförmigen Kreisbewegungen mit einem Zentrum in der Nähe der Sonne. Damit stellte er das seit etwa 1400 Jahren dominierende, auch von der katholischen Kirche vertretene geozentrische Weltbild des Ptolemäus in Frage.
Inzwischen gilt als gesichert, dass er durch die heliozentrische Theorie des antiken Astronomen Aristarchos von Samos entscheidend angeregt wurde. Diese These des 3. Jhs. v. Chr. fand aber wegen der mit dem bloßen Auge nicht feststellbaren stellaren Parallaxen kaum Beachtung. Das von Person D vertretene heliozentrische Weltbild wurde dann von A verfestigt, indem er berechnete, dass die Planeten in elliptischen Bahnen um die Sonne ziehen.
Bestimme das Geburtsjahr der Person D. Der Wert für D ist die Quersumme der Quersumme aus der Jahreszahl, an der die Person D geboren wurde!

Person E
Seine wichtigste mathematische Leistungen waren die Berechnung einer von 2 zu 2 Sekunden fortschreitenden Sinustafel, sowie die Publikation einer Logarithmentafel Er entdeckte die Logarithmen ab 1588.
Im Jahre 1585 konstruierte er für den Landgrafen Wilhelm IV in Kassel eine Uhr mit drei Zeigern. Erstmals wurde in einer Uhr nebst dem Stunden- und Minutenzeiger auch ein Sekundenzeiger eingebaut. Mit dieser Uhr konnte erstmals die neue Zeiteinheit Sekunde gemessen werden. Er gilt somit als eigentlicher Erfinder der Sekunde.
Bestimme das Geburtsjahr der Person E. Der Wert für E ist die Quersumme der Quersumme aus der Jahreszahl, an der die Person E geboren wurde!
Formel für’s Final
N 48° 45. [B-A-C] [D-E-C] [B+E-A-D]
E 008° 52. [D-E] [B-D] [A-C]