Als 1906 der Karawankeneisenbahntunnel eröffnet wurde, erhoffte man sich für die abgeschiedene Ortschaft Rosenbach einen witschaftlichen Aufschwung.
Wollte man den Prophezeiungen heimischer Wirtschaftsexperten Glauben schenken, so war Rosenbach gerade dabei sich zu einem Eldorado für Sommerfrischler und Bergtouristen zu entfalten. Von wo aus der Erholungssuchende Urlaubsgast reizende Waldspaziergänge und ausgiebige Gebirgswanderungen unternehmen konnte.
Die Hauptattraktion sollte eine bizarre Felsformation werden, welche sich südlich der Ortschaft Rosenbach befindet und unter dem Begriff "Rosenbacher Schweiz" vermarktet wurde.
Jetzt begann der Ausbau um für den Ansturm der Alpintouristen gerüstet zu sein. Es wurden Klettersteige, Aussichtsplätze und kleine Jausenstationen errichtet. Selbst eine Parkanlage war geplant.
Aber es kam anders: Der Erste Weltkrieg zog ins Land und anstatt der Urlaubsreisezüge rollten nun Soldatentransporte den Kriegsfronten entgegen.
Die Rosenbacher Schweiz fiel in einen Dornröschenschlaf, der noch immer andauert. Jetzt 100 Jahre danach gibt es nichts mehr was von Menschenhand geschaffen wurde und an die euphorische Zukunftsvision des Jahres 1906 erinnert.
Zum Cache:
Parken: Hast du ein geländegängiges Kraftfahrzeug kannst du direkt zu den Parkkoordinaten N 46 31.732 / E 014 03.080 fahren. Ansonsten empfehle ich dir dein Fahrzeug im Bereich des Wirtschaftshofes der Gemeinde St. Jakob/Ros abzustellen. (400 Meter zuvor)
Station 1:
Du bist durch einen Tunnel geklettert und stehst auf einem Plateau. Blicke nun auf den zurückgelegten Weg. Westlich von dir befindet sich eine Felsnische. Dort ist ein Metallplättchen angebracht. Mit Hilfe der eingestanzten Koordinaten findest du die nächste Station.
Station 2:
Jetzt stehst du vor einer Höhle. Gehe fast bis zu deren Ende und suche in der nördlichen Felsnische das Metallplättchen.
Station 3:
Du stehst auf einem kleinen Plateau. Südlich von dir befindet sich ein kleiner Felsdurchbruch. Dort suche das Metallplättchen mit den finalen Daten.
Du wirst eine Taschenlampe und möglicherweise ein Seil (10 Meter) benötigen. Betrachte das Seil als Versicherung. Bewege dich vorzugsweise zwischen den Felsformationen, wenn du zwischen den Stationen wechselst. So hast du mehr vom Multi und gelangst nicht in den von Dickicht überwucherten Bereich. Zwischen den Felswänden sind die Koordinaten sehr sprunghaft. Mit den Spoilerbildern sollte das Auffinden der jeweiligen Stationen problemlos erfolgen.