Der Immigeröder Kreuzweg
Der Kreuzweg mit Stationen, die den Typ des Heiligenhäuschens aufnehmen, führt von Immingerode zum Pferdeberg empor, wo als Abschluß ein Hochkreuz aus Sandstein mit Ewiglichtlampe im Jahre 1904 errichtet wurde.
Die Errichtung der Stationshäuschen geht auf ein Gelübde der Jungfrau Christine Borchardt zurück; sie gelobte damals, nach einer überstandenen schweren Krankheit, aus Dankbarkeit einen Kreuzweg am Pferdeberg zu stiften.
Am 11.11.1884 wurde der Kreuzweg vom Stadtpfarrer Friedrich Becker eingeweiht. 1904 wurde das Kruzifix auf einem Postament errichtet und am 12.06.1904 vom Pfarrer Kruth eingeweiht.
Durch den Bau der Straße, die von Immingerode zum Pferdeberg führt, wurden 1967 einige Stationshäuschen umgesetzt. Die erste Station stand früher am Haus „Pferdeberg Nr. 12“. Ursprünglich waren in den Stationshäuschen Ölbilder von Herrn Zinserling aus Duderstadt.
1978 – 80 wurden die teilweise zerstörten Gipsreliefs durch kleine Tonskulpturen ersetzt, die von Schülern des Eichsfeld-Gymnasiums unter Leitung von Herrn Hollmann entworfen und angefertigt wurden. Die Zerstörung der Skulpturen machte schon 1986 eine Erneuerung erforderlich. Als Ersatz für die Skulpturen entwarf der Immigeröder Künstler Heinrich Schlüter Reliefbider, die er anschließend aus Sandstein fertigte.
Alljährlich zu Palmsonntag führen die Immigeröder ihre Prozession zum Pferdeberg durch.
Quelle: Text der Infotafel; Text von Bernd Klingebiel; Ortsheimatpfleger von Immingerode
Mehr Informationen zum „KREUZWEG“ im Allgemeinen: http://www.kreuzweg-ulm.de/geschichte.html
Der Cache liegt in der Randlage eines ausgewiesenes Biotops (der Kreuzweg markiert die Grenze), aber mit oder ohne solchen Titel dürfte es klar sein, dass man sich auf dem Weg bis auf ca. 2-3 m an den Cache nähern kann und nicht quer durch den Wald dahin laufen und hier nicht mit allen Mitteln einen mordsschwierig versteckten Cache suchen muss.