Das Betreten des Grundstückes ist ausdrücklich erlaubt und mit dem Grunstückseigentümer abgestimmt. Ein kleiner Weg ums Haus lohnt sich.
Den Schlüssel zur besichtigung der Kirche bekommt mann bei Frau Klatt die hinter der Kirche wohnt.
Geschichtliches:
Der Ort Kirch Kogel wurde 1303 als Gut des Fürsten Nicolaus von Werle urkundlich unter dem Namen Kerccowalk erwähnt. Das Wort Kowalk ist slawischen Ursprungs und bedeutet: Schmiedeort. Im Jahr 1435 kam das Dorf mit Unterbrechung bis 1937 in den Besitz des Klosters Dobbertin. Heute wird das Dorfbild durch den Gutshof mit Gutshaus aus dem Jahr 1840, die Kirche, den Pfarrhof und verschiedene Ziegelbauten vom ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jh. bestimmt. Die Kirche ist ein gotischer Bau aus der Zeit um 1250. Das Langhaus mit westlichem Turm wurde im späten 13. oder frühen 14. Jh. in Backsteinbauweise errichtet. 1880 erfolgte eine Restaurierung der Kirche im neugotischen Stil. Der nördlich der Kirche gelegene Pfarrhof ist ähnlich wie ein Guts- oder Bauernhof angelegt, da die Pfarrstelle mit einer Landwirtschaft gekoppelt war.
Unmittelbar an das Dorf grenzt der Naturpark „Nossentiner / Schwinzer Heide“ mit einer Fläche von 365km². Über die Hälfte davon ist Wald mit 60 Seen. Besonders wertvolle Lebensräume wie Moore, Heide, Trockenrasen, Binnendünen und Feuchtwiesen sind z.T. als Naturschutzgebiete ausgewiesen.