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Mystery zur bremischen Geschichte XVII Mystery Cache

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Kanne und Siki: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Gruß,
Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 11/1/2013
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Mystery zur bremischen Geschichte (XVII)
by gueko

Die oben angegebenen Koordinaten sind irrelevant

Bremen um 1900
Bremen um 1900
(nicht bestandteil der Aufgabe)
    

Walle
In Walle wohnen sie alle. Diesen Spruch musste sich jeder anhören der sich erklärte er sei aus Walle. Auch wurde mit dieser Aussage eine gewisse Abneigung der übrigen (angeblich besser gestellten) Bremer zum Ausdruck gebracht. Aber wie auch immer, die Waller standen zu ihrem Stadtteil und ein Waller konnte sich zum Beispiel überhaupt nicht  vorstellen in Hastedt oder Hemelingen zu wohnen und in der Neustadt geht ja gar nicht. 
Gelegentlich hörte man auch „Lieber in Walle gut wohnen, als schwach hausen“.
Nun aber zur Waller Geschichte: ( Sehr sehr kurz gefasst) Das Dorf  Walle wurde erstmalig im Jahre 1139 urkundlich erwähnt. In der Chronik taucht das Gut Walle erst 40 Jahre später auf. Die Nähe zu Bremen brachte für Walle viel Ungemach als im Schmalkaldischen Krieg der Hauptmann Jobst von Cruningen sich mit seinen über 4000 Landsknechten im Gut einquartierte, nachdem Bremen die Übergabe der Stadt verweigerte . Nach großen Gefechten gewann schließlich die Bremer Bürgerwehr und die Besatzer zogen ohne den gefallenen Hauptmann  von Cruningen ab.
Nach dem 30-jährigen Krieg beanspruchte Schweden die Stadt und Land Bremen. Die Chronik berichtet in dieser Zeit von Plünderungen obwohl die Pest in der Stadt wütete.
Bis 1810 blieb das Dorf dann aber vom städtischen Einfluss verschont. Als dann französische Truppen  Bremen als Provinzhauptstadt vereinnahmten war es erst mal mit der Ruhe vorbei.
Es begann der Bau der Waller Chaussee, eine Straße die das Dorf teilte und große Teile der Dünen, auf dem das Dorf lag , wurden abgetragen.
Am 5. November 1813  wurde Bremen, von Generalmajor von Tettenborn und seinen Truppen, befreit. Als Folge wurden die Arbeiten an der Chaussee unterbrochen. Erst 1820 wurde weitergebaut was Französische Ingenieure geplant hatten. Über 4 Jahrzehnte später fuhr die erste königlich hannoversche Eisenbahn von Bremen nach Geestemünde. Diese ebenerdig verlegte Bahnstrecke teilte das Dorf endgültig. 1914 wurde die Trasse hochgelegt und das Osterfeuerbergviertel war nur noch durch drei Unterführungen mit der Chaussee verbunden. Vor Jahrhunderten diente das Osterfeuerbergviertel der Stadt als Richtstätte, der Galgen-berg war seit dem 16.Jahrhundert der Bremer Richtplatz. Er wurde erst viele Jahre später abgebrochen und an seiner Stelle wurde von der Stadt das Pulvermagazin gebaut. Nach dem immer mehr gebaut wurde ist das Pulvermagazin aus Walle verlegt wurden.
In den Gründerjahren 1870/75 und nach dem Eintritt in Zollunion wurde aus dem Dorf langsam aber stetig die Vorstadt. Der Hafen wurde 1888 eröffnet, viele Mühlen und Fabriken siedelten sich an. Das größte Industrieunternehmen war zu jener Zeit die Bremer Jutespinnerei und Weberei. Aber was einige von uns in den sechziger erlebt haben, gab es auch damals schon. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung kamen Menschen. Von überall, viele JutemitarbeiterInnen kamen aus Polen und anderen Regionen. Jetzt entstanden viele neue Straßen und Wohnviertel. Es dauerte nicht lange da wurde die zweite katholische Kirche gebaut, sie entstand in Walle und wurde unter anderen mit einer großzügiger Spende errichtet. 1898 wurde die St.-Marien Kirche eingeweiht. 15 Jahre später kam es in der angegliederten Schule zu einen Amoklauf bei dem 5 Schulkinder starben.
Die NS-Zeiten gingen auch in Walle nicht spurlos vorbei so gab es gegen den Willen vieler die sogenannte “Gleichschaltung“. Das heißt ,viele Sportvereine, der älteste von 1891, wurden mit anderen Turnvereinen zum Turn–und Sportverein Walle zusammengeschlossen.
In Walle gab es auch eine viele jüdische Geschäfte die in diesen Jahren aufgaben, bzw. gezwungen wurden den Laden abzugeben. Das war, wie wir heute wissen, das kleinste Übel was den Menschen geschah. Siehe zu diesen Thema auch GC2P06V Stolpersteine.
Heute ist Walle ein Stadtteil mit einer modernen Infrastruktur. Lebendig und bunt, dank seiner Mitbewohner und deren unterschiedlichen Kulturen. Walle hat (Stand2003) 27136 Einwohner und mit der aufstrebenden Überseestadt wir die Einwohnerzahl weiter wachsen.
Und nun eine Reihe von Fragen, die uns das “Dorf“ noch näher bringen.


  1. Wie heißt das Wohngebiet das nach dem Kriege der Hafenerweiterung weichen sollte?
  2. Was war vorher auf dem Gelände des Walle Centers und vor Kühne & Nagel und der Tankstelle? (Ein Wort)
  3. Wie hieß die in Walle ansässige Brauerei (Ein Wort)
  4. Wie hieß die in der Nähe ansässige Schmiede (Nachname des Schmiedes)
  5. Wie hieß der Kaufmann der mit seiner großzügigen Spende den Bau der St. Marien-Kirche unterstützte? (Nachname)
  6. Im früheren “Kaufhaus des Westens“ wurden 1944 Zwangsarbeiter untergebracht. Von welcher Firma? (Zwei Worte)
  7. Bei dem verheerenden Luftangriff im August 1944 auf den Bremer Westen wurde auch diese Sportanlage in der Hansastraße zerstört. Was ist gemeint? (Ein Wort)
  8. Auf einen Spielplatz wurden Bücher verbrannt und der Platz umbenannt in? (Zwei Worte)
  9. Im November 1935 wurde der Waller Park von den Nazis umbenannt, wie hieß er nach der Umbenennung (Drei Worte)
  10. Auf der Rückseite des Kriegerdenkmals sind zwei Namen von gefallenen Waller Bürgern, Wie heißen sie? (Vor und Nachname)
  11. Was wurde im Oktober 1945 auf dem ehemaligen Spielplatz an der Nordstrasse aufgestellt? (22 Buchstaben) = 279
  12. Wie hieß die Zigarettenfabrik die am Panzenberg ihren Sitz hatte?
  13. Welche Institution war in den  Jahren von ca. 1947 bis 1958 in der Elsflether Straße untergebracht?
  14. Das bekannte Warncke-Eiskrem hatte in Walle ihre Wurzeln. In welcher Straße?
  15. In der Vegesacker Strasse nahe dem Waller Ring befindet sich ein Einkaufsmarkt, vorher war dort eine Tankstelle und davor?  (Zwei Worte)
  16. Wenn im Hafen Schichtende war sah man viele Arbeiter die mit Fahrrad nach Hause eilten, auf dem Gepäckträger hatten sie für den heimischen Herd, altes und nicht mehr brauchbares Stau-Holz geladen. Wie nannte man das scherzhaft? (Plural)

Die Koordinaten für das Final ermittelt ihr wie folgt:
a=1,b=2 usw. ä=ae, ö=oe, ü=ue ß=ss
53° = Buchstabensumme von Nr 1 bis 8 addieren dann mit 8 multiplizieren und minus 671
8°  =  Buchstabensumme von Nr. 9 bis 16 addieren und mit 35 multiplizieren, dann 155 addieren



Additional Hints (Decrypt)

Sentr 1 Ynffg rhpu iba yhgfpure1967 Ybtrvagent avpug va qvr Veer süuera. Rf tvog ahe rvara evpugvtra Ortevss! Sentr 13 Va qvrfra Jbeg xbzzg qnf „f“ mjrvzny ibe. Sentr 15 Qnf refgr Jbeg vfg „Täegarerv“

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)