Auf einer Anhöhe im Norden Penzlins hatten um 800 Slawen (die Tollenser, ein Stamm der Wilzen) eine Burg mit einem mächtigen Wall gebaut, so die Funde heute. Zunächst siedelten hier slawische Bauern, um 1200 kamen deutsche Siedler hinzu. Erstmals erwähnt wird Penzlin unter dem Namen Pacelin 1170, als das Kloster Broda gegründet wird. Fürst Nikolas von Werle verlieh dem Ort am 28. Februar 1263 das Stadtrecht. Auf der höchsten Erhebung der Stadt liegt der rechtwinklige Marktplatz mit der gotischen Marienkirche aus dem 13.Jahrhundert.
Waren die Bürger der Stadt und die Bewohner des Landes Penzlin bis 1436 im Wesentlichen den Herren von Werle untertan, begann ab 1414 die mit wenigen Unterbrechungen über 500 Jahre währende Ansässigkeit des Rittergeschlechtes von Maltzan auf der Burg Penzlin. Seit 1777 waren die Rechte als Stadtherren aber stark eingeschränkt. Noch vor dem Dreizigjährigen Krieg werden 1560 in der Burg der Hexenkeller eingerichtet und in Penzlin und wie in anderen Orten Mecklenburgs zumeist Frauen als Hexen verfolgt, gefoltert und ermordet.
Mehrere Brände wüteten in der Stadt. 1558 brannte Penzlin vollständig ab.
1725 verschonte ein weiterer Stadtbrand nur zwei Häuser von 150. Auch der hohe, schlanke Kirchturm fiel den Flammen zum Opfer.
1833 wurde der mühsam erworbene Wohlstand der Stadt wieder bei einem Brand vernichtet. 116 Scheunen brannten nieder.
1885 erfolgte der Anschluss Penzlins an das Eisenbahnnetz der Mecklenburgischen Südbahn auf der Strecke Neubrandenburg-Parchim.
Im Zuge von Reparationsleistungen wurde die Strecke 1945/46 abgebaut.
Penzlin war eine kleine Landstadt. Neben Handel, Handwerk oder Gewerbe betrieben die Bürger meist noch eine kleine Landwirtschaft.
---Der kleine Ort Penzlin hat so viele Fakten und Zahlen zur Geschichte zu bieten, so dass wir nicht wissen, wie wir diese unter einen Hut bekommen könnten, also versuchen wir es erst gar nicht.....
Wer mehr über die Stadt-Geschichte erfahren möchte, kann sich an
folgenden Koordinaten N53°30.295 E013°05.095 sehr gut informieren---
…und nun zum Cache: sammelt an den einzelnen Stationen die Info's, die Euch zum Final führen werden.
1. St.
- am südwestl. Stadtrand werdet Ihr u.a. von Waffen empfangen
... merkt Euch die Anzahl der Waffen....
2. St.
- hier in der Warener Chaussee befindet sich der sowjetische Friedhof
... zählt die Stufen, die hinauf führen...
3. St.
- hier steht Ihr vor einem Speicher im ehemaligen Scheunenviertel der Stadt
... sucht die Jahreszahl am Gebäude....Quersumme
4. St.
- das Alte Feuerwehr-Gebäude (1999 durch ein neues Gerätehaus abgelöst)
....Versorgungsschilder für Gas und Wasser am Gebäude:
- bildet die Summe der vier Zahlen und subtrahiert 0,7
5.St.
- Jüdischer Friedhof am südwestlichen Stadtrand "Am Ziegelkamp"
....wieviele jüd. Einwohner hatte Penzlin 1867
6. St.
- hier stand, bis 2017, das "Wallschlößchen", einst eine Gaststätte mit Saal, der schon 1914 das Kino beherbergte. Heute ist es einem 'neuen Projekt' gewichen.
.....auch hier seht Ihr die Versorgungsschilder am Straßenrand, eine zweistellige Zahl kommt z.Z. auf drei der fünf Schilder vor, welche ....
7. St.
- das Altes Rathaus, erbaut um 1900 für das Großherzogliche Amtsgericht
.....wie lange (Jahre) beherbergte das Gebäude die Stadtverwaltung....**wegen Bauphase...1945-2003**
8. St.
- hier sitzt eine Hexe auf einem Stein
.....wieviele Tierchen leisten ihr Gesellschaft....
9. St.
- die Burg -- Ein unvergesslicher Blick in die Zeit der Hexenverfolgung
.....am schmiedeeisernen Tor zur Burg sind vier Jahreszahlen zu finden, bildet daraus die Quersumme
10. St.
- viele alte Fachwerkhäuser, so auch dieses, tragen einen, in einen Holzbalken, geschnitzten Hausspruch
...zählt die Buchstaben der letzten beiden Wörter über der Tür
11. St.
- Der Marktplatz wurde im Dez. 2000 umgestaltet, hier müsst Ihr Euch etwas umsehen und die einzelnen Hinweise suchen, diese findet Ihr auch ohne Koord's.
..a.. = die Anzahl der Absperrungspfähle mit den kleinen Wesen
..b.. = am "Spökenbrunnen": zählt die Hummer (Wasserspeier)
..c.. = 1870 gründete Carl Schenk mit seinem Bruder die Kautabakfabrik und leiteten diese bis 1908
....... wieviele Mitarbeiter beschäftigte der Nachfolger Albert Heynold , der dieser Fabrik den gesetzlich geschützten Namen "Priemdies" gab.
..d.. = Johann Heinrich Voß wurde am 20. Feb . 1751 in Sommerstorf (bei Waren) geboren und im gleichen Jahr zog die Familie in dieses Haus
…...Vers über dem Bildnis von J.H.Voß: "Wahrlich..." , hier ist die Buchstabenanzahl minus 16 gesucht
12. St.
- Das Fürsten-Denkmal, auf dem Beyerplatz (bis 1945 "Fürstenplatz"), wurde 1890 von den Vereinen der Stadt, als Kriegerdenkmal 1870/71, gestiftet.
- in unmittelbarer Nähe findet Ihr einen weiteren kleinen Gedenkstein mit Daten,
....bildet die Quersumme aller Zahlen
13. St.
- wie heißt das Haus vor dem Ihr steht
....Quersumme des vollständigen Namen
14. St.
- Die Penzliner Bürger setzten diesen Gedenkstein 1928 zu Ehren von ...
...hier könnt Ihr dessen Amtszeit errechnen
Jetzt habt Ihr es fast geschafft...nur noch einmal rechnen 
x = Summe der Stationen 1 - 7 (Kontrolle: Quersumme = 12)
y = Summe der Stationen 8 - 14 (Kontrolle: Quersumme = 9)
N 53° 29.781 + x
E 013° 05.671 – y
...nun seit Ihr an einem weiteren denkwürdigen Ort angelangt, aber noch nicht am Final. 
Setzt Euch ein Moment, lasst die Aussicht auf Euch wirken und sucht den Kleinen Hinweis.
---Es müssen keine Privatgrundstücke betreten werden!---
---Bitte geht mit dem Final vorsichtig um!---
