Kitzscher liegt nordöstlich der Großen Kreisstadt Borna und etwa 30 km südlich von Leipzig. Die Stadt umfasst die Ortsteile Dittmannsdorf, Braußwig, Thierbach, Trages und Hainichen. 1974 erhielt Kitzscher das Stadtrecht. Im Jahr 1992 zählte die Kleinstadt etwa 8000 Einwohner. Heute sind es laut Wikipedia nur noch knapp 5.600.
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde Kitzscher (Kiczschere) im Jahre 1251 erfolgte in einer Stiftungsurkunde des Klosters Grimma, bezeugt durch Guntherus de Kiczschera.
Die Namensgebung ergibt sich aus dem altsorbischen kycera und bedeutet soviel wie Erhebung. Gemeint ist das Altdorf rund um die Kirche. Die spätgotische Kirche hat ihr jetziges Erscheinungsbild im Jahr 1685 erhalten. Bevor man den Kirchhof betritt, sieht man rechts das Pfarrhaus. Darin befand sich die erste Wirkungsstätte des bekannten Bornaer Pädagogen Gustav Friedrich Dinter.
Von 1787 bis 1797 widmete er sich nicht nur der Erziehung der Kinder, sondern auch der Ausbildung von Lehrernachwuchs. Der 1760 in Borna geborene Pädagoge war weit über die Grenzen seines Landes bekannt.
Leider wurde in Kitzscher alte und historische Bausubstanz nicht immer mit der notwendigen Sorgfalt behandelt. So stehen vielleicht gerade mal noch 40 % der Gebäude des Alten Kitzscher, die bereits schon vor 1945 existierten.
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