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Freihofsiedlung Kagran Traditional Cache

Hidden : 11/10/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Geschichte Kagrans und der Freihofsiedlung


Kagran war bis 1904 eine eigenständige Gemeinde und ist heute ein Stadtteil im 22. Wiener Gemeindebezirk namens Donaustadt. Urkundlich wurde Kagran erstmals 1199 als „Chagaran“ erwähnt, welches sich vom verwandten Wagram ableitet. Napoleons Truppen maschierten 1809 auch in Kagran ein. Bis zur ersten Donauregulierung im Jahr 1870 war Kagran auch immer wieder von Hochwassern gefährdet, ein besonders starkes zog im Jahr 1830 sogar die St. Georgs-Kirche, noch heute an der Wagramer Straße gelegen, in Mitleidenschaft. Im Jahr 1851 besuchte Kaiser Franz Joseph im Zuge eines Militärmanövers Kagran und ließ sich im Pfarrhaus sogar ein „Kaiserzimmer“ einrichten.  Seit 1886 lag Kagran auch an der Dampftramwaylinie Augartenbrücke-Floridsdorf-Kagran-Groß-Enzersdorf.

Wie eingangs erwähnt, wurde 1904 Kagran als Teil des 21. Wiener Gemeindebezirks, Floridsdorf, nach Wien eingemeindet. In der Zwischenkriegszeit begann der Siedlungsbau in Kagran, dessen wesentlicher Bestandteil die Freihofsiedlung war. Seit 1954 bildet Kagran mit sieben weiteren Ortschaften (Aspern, Stadlau, Hirschstetten, etc.) den 22. Bezirk Wiens. Der historische Ortskern, der heutige Kagraner Platz, hat noch Bestand. Das alte Feuerwehrhaus beheimatet jetzt das Bezirksmuseum Donaustadt. Kagran hatte lange Zeit dörflichen Charakter, doch schön langsam wichen die Felder verschiedensten Neubauten. In den 1970er Jahren wurde nordöstlich des historischen Dorfkerns, auf den Trabrenngründen, dem heutigen Rennbahnweg, eine riesige Wohnhausanlage erbaut. In Neukagran entstand mit dem Donauzentrum, das bis heute mehrmals erweitert wurde, eines der größten Einkaufszentren Wiens. Die U1 macht seit 2006 an drei Stationen „Kagran“, „Kagraner Platz“ und „Rennbahnweg“ halt in diesem Stadtteil.

Die Freihofsiedlung


In mehreren Quellen ist zu lesen, dass das bedeutendste Beispiel dafür, was durch eine Siedlungsbewegung in Wien geleistet wurde, die Freihofsiedlung in Wien-Kagran ist. Nach den Plänen von Ing. Architekt Karl Schartelmüller aus dem Jahr 1923 wurden zwischen 1924 und 1927 über 1.000 Wohnungen im Bereich Komzakgasse – Meissauergasse – Heckenweg – Am Freihof errichtet. Ein Herzstück dieser Siedlungsreihenhäuser ist die sogenannte Freihofsiedlung, in welcher sich der Geocache am Rande des Rosenhofs befindet.

Anfangs, 1925, waren die Häuser mit Hausflächen von 42qm exklusive Stallanbau bestimmt, was eine reine Wohnfläche von insgesamt 65-70qm (Erdgeschoss + 1. Stock) ergab. Im Jahr 1926 wurde dann die verbaute Fläche mit 40qm inklusive Stall festgesetzt. Die Folge war der Einbau des Stalls in das Haus, welcher - wie in der Literatur festgehalten - "bei entsprechender technischer Ausführung (Betondecke, Teeranstrich) einwandfrei gelöst wurde". Die reine Wohnfläche betrug damit rund 62qm. An den Grundgrößen der Häuser hat sich bis heute nichts geändert, Ställe gibt es natürlich keine mehr, allerdings können mit Zubauten gartenseitig, die Hausflächen verdoppelt werden, was dann eine Wohnfläche von 120-130qm ergibt, das Ausbauen der Dachböden ist ebenfalls zulässig und schafft weiteren Wohnraum.

Die Reihenhäuser werden heute von der Siedlungsunion - Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft m.b.H. verwaltet und beheimaten tausende Menschen mehrerer Generationen. Ein wirklich schöner Ort um zu wohnen, dem unbedingt ein Geocache gewidmet werden musste.

Additional Hints (Decrypt)

Yvaxf - mvexn va Xavruöur.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)