Nach dem ich Euch mit "Oh diese Rohre" und "Burg Schönfels " den Ort ein wenig näher gebracht habe, sollt Ihr nun noch eine andere Seite von Schönfels etwas kennen lernen.
Es sind knapp 2 km und ich empfehle diese auf Schusters Rappen zu absolvieren.
Parken könnt Ihr bei N50° 40.502 und E 012° 23.830.
Lasst mich dabei einfach bissel in der Erinnerung kramen, denn ich bin in der Ecke aufgewachsen.
Da wäre zum Beispiel das Gebäude bei Station 1. Es beherbergte zu meiner Kindheit Gemeindeamt, Bücherei, Sparkasse, Post und Kindergarten. Und jetzt? Schaut selbst!
Ach ja Kindergarten, in dem war ich auch drin und wie oft kam da der Spruch: Grün und Blau trägt des Kaspers Frau, noch ein bisschen gelber, geht der Kasper selber.
Auf den Weg zur Station 2 den Berg rein, unten angekommen seht ihr rechts den Sperlingsberg. Da sind wir so oft Schlitten rein gefahren und wenn es richtig glatt war, sogar bis vor an die Brücke der Hauptstraße gekommen. Die Geländer waren damals schon aus Eisen.
Kurz vor Station 3 kommt rechts der kleine Sperlingsberg. Da runter, über die "Hauptstraße" und dann um den Teich sind wir zur Schule marschiert. Den Weg solltet Ihr auch unbedingt nehmen, wenn Ihr von Station 3 zur Station 4 lauft. Solltet Ihr da nämlich von Station 3 bis zur Station 4 rot markierte Geländerstangen sehen, merkt Euch, wie viel Ihr gesehen habt. (Diese Zahl könntet Ihr vielleicht für die Finalkoordinaten gebrauchen)
Ach ja Station 3: Hier kann ich mich noch gut daran erinnern, dass wir da viele Steine fanden,welche man dann ganz in der Nähe schön in den Teich werfen konnte. Glaubt mir, es waren nicht die Großen, welche am weitesten flogen. Auf dem Weg zur Station 4 kommt Ihr an der Teichschänke vorbei, dort könnt Ihr ja mal einkehren. Früher war es eine Bretterbude und hieß "Erdbeerdiele". Aber schön war es da trotzdem drin. Wenn die Gäste einen zu viel gezwitschert hatten, sangen sie manchmal sogar bis vor zur Station 4 das Lied: Alle Vöglein sind schon da!
Der Weg von der Station 4 zur Station 5 nennt sich "die Huhle". Die Huhle und auch der Weg von der Station 5 zum Finale waren für uns Kinder damals "Fahrstrecke für den Linienverkehr" mit dem Fahrrad. Die Station 5 und auch das Finale selber gehörten mit zu den Haltestellen. Die Großen haben die Kleinen transportiert. Und die Kleinen haben manchmal ziemlich lange warten müssen, bis sie wieder geholt wurden. Da waren eingebuddelte Rohre als Sitzgelegenheit willkommen.
Doch nun genug der Erinnerungen, hier geht es schließlich ums Cachen und nicht um meine Kindheit.
Alle Stationen dürften leicht zu finden sein. Deshalb gibt es auch keine Hinweise! 
Bei Station 3, 5 und beim Finale wissen die Anwohner bzw. Besitzer Bescheid.
Ich bin Ihnen dankbar!
Verhaltet Euch bitte dementsprechend und verlasst die Stationen so, wie Ihr sie vorgefunden habt. Es muss nirgendswo Gewalt angewendet, gebuddelt oder geklettert werden.
Also dann, auf geht's oder wie es früher in der Schule hieß: "Seid bereit - Immer bereit"