Der am Start zu bewundernde „Luseboom“ (Naturdenkmal) erzählt eine interessante Geschichte des Oldenbütteler Holzes:
Eine uralte, bereits im ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung eingerichtete Handelsstrecke zwischen Hamburg und Flamen (später Amsterdam) erblühte nach der Reparatur der Lesumbrücke im Jahre 1664 zu neuem Glanze. Seit dem 5. Juli 1665 verkehrte zwischen Bremen und Hamburg zweimal wöchentlich eine Postkutsche. Die Passage des Oldenbütteler Holzes gehörte aufgrund des dichten Waldbewuchses und den dadurch kaum abtrocknenden Wegen zu den beschwerlichsten Teilen der Wegstrecke.
Zudem lauerten hier besondere Gefahren.
Im Grubendahlsgrund (im Volksmund „Tausend-Taler-Grund“ genannt), sollen Räuber ihr Unwesen getrieben haben. Die nahestehenden sogenannten „Lusebäume“ (Rotbuchen) boten ihnen einen guten Überblick. So konnten die mächtigen Lastenwagen der Händler bereits aus großer Entfernung erspäht werden.
Nach den Überfällen zogen sich die Räuber ins Dunkle des Waldes zurück und blieben dort lange Zeit verborgen. Eine im Dienste des Anführers stehende Magd war dann für die Aufklärung der Verbrechen, die zur Festnahme des Hauptmannes und dessen Erhängung führte, verantwortlich. Erst ein von der Schlacht um Waterloo zurückkehrender Schäfer soll die von dichtem Buschwerk umgebende Räuberhöhle entdeckt und die vergrabenen Schätze geborgen haben.
Eine späte und ernüchternde Erkenntnis für diverse Generationen von dort grabenden Kindern, die im Grubendahlsgrund das ein oder andere Loch hinterlassen haben! 
(Quellen: Spreddig, Chronik eines Dorfe, Manfred Kück, Hans Georg Taube (†), Gerhard Wellbrock (†); Hambergen 1990; diverse Ausgaben des Osterholzer Kreisblattes)
Wie der Name nahelegt, ist eine gemeinsame Bewältigung des Multi zwar nicht zwingend notwendig, aber empfehlenswert. Seile, etc. werden euch nicht helfen. Vielmehr ist bei alleinigem Antritt etwas sportliches Geschick und Gewandtheit sowie griffiges Schuhwerk gefragt. Vom Suchen bei feuchter Witterung wird aus Sicherheitsgründen abgeraten. Geringe Kenntnisse über die angesprochene „Berufsgruppe“ in Literatur, Film und jüngerer Geschichte könnten hilfreich sein. Neben den bereits genannten Fertigkeiten benötigt ihr entweder ein gutes Gedächtnis oder eine solide Buchführung. Trotz häufigen Mittelns, werden die Koordinaten nicht immer punktgenau sein. Die Wege und Pfade sind teils schwer zu finden. Dies trifft insbesondere auf den Weg zum WP2 zu.
Viel Spaß und Erfolg wünscht, skink12