Dieser kleine Multi führt Euch an eine Stelle, an der 1985 von Kindern ein Silberschatz gefunden wurde. Er lag in einer Tiefe von 20 cm und enthielt ca. 200 römische Denare aus der Zeit 54 bis 138 n. Chr. Vielleicht hatte die Münzen ja ein römischer Fernhändler versteckt, bevor er im Wirtshaus zu Schwepnitz einkehrte? Oder war es eine Diebesbeute, die hier versteckt wurde? Keiner weiß es mehr!
In der Annahme, dass es sich um Spielgeld handelt, teilten die Kinder die Münzen untereinander auf. Aber irgendjemand übergab dann doch dem Museum in Kamenz 56 dieser Münzen. Nachdem klar war, dass es sich hier um einen bedeutenden Münzschatz aus der frühen Römischen Kaiserzeit handelt, wurden alle Kinder befragt. So konnten dem Museum weitere 65 Denare übergeben werden. In den 90 Jahren tauchten wohl nochmals 25 Denare bei einer Privatperson auf.
Nachbildungen der Münzen kann man im Museum der Westlausitz in Kamenz bewundern. Die Originale sind in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden verwahrt. (vermutlich Münzkabinett) Der Denar war damals über 500 Jahre lang eine stabile Währung. Wer mehr über den Denar wissen möchte schaut hier
Viel Spaß bei der Schatzsuche! Bei Fragen sendet einfach eine Nachricht.