Einführung
Die Wendeschleife am Gabelpunkt
Bis 1926 konnte man am Gabelpunkt nur die Meterspurstraßenbahnen der Bergischen Kleinbahnen AG sehen. Seit 1897 fuhren sie über Nevigeser und Briller Straße, ab 1902 dann über Nevigeser und Hochstrasse. Nach dem Verkauf der Strecke auf der Briller Strasse 1925 an die Elektrische Straßenbahn Barmen - Elberfeld AG und dem Ausbau der Strecke mit drei Schienen, konnten ab 1926 auch Bahnen mit Normalspur (1,435 m) den Gabelpunkt erreichen. Hier endete das Normalspurgleis am Strassenrand. Nur auf den letzten Metern gab es ein zweites Gleis, damit sich entgegenkommende Triebwagen ausweichen konnten. Für die Rückfahrt musste sich der Fahrer in den Führerstand am anderen Ende des Triebwagens begeben. 1951 wurde die Schleife am Gabelpunkt in Betrieb genommen. Diese erleichterte den Betriebsablauf erheblich, da Triebwagen und Fahrer nach dem Durchfahren der Schleife sofort wieder für die Talfahrt zur Verfügung standen.
1968 wurde die Meterspurlinie, also die eigentliche Stammstrecke, stillgelegt. Übrig blieb somit allein die Normalspurlinie 11 (später 611), die weiter ihre Wendeschleife benutzte. Diese Strecke gehörte bis zum Ende der Straßenbahnära im Wuppertal 1987 zum Streckennetz.
Wenn man sich heute die Grünfläche zwischen Nevigeser und Kruppstraße anschaut, braucht man schon etwas Phantasie, um die Relikte der Schleife zu erkennen. Immerhin findet man noch die alten Oberleitungsmasten, die jetzt als Laternenmasten weiterverwendet werden. An diesen Masten und einer Baumreihe läßt sich der Verlauf der Schleife erahnen. Es gibt noch das ehemalige Wartehäuschen mit Streckentelephon und Betriebstoilette. Der alte asphaltierte Bahnsteig, auf dem noch die Sockel zweier ehemaliger Wartebänke vorhanden sind, wird nun als Fußweg genutzt.

Gabelpunkt Planung 1907 (Karte in etwa ge"west"et)

Gabelpunkt 1955 mit Wendeschleife

Straßenbahn (Linien 601 und 611) und Schwebebahn Linienplan1985 Ausschnitt
Rätsel
Tja, dann wollen wir auch mal ein "Guh-Gehl"- Rätsel versuchen. Dabei ist die difficulty bekanntermaßen sehr schwer abzuschätzen...
Ja wer bin denn ich?
Ich wurde in Preußen geboren. Na ja, eigentlich wurde meine Heimat erst ein paar Jahre vor meiner Geburt preußisch. Auch die ersten meiner vielen Geschwister kamen hier zur Welt. Meine Schulausbildung konnte ich, wegen der miserablen Finanzsituation meiner Familie leider nicht beenden. Trotzdem begann meine Karriere beim Militär. Hier brachte ich es bis zum Offizier, obwohl ich zwischenzeitlich zu einer mehrjährigen Haft verurteilt wurde. Immerhin konnte ich diese Zeit gut nutzen, um mich, neben vielen anderen Dingen, intensiv mit der Ballistik zu beschäftigen. Für meine Verdienste bekam ich später sogar einen Orden verliehen. Nach dem frühen Tod meiner Eltern habe ich mich sehr um meine Geschwister gekümmert. Auch das Wohlergehen meiner Untergebenen war mir immer wichtig. So habe ich mich, trotz meines Adelstitels, auch für liberale Ideen engagiert. Mein Schloss habe ich natürlich, wie es sich gehört, einem meiner Söhne vermacht. Bis heute gelte ich, zu recht, als Freund der Tram. Nach meinem Tode wurde eine "Stadt" nach mir benannt. Und sogar in Wuppertal hat man mir eine Straße gewidmet. Weißt du nun, wer ich bin?
Den Cache findest du nach einer kleinen Rechnung bei:
A = Quersumme der Anzahl meiner Geschwister
B = iterierte Quersumme meines Geburtsjahres
C = Buchstabenwert des 5. Buchstabens meines 2. Nachnamenteiles
D = Anzahl meiner Kinder
E = iterierte Quersumme meines Todesjahres
F = B-D
N51° 16.(B-C-E);B;(A-F)
E007° 07.D;(B-E);(D-A-E)
Wenn ihr glaubt ihr habt das Rätsel geknackt, überprüft es hier.
Spoiler

Links ist noch das alte Wartehäuschen zu sehen,
Die beiden Laternenmasten -hier zwar nur zu erahnen-
sind ehemalige Oberleitungsmasten.
Diesmal mal kein:
Ich kam, sah und loggte...
Doch warum die ganze Eile?
Bleibe eine Weile! Peile!
Sachdienliche Hinweise zum Thema sind stets erwünscht...