Skip to content

Mengen: Flugplatz Mengen-Hohentengen Traditional Cache

This cache has been archived.

clarksday: Er ist wieder mal weg.... die Location scheint verbrannt zu sein.
Ab ins Archiv....

More
Hidden : 12/14/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Eine 420 ml Lock&Lock-Dose am Regio Airport Mengen. Ihr müsst bei der Suche weder auf dem Flugplatz selbst, noch auf die Bahnlinie nebenan. Bleibt bitte im sicheren Bereich, von dort ist der Cache problemlos erreichbar. Happy caching!

Die Geschichte des Mengener Flugplatzes beginnt im Jahr 1935, als das Reichsluftfahrtministerium die Planungen für einen Militärflugplatz am heutigen Standort aufnahm. Offiziell sollte der Flugplatz lediglich als „Notlandeplatz“ tituliert werden, um so ein geheimer Flughafen zu bleiben. Mit Beginn des Jahres 1939 wurde dann der Bau realisiert, wobei es zunächst danach aussah, als würden die Pläne zugunsten eines noch größeren Landeplatzes auf dem Gelände der nahe gelegenen Kaserne in Sigmaringen aufgegeben. Geologische Schwierigkeiten am dortigen Standort waren jedoch der Grund dafür, dass letztlich doch in Mengen gebaut wurde. Zu Kriegsbeginn, insbesondere während des Westfeldzuges, starteten jedoch keine Maschinen von Mengen aus, da zu dieser Zeit der Flughafen mit einer Betonstartbahn von 1200 Metern Länge und 80 Metern Breite ausgerüstet wurde. Dabei handelte es sich um eine der ersten Betonstartbahnen auf dem Gebiet des Deutschen Reiches. Sollte in Mengen ursprünglich ein schweres Jagdgeschwader stationiert werden, änderten sich diese Pläne kriegsverlaufsbedingt im Jahre 1941 und die Flugzeugführerschule 116 Göppingen bildete hier bis zum Kriegsende junge Piloten aus. Ab 1940 befand sich zudem die Abteilung Musterbau der Friedrichshafener Flugzeugbauer von Dornier in Mengen und führte hier Testflüge durch. Berühmte Flugzeugtypen wie das Luftboot Dornier Do 214, die Do217P und Do335 wurden auf dem Mengener Flughafen getestet, die Do335 absolvierte hier gar ihren Jungfernflug. Auch die ersten Düsenjäger machten in Mengen Station, die Me262 und die Me323 wurden in den 1940er Jahren auf dem Flughafen gesehen.

Das Ende der Reichsluftwaffe in Mengen bedeutete die Besetzung des Flughafens durch französische Truppen am 22. April 1945, eine Luftbrücke Straßburg–Mengen wurde eingerichtet. Am 8. Mai 1945 flog General Jean de Lattre de Tassigny von Mengen aus nach Berlin. Der Oberkommandierende der 1. französischen Armee nahm dort als Vertreter Frankreichs die deutsche Kapitulationserklärung entgegen, der Zweite Weltkrieg war zu Ende. Anfang Juni 1945 wurden von Mengen aus die im Schloss Bad Wurzach internierten britischen Zivilisten der Kanalinsel Jersey zum britischen Militärflugplatz Hendon in der Nähe von London ausgeflogen.

Die französischen Streitkräfte nutzten den Flugplatz Mengen-Hohentengen in den Folgejahren vor allem für Transportaufgaben: Eine Brigade mit mittleren Bombern vom Typ Martin B-26 wurde hier stationiert, 1947 dann aber in den Senegal abgezogen. Der Flugplatz blieb aber Teil einer ständigen Kurierstrecke der französischen Luftwaffe, die von Paris über Straßburg, Koblenz, Mengen wieder zurück nach Straßburg und Paris führte und mit Ju52-Flugzeugen betrieben wurde. Ab Juli 1952 durften dann unter französischer Aufsicht erstmals wieder deutsche Fliegergruppen den Segelflugbetrieb aufnehmen. Von Seiten der NATO wurde Mitte der 1950er Jahre der Ausbau zu einem Düsenjägerflugplatz geprüft. Die geplante Startbahn von 2440 Metern Länge wurde aber wegen des 611 Meter hohen Missionsberges im Süden von Mengen nicht realisiert.

Mit Gründung der Bundeswehr 1955 wurde der Flugplatz auch für das deutsche Militär wieder bedeutsam: Von 1957 bis 1963 bildete die Luftwaffe ihre Piloten in Mengen an Piper, Do 27, Percival Pembroke, Noratlas und T-6 Harvard aus. Von 1960 bis 1966 fand zudem ein Teil der Ausbildung der französischen Soldaten des Escadron Aerien 3/521 der französischen Luftwaffe in Mengen statt: In Zusammenarbeit mit Soldaten der US Army wurden die Franzosen an den Flugabwehrraketen Nike-Ajax und später Nike Hercules geschult. Von 1960 bis 1962 wurde südöstlich des Fliegerhorstes die Oberschwaben-Kaserne Mengen/Hohentengen gebaut, nachdem zuvor keine Unterkünfte zur Verfügung gestanden hatten. Kurz nach der Fertigstellung wurde jedoch die Ausbildung der T-6-Piloten in die USA verlegt, der Flugplatz verlor an Bedeutung. Etwa 15 Jahre lang wurden die Anlagen nun lediglich noch für gelegentlichen militärischen Übungsflugbetrieb mit Noratlas, Hubschraubern und später der Transall genutzt, bis es 1978 schließlich zur Umwidmung in einen zivilen Verkehrslandeplatz kam.

Zur Stärkung der Infrastruktur im als strukturschwach eingestuften Landkreis Sigmaringen gründeten der Landkreis, einige umliegende Städte und Gemeinden, das Fürstenhaus Hohenzollern-Sigmaringen, Wirtschaftsunternehmen und Bankinstitute der Region, sowie örtliche Fliegergruppen 1978 gemeinsam die Flugplatz Mengen-Hohentengen GmbH.

Nach und nach wurden die Flugplatzanlagen ausgebaut, ein Tower wurde ebenso errichtet, wie Tankanlagen, Nacht- und Anflugbefeuerung, sowie gastronomische Einrichtungen im Bereich des Flughafens. Die Landebahn wurde auf die heutigen Maße von 1600 × 30 Metern ausgebaut. Seit dem Jahr 2008 ist der Luftraum F eingerichtet. Nachdem der Verkehrslandeplatz im März 2008 für Instrumentenflug ausgerüstet wurde, um auch bei schlechter Sicht erreichbar zu sein, erhält er Ende 2008 eine neue Befeuerung der Start- und Landebahn. Das Land fördert diese Maßnahme mit 133.750 Euro, das sind 50 Prozent der Gesamtinvestition. Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle in Stuttgart erklärte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Sicherung des Flugbetriebs und der Erreichbarkeit des Verkehrslandeplatzes zur Stärkung des gesamten Wirtschaftsraums.

Mit 38.000 Flugbewegungen im Jahr steht der Flugplatz Mengen-Hohentengen an vierter Stelle in Baden-Württemberg. Derzeit befinden sich 15 Flugzeughallen auf dem Gelände, bis zu 100 Flugzeuge sind stationiert. Bundeswehreinheiten sind oft bei Übungen zu Gast.

Ende August 2009 fanden auf dem Mengener Flugplatz die Offenen Deutschen Hubschraubermeisterschaften statt.

Im November 2010 förderte das Land den Instrumentenflug am Verkehrslandeplatz mit weiteren rund 12.000 Euro. Für die Einführung des Instrumentenfluges musste der Flugplatz mit meteorologischen Anlagen, neuer Tower-Technik, neuer Befeuerung für die Start- und Landebahn sowie für die Rollbahn ausgerüstet werden. Außerdem wurde der Verkehrslandeplatz aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Bereits 2007 hatte das Land für diese Maßnahmen einen Zuschuss von 251.000 Euro bewilligt. Der weiter Zuschuss war wegen der Teuerungsrate, einer Verlängerung des Zauns und einer Verlegung des Lärmschutzwalls erforderlich.

Quelle: www.wikipedia.de

Additional Hints (Decrypt)

rgjn xavrubpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)