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Aiut Alpin Dolomites Traditional Cache

Hidden : 12/19/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


 

 

 

 [DEUTSCH]

 

Aiut Alpin Dolomites

Aiut Alpin Dolomites (= ladinische Bezeichnung für „alpine Hilfe in den Dolomiten“) ist eine als gemeinnützig eingetragene Vereinigung (E.V.) ohne Erwerbszweck (Onlus). Sie besteht aus 17 Bergrettungsmannschaften vorwiegend aus dem ladinischen Gebiet der Dolomiten.

 

Die Tradition der Bergrettung

Die Bergrettung begann mit dem Einsetzen des Alpinismus, der in den Dolomiten in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts seinen Anfang nahm. Der erste Rettungseinsatz in Gröden, von dem man verlässliche Dokumente besitzt, fand im Jahr 1898 in der Langkofelgruppe statt. Der damals bekannte englische Alpinist Norman Neruda war in den Schmittkaminen der Fünffingerspitze abgestürzt und hatte sich schwer verletzt. Seine Bergung stellte die beiden Grödner Bergführer Fistil und Pescosta auf eine harte Bewährungsprobe.

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und besonders nach dem Ersten Weltkrieg waren die Bergunfälle zahlreich. In dieser Zeit waren es noch in erster Linie die Bergführer, die Hilfe leisten mussten; von ihren Einsatztechniken sind unzählige Anekdoten und Erzählungen überliefert. Ferdinand Glück, einer der aktivsten Bergführer jener Jahre in Wolkenstein, pflegte zu sagen, er habe gut 76 Personen "lebend oder tot" vom Berg herabgetragen.

In den fünfziger Jahren setzte sich der Alpinismus in den Dolomiten endgültig durch und wandelte sich von der Tätigkeit einer Elite zu einem Massenphänomen. In gleichem Maße stieg auch die Zahl der Bergunfälle an, so dass die wenigen aktiven Bergführer nicht mehr in der Lage waren, mit der Bergung der Verunglückten Schritt zu halten. Bald begriffen die jungen Bergsteiger der Dolomitentäler, dass es auch ihre Pflicht war, helfend einzugreifen und sich dementsprechend auszurüsten. Dem Beispiel einiger Städte in der Region und dem nahen Fassatal folgend, wurde im Jahr 1954 der Bergrettungsdienst Gröden gegründet, der sich sowohl dem Club Alpino Italiano, als auch dem Alpenverein Südtirol anschloss. In den Folgejahren entstanden in den Dolomiten und in anderen Tälern der Provinz viele ähnliche Mannschaften.

Fast gleichzeitig mit der Bergrettung formte sich in Gröden die Klettergilde der Catores. Viele von ihnen entwickelten sich zu Bergsteigern von außergewöhnlichem Niveau, die zahlreiche Unternehmungen im höchsten Schwierigkeitsgrad verzeichnen konnten, unter anderem in den Dolomiten, in den Westalpen, im Himalaja und in Südamerika. Die Catores waren es, die Rettungsaktionen organisierten und leiteten. Diese kameradschaftliche Verbindung trug wesentlich dazu bei, dass die Grödner Bergrettung, gemeinsam mit jener des Fassatales, zu der bekanntesten des ganzen Dolomitengebietes wurde.

Ursprünglich erfolgte die Bergung der Verunglückten behelfsmäßig mit der normalen Kletterausrüstung, also mit Seilen, Haken und Karabinern. In den fünfziger Jahren standen neuartige Ausrüstungen zur Verfügung, die eigens für Einsatztechnik in großen Felswänden entwickelt worden waren. Die wichtigste Neuerung war die Anwendung von dünnen Stahlseilen, die auf Hunderte von Metern zusammengekuppelt werden konnten. Somit war ein Abseilen über ganze Dolomitenwände möglich und es konnten Bergungen durchgeführt werden, die man vorher für nicht durchführbar gehalten hatte. Diese neuen Methoden erforderten den Einsatz mehrerer Bergsteiger und eine gut ausgebildete Mannschaft, was zu einem besseren Zusammenhalt und größerem Solidaritätsgeist innerhalb der Gruppe führte. Dieser Gemeinschaftssinn und der Wunsch, immer besser zu helfen, führten letztlich auch zum Einsatz des Hubschraubers und zur Gründung des Aiut Alpin Dolomites.

 

Die Gründung des Aiut Alpin Dolomites

Die im Jahre 1989 gesammelten Erfahrungen zeigten, dass nur mit einem erweiterten Einsatzgebiet und mit zusätzlicher Einbindung der Rettungsmannschaften der Nebentäler eine spezialisierte und wirkungsvolle Bergrettung mittels Hubschrauber realisiert werden konnte. Um sich zwischen den Felstürmen und Wänden der Dolomiten sicher zu bewegen, war die Wahl des am besten geeigneten Fluggerätes ausschlaggebend.

Nach mehreren Beratungen unter den Verantwortlichen der Bergrettungen der ladinischen Täler wurde am 17. Juli 1990 der Gründungsakt der „Union Aiut Alpin Dolomites" (abgekürzt AAD) unterzeichnet. Neun Mannschaften schlossen sich bereits bei der Gründung an. Zum Vorsitzenden wurde Gino Comelli, ein Bergführer aus Alba di Canazei und Leiter der Bergrettung des oberen Fassatales, gewählt. Als technischer Leiter wurde Raffael Kostner ernannt, der damals den Bergrettungsdienst Gröden leitete. In den folgenden Jahren wechselte sich Comelli in seinem Amt mit Willy Costamoling aus Corvara ab, dem Bergrettungsvorsitzenden des oberen Gadertales. Das Sekretariat wurde Günther Comploy anvertraut und die Buchhaltung Konrad Weirather, diese Ämter haben beide noch heute inne. Neben den bereits erwähnten Rettungsstellen von Gröden, Gader- und Fassatal schlossen sich auch die Mannschaften von Wengen, St. Martin in Thum, St. Vigil in Enneberg, Villnöss, Mittel Fassatal und Moena an. Sexten und Sulden traten nicht bei, nutzten aber den Dienst über CNSA, dem ihre Rettungsstellen angehörten. Im Folgejahr schlossen sich auch die Rettungsstellen des Alpenvereins Südtirol Seis und Tiers an. Später folgten die Mannschaften von Fiemme, San Martino di Castrozza und Fiera di Primiero.

Man mietete von der Gesellschaft CPA den damals geeignetsten Hubschrauber, wiederum ein Modell Ecureuil AS 350B1, der diesmal auch über eine Seilwinde verfügte. Es wurde auch großer Wert auf bekannte und vertrauenswürdige Piloten gelegt; der erste war Renzo Rossi, der mit Militärhubschraubern und bei der Firma Elidolomiti viel Erfahrung am Berg gesammelt hatte und sich seiner Aufgabe mit Begeisterung und Einsatz widmete.

Aiut Alpin Dolomites

Das erste Tätigkeitsjahr erwies sich bereits als sehr beanspruchend, es wurden über 100 Rettungseinsätze absolviert, die meisten mit Hilfe des Hubschraubers. Die Einsatzzeiten schwankten zwischen einem Minimum von 7 bis zu einem Maximum von 100 Minuten. Um die Zusammenarbeit zwischen den Bordtechnikern und den lokalen Rettungsmännern zu verbessern, wurden Ausbildungskurse und Übungen durchgeführt. Bei schlechten Wetter und Sichtverhältnissen mussten die Mannschaften aber nach wie vor auf bodengebundene Einsatztechnik und zum Teil auf Geländewagen zurückgreifen, um zum Einsatzort zu gelangen und die Bergungen durchzuführen.

In den Jahren 1991 und 1992 konnte der Aiut Alpin Dolomites seine Stellung im Bergrettungswesen der Dolomiten konsolidieren. Es wurde immer klarer, dass man ohne ihn nicht mehr auskommen konnte, ohne den Fremdenverkehr und den guten Ruf Südtirols zu schädigen. Der Aiut Alpin Dolomites wurde von verschiedenen für die Sicherheit der Region zuständigen Organisationen gerufen, als ob es sich um eine staatliche Dienststelle gehandelt hätte. Man vergaß oft, dass es sich um eine private Vereinigung handelte, die nur dank freiwilliger Beiträge überleben konnte.

Diese Situation wurde vom Landesrat für Gesundheitswesen anerkannt, der im Frühjahr 1992 eine finanzielle Hilfe von Seiten der Provinz Bozen in Aussicht stellte. Es war der richtige Impuls im richtigen Moment, um für die unmittelbar bevorstehende Sommersaison zu motivieren. Diese Saison erwies sich als einsatzreicher als alle vorhergehenden: 199 Hilferufe mit dem Einsatz von über 800 Personen, 19 unterstützende Rettungsmannschaften, 85 Flugstunden mit einem Durchschnitt von 26 Flugminuten pro Einsatz, 249 gerettete Personen, davon 152 verletzt, 21 tot.

Es mag nützlich sein, hier einige Auskünfte über die damalige Organisation vom Aiut Alpin Dolomites zu geben. Von der in Pavia ansässigen Firma Air Service Center, mit der bis heute zusammengearbeitet wird, wurde der neue Hubschrauber Ecureuil AS 350B2 gemietet. Mit einer Turbinenleistung von 740 HP, einer Tragfähigkeit bis zu 6 Personen und einer Reichweite von 670 km war diese Maschine mit einer 40 m Seilwinde für ein Maximalgewicht von 136 kg ausgestattet. Nach Rossi kamen die Piloten Enrico Galeazzi (Chicco), Franco Pagan und zuletzt Marco und Gabriel Kostner, beide Brüder von Raffael Kostner und beide jetzt noch aktiv; ein Berufsmechaniker kümmerte sich um die technischen Kontrollen. Ein Arzt, in der Regel ein Spezialist für Anästhesie und Wiederbelebung, flog immer mit. Die Ärzte wurden von Dr. Michele Nardin, dem medizinischen Leiter beim Aiut Alpin Dolomites, unter Bevorzugung von Bergsteigern, ausgewählt. Einige erfahrene Bergführer betätigten sich als Windenmänner, andere Bergretter wurden von Fall zu Fall als Kenner des Gebietes mit an Bord genommen.

Das Notrufzentrum auf der Seiser Alm war über zwei Telefonleitungen und über die Frequenzen verschiedener Funkgeräte der Rettungsstellen, den Umsetzer des CNSA Alto Adige und des Zivilschutzes Gröden erreichbar. Mit Hilfe des Computers war es möglich, rasch die notwendigen Personen und Vereinigungen zu suchen, sowie auch die Rettungsstellenleiter, die Lawinenhundeführer, andere Hubschrauberrettungsdienste Ärzte, Krankenhäuser, medizinische Hilfsdienste, Carabinieri, Feuerwehr und Dienste des Zivilschutzes zu erreichen. Wenn es die Wettersituation oder die Nähe zur Grenze erforderte, war es auch möglich, zu Rettungsstellen Österreichs und der Schweiz Kontakt aufzunehmen und um Hilfe zu ersuchen. Die Funkstation war von morgens bis abends von Mitgliedern der Rettungsstelle Gröden besetzt, die für diesen Dienst eigens geschult wurden und auch nachts erreichbar waren. Ein Weiterleiten des Notrufes war nicht erforderlich, so dass der Hubschrauber in der Lage war, innerhalb von zwei Minuten ab Alarmruf zu starten. Das schnelle Eingreifen durch das Notrufzentrum des Aiut Alpin Dolomites wurde allgemein anerkannt und gepriesen.

 

Die Einsatzbasis von Pontives

Die Sanon Hütte auf der Seiser Alm (siehe Foto) wurde im Jahr 1987 zurHubschrauberbasis, weil Raffael Kostner, damals Leiter des Bergrettungsdienstes Gröden, während der Sommer und Wintersaison dort verweilte und dort die Notrufzentrale installiert hatte. Erst nach einiger Zeit stellte sich heraus, wie vorteilhaft diese Position für die Rettungseinsätze war, was auch der Orgakom Bericht hervorhob. (Diesem Beispiel folgend wurde vor kurzem auch in der Brentagruppe eine hoch gelegene Hubschrauberstation erstellt, und zwar bei der Malga Zeledria, oberhalb Campo Carlo Magno.) Raffael tat das Möglichste, um sie bestens auszustatten und stellte auch ein medizinisches Depot, ein Lokal für die Rettungsgeräte und die Anlage für die Treibstoffversorgung zur Verfügung. Die Mannschaft wurde in seiner Gasthütte, die manchmal auch als Unterkunft diente, verpflegt.

Sanon Hütte

Nach der Integrierung in die Landesflugrettung wurden einige weitere Verbesserungen notwendig, um die sanitäre Genehmigung zu erhalten. Eine Kehrseite dieser Stationierung, die aber keinen Einfluss auf die Funktion des Rettungswesens hatte, war die Notwendigkeit, gewisse Wartungsarbeiten außerhalb vornehmen zu müssen, und zwar in einer Werkstätte in Trient oder beim Air Service Center in Pavia. Ein Versuch, auf der Seiser Alm einen kleinen unterirdischen Hangar zu bauen, erhielt nicht die notwendigen Genehmigungen.

Die Gelegenheit, eine passende Unterbringung für einen Hangar zu finden, bot sich 1999: In Pontives, Gemeinde Lajen aber nahe St. Ulrich, stand ein geeignetes Grundstück zum Verkauf. Das Objekt lag in der Industriezone und war gut an das Straßennetz angebunden, also ideal für eine Hubschrauberbasis. Eine Helikopter betreibende Firma hatte sich bereits auf dem Nachbargrund eingerichtet, so dass bei den Betriebskosten erhebliche Einsparungen möglich waren. Durch Vermittlung von Raffael Kostner kam es schließlich auch zum Ankauf des Grundstückes.

Nun musste man ein passendes Projekt ausarbeiten lassen und an die Finanzierung denken. Auf der Suche nach vergleichbaren Hubschrauberstandorten organisierte Raffael eine Besichtigungsfahrt nach Landeck in Österreich, wo man eine ähnliche Basis, fernab von Krankenhäusern, gebaut hatte. Dort wurde eine periphere Lage gewählt, weil nur ein Teil der Rettungseinsätze einen direkten Transport ins Krankenhaus erforderte. Die Kosten für diese Struktur, auf öffentlichem Boden und fern von Wohngebieten, beliefen sich auf etwa 2 Mrd. Lire. Neben Raffael Kostner nahmen an dieser Reise auch der Landesrat für Gesundheitswesen in Südtirol, Dr. Otto Saurer, der Vizepräsident der Region, Roland Atz, der Bürgermeister von Lajen, der Vizebürgermeister von St. Ulrich und der Pilot Marco Kostner teil. Dr. Saurer war mit der Möglichkeit, auch in Südtirol eine dezentralisierte Basis zu erstellen, einverstanden und versprach bei der Finanzierung mitzuhelfen.

Es wurde ein Vorprojekt erarbeitet, dem nachträglich eine Dachplattform für nächtliche Landungen hinzugefügt wurde. Bei den Ausgrabarbeiten für die Fundamente war viel Aushubmaterial abzutransportieren, besonders wegen der notwendigen Stabilisierungsarbeiten der steilen Seitenböschung. Im Vergleich zu Landeck fielen auch höhere Kosten für den Grundkauf an, sowie für die Erstellungen von Räumlichkeiten für die Mannschaft.

Dank der Landeshilfe konnte mit den Arbeiten bald begonnen werden, so dass mit einer Inbetriebnahme für den Herbst 2002 gerechnet wurde, was sich allerdings als zu optimistisch erwies. Zur Abdeckung der höheren Kosten trugen auch die Beiträge der Region Trentino Südtirol bei, die durch deren Vizepräsidenten Roland Atz und durch Gino Fontana, Assessor in der Region und Bergrettungsmann des Fassatales, zugesichert wurden. Der Rest wurde mittels Eigenfinanzierung sowie über Gönner und Sponsoren gedeckt.

In den Fundamenten des Baues wurde eine geräumige Garage vorgesehen, die angesichts der knappen Parkmöglichkeiten in der Umgebung sehr wichtig war. Im Tiefgeschoss gelang es, neben Keller und Heizraum einige kleine Zimmer für gelegentliche Übernachtungen von Technikern und Rettern vorzusehen. Das Erdgeschoss besteht aus einem geräumigen Hangar für den Hubschrauber, der im Notfall auch das Einstellen von zwei Maschinen zulässt. Im Freiraum unter den Rotorblättern wurden einige Diensträume für medizinische Ausrüstung und Rettungsgeräte, sowie eine kleine mechanische Werkstatt und ein Lagerraum untergebracht. In einem vorstehenden Teil des Gebäudes wurde die Funkzentrale eingerichtet, mit großen Fenstern für die Überwachung des Flugverkehrs. Im gleichen Stockwerk befinden sich auch Toiletten, sowie der Zugang zum Aufzug. Der erste Stock wurde für den Aufenthalt der Besatzung ausgelegt. Es gibt einen Ruheraum, ein Büro mit Versammlungsraum, eine Wohnung mit Küche für den Hausmeister, die eventuell auch von der Mannschaft benutzt wer- den kann. Der diensthabende Arzt, für den es immer ein Problem war, während der Saison eine Unterkunft zu finden, kann jetzt über eine kleine Wohnung verfügen. Die Plattform Y auf dem Dach ist beleuchtet und für den Nachtflug genehmigt; sie ist für alle Rettungsflugzeuge des Landes ausgelegt, die Tragfähigkeit reicht aber auch für die schweren Maschinen der staatlichen Hilfsdienste.

Die Basis ist im jetzigen Baustand noch nicht beendet. Der Anflug des Hubschraubers zur erhöhten Plattform ist sicherlich optimal, der Bodenlandeplatz muss jedoch, auch in Hinblick auf den Einsatz größerer Hubschrauber, noch vergrößert werden. Wenn der nächtliche Transport von Patienten über die Dachplattform in Betrieb sein wird, muss ein direkter Zugang über einen hydraulischen Aufzug vorgesehen werden. Diese Struktur könnte in Zukunft sehr wichtig für Notfälle und für den Zivilschutz des gesamten Gebietes werden, sowie natürlich für den nächtlichen Rettungsdienst, wie er in der Schweiz bereits routinemäßig praktiziert wird.

 
 
 
 
 
 
 
 

 [ITALIANO]

 

Soccorso alpino Aiut Alpin Dolomites

Aiut Alpin Dolomites (= significato ladino per „ aiuto in ambiente alpino delle dolomiti”) è una associazione iscritta nel registro degli enti di utilitá sociale senza scopo di lucro ( Onlus). È formata da 17 squadre di soccorso alpino raggruppate soprattutto nelle zone ladine delle Dolomiti.

 

La tradizione del soccorso

II soccorso in montagna nacque con l'avvento dell'alpinismo, la cui storia nelle Dolomiti iniziò negli ultimi decenni del 1800. Il primo intervento di soccorso in Val Gardena, di cui si ha una attendibile documentazione, risale al 1898, nel gruppo del Sassolungo, dove il noto alpinista inglese Norman Neruda precipitò mentre guidava una cordata sui camini Schmitt delle Cinque Dita. Nonostante il sollecito recupero, che impegnò duramente le due guide gardenesi Fistil e Pescosa, Neruda morì pochi giorni dopo e venne sepolto nel cimitero di Ortisei. Nei primi decenni del 1900, in particolare dopo la prima guerra mondiale, gli incidenti divennero sempre più numerosi. In quel periodo erano ancora le guide alpine a impegnarsi in prima persona per portare aiuto, sulle loro gesta e vicissitudini sono innumerevoli i racconti e gli aneddoti che ci vengono tramandati. Ferdinando Glück, una delle guide più attive di Selva, sosteneva di aver portato giù dalla montagna, "tra vivi e morti", ben 76 persone.

Negli anni Cinquanta l'alpinismo dolomitico decollò decisamente e, da attività di élite, divenne un fenomeno di massa. Di pari passo aumentarono gli incidenti, tanto che le poche guide alpine in servizio non furono più in grado di far fronte al recupero degli infortunati. Ben presto i giovani alpinisti delle valli dolomitiche compresero che era loro dovere offrire un contributo e si organizzarono adeguatamente. Seguendo gli esempi di alcuni centri della Regione e della vicina Val di Fassa, nel 1954 venne fondata la squadra di Soccorso alpino della Val Gardena, affiliata sia al Club Alpino Italiano, sia all'Alpenverein Südtirol. Decine di squadre analoghe nacquero negli anni successivi nelle Dolomiti e nelle altre valli della Provincia.

Un particolare determinante in Val Gardena fu il costituirsi, contemporaneamente alla squadra di soccorso, del gruppo alpinistico dei Catores. Parecchi aderenti a questa associazione diventarono alpinisti ad alto livello, compiendo numerose imprese di estrema difficoltà nelle Dolomiti, nelle Alpi Occidentali, nelle montagne dell'Himalaya e del Sudamerica. Fu naturale che i Catores prendessero in mano l'organizzazione e la direzione dei soccorsi. II loro contributo fu decisivo per la squadra di Soccorso alpino della Val Gardena che, insieme con quella della Val di Fassa, divenne una delle più note e conosciute di tutta la zona dolomitica.

La tecnica degli interventi subì nel dopoguerra una rapida evoluzione. In origine il recupero degli infortunati avveniva con l'utilizzo dei normali attrezzi da scalata, cioè corde, chiodi e moschettoni. Negli anni Cinquanta si resero disponibili nuovi equipaggiamenti, studiati appositamente per il soccorso su grandi pareti rocciose. L'innovazione più importante fu la sostituzione delle corde di canapa o manilla con sottili cavetti d'acciaio. Giuntando questi ultimi per molte centinaia di metri, ci si poteva calare lungo intere pareti ed eseguire recuperi fino allora ritenuti impossibili. Queste nuove tecniche richiesero l'impegno di più persone e un miglior addestramento della squadra, cosa che portò a una maggiore unità del gruppo e un forte legame di solidarietà e amicizia tra i vari componenti. Fu questo spirito, maturato fra i maglioni grigi dei Catores, che portò all'impiego dell'elicottero e alla fondazione di Aiut Alpin Dolomites.

 

La fondazione di Aiut Alpin Dolomites

In base a queste esperienze risulta evidente che per fornire un servizio efficiente e specializzato per i soccorsi in alta montagna è necessario allargare la zona di intervento e riunire le squadre delle vallate vicine. Solo con la partecipazione di tutti i gruppi operanti in ambito dolomitico è infatti possibile disporre di un elicottero con caratteristiche analoghe a quelle sperimentate nelle ultime stagioni. La giusta scelta del mezzo è ritenuta essenziale per muoversi con sicurezza tra le guglie delle Dolomiti.

Dopo consultazioni tra i responsabili dei soccorsi delle valli ladine, il 17 luglio 1990 viene siglato l'atto costitutivo dell' Union Aiut Alpin Dolomites (nome in seguito abbreviato), associando alla fondazione nove squadre. Gino Comelli, guida alpina di Alba di Canazei e capo del Soccorso Alta Fassa, è eletto Presidente. La direzione tecnica tocca a Raffael Kostner, allora alla guida del Soccorso alpino Val Gardena. Negli anni successivi Comelli si alterna nel suo ruolo con Willy Costamoling di Corvara, capo del Soccorso Alta Badia. La segreteria è affidata a Günther Comploj, la contabilità a Konrad Weihrather, cariche che ambedue ricoprono ancora oggi. Oltre a Val Gardena, Alta Badia e Alta Fassa, entrano in Aiut Alpin Dolomites le squadre di La Valle, San Martino in Badia, San Vigilio di Marebbe, Val di Funes, Centro Fassa, Moena. Sesto di Pusteria e Solda partecipano tramite il CNSA, di cui i relativi gruppi di soccorso fanno parte; l' anno successivo si associano anche le squadre dell' Alpenverein Südtirol di Siusi e Tires.

Il problema della scelta dell'elicottero può adesso essere risolto. Viene preso in affitto dalla Società CPA il mezzo più idoneo disponibile, il modello Ecureuil AS 350 B1, provvisto anche di verricello. E' inoltre importante poter contare su piloti conosciuti e fidati; il primo è Renzo Rossi, esperto di soccorso insieme ai militari e presso Elidolomiti, che si dedica al proprio lavoro con passione e impegno.

Aiut Alpin Dolomites

II primo anno di attività si rivela subito molto impegnativo, con oltre cento interventi di soccorso portati a termine, la maggior parte dei quali tramite elicottero. I tempi di volo variano da un minimo di 7 a un massimo di 100 minuti. Per un migliore affiatamento tra i tecnici di bordo e i soccorritori locali vengono effettuate parecchie prove ed esercitazioni. Se le condizioni meteorologiche o di visibilità non permettono di volare le squadre ripiegano sui sistemi tradizionali utilizzando l'auto fuoristrada per i trasferimenti, prassi seguita tuttora.

Nel 1991 e nel 1992 Aiut Alpin Dolomites (abbreviato AAD) consolida la propria presenza nel soccorso alpino dolomitico. É sempre più evidente che sarebbe difficile farne a meno senza creare un danno al turismo e all' immagine dell' Alto Adige. Ormai viene chiamato da tanti organi preposti alla sicurezza della regione, come se si trattasse di un ente statale. Ci si dimentica che è una associazione privata, che sopravvive grazie a erogazioni volontarie. Questa situazione viene riconosciuta dall' assessore alla Sanità, che nella primavera del 1992 accenna ad un possibile aiuto finanziario da parte della Provincia di Bolzano. E' la motivazione giusta al momento giusto per impostare l'attività della imminente stagione estiva, che poi si rivela più impegnativa di qualsiasi altra annata precedente: ben 199 sono le richieste di intervento, con l'impiego di oltre 800 uomini-azione, 19 squadre di soccorso assistite, 85 ore di volo con una media di 26 minuti per ogni missione, 249 persone salvate di cui 152 ferite, e 21 salme recuperate.

Aggiungiamo alcuni ragguagli sulla organizzazione di Aiut Alpin Dolomites in quei primi anni. II nuovo elicottero Ecureuil AS 350B2 viene preso in affitto dalla Società lombarda Air Service Center, con la quale il rapporto di collaborazione continua ancora oggi. Con un motore a turbina da 740 CV e portata fino a 6 persone, questo mezzo ha una autonomia di 670 km ed è dotato di verricello con 40 m di cavo e portata 136 kg. Sulla scia di Rossi, si mettono ai comandi i piloti Enrico Galeazzi (Chicco), Franco Pagan e, per ultimi, Marco e Gabriel Kostner, ambedue fratelli di Raffael e tuttora attivi. Un motorista si occupa a sua volta dei controlli giornalieri a tempo pieno. Vari medici, selezionati dal responsabile sanitario della base Michele Nardin, in genere anestesisti-rianimatori, parecchi dei quali anche alpinisti, sono sempre presenti sull'elicottero durante i salvataggi. Due guide alpine sono specializzate come tecnici di bordo, altri soccorritori vengono imbarcati di volta in volta quali esperti di zona.

Il centro di chiamata sull'Alpe di Siusi è raggiungibile tramite due linee telefoniche e varie ricetrasmittenti impostate sulle frequenze delle squadre di soccorso, del ponte radio CNSA Alto Adige, della Protezione Civile e dell'elicottero stesso. Mediante computer è possibile accedere rapidamente alle persone e agli enti interessati, cioè capisquadra del soccorso alpino, conduttori di cani da valanga, elisoccorsi alternativi, medici, ospedali, ambulanze, Carabinieri, Vigili del fuoco, Protezione Civile, ecc. Se la situazione meteorologica in prossimità del confine lo richiede, è possibile contattare le associazioni di soccorso austriache e svizzere per ottenere o fornire assistenza. II centro radio è presidiato dall' alba al tramonto da membri della squadra di Soccorso Alpino Val Gardena appositamente addestrati ed è comunque attivo anche di notte. Non essendo necessario alcun trasferimento della richiesta di soccorso, l'elicottero è in grado di decollare entro due minuti dall' allertamento: la rapidità di intervento del centro di chiamata di Aiut Alpin Dolomites viene riconosciuta da tutti.

 

La base di Pontives

Non è un caso che la baita Sanon sull' Alpe di Siusi (vedi foto) sia diventata nel 1987 la base dell' elicottero. Raffael Kostner, allora Capo del Soccorso alpino Val Gardena, vi risiedeva nelle stagioni turistiche e vi aveva perciò installato la centrale di chiamata. Solo dopo alcuni anni ci si rende conto quanto sia vantaggiosa quella posizione per le operazioni di soccorso, come confermato anche nel rapporto Orgakom (seguendo questo esempio, anche nel Gruppo del Brenta è stata dislocata una base di elisoccorso presso la Malga Zeledria, situata sopra Campo Carlo Magno, in quota e vicina alle montagne). Raffael fa il possibile per farla funzionare al meglio e mette a disposizione, oltre alla centrale di allenamento, anche il deposito per i medicinali, un locale per gli attrezzi e l' impianto per il rifornimento di carburante. L'equipaggio viene rifocillato nella baita stessa, che certe volte è utilizzata anche come alloggio.
Baita Sanon

Dopo l'integrazione nell' elisoccorso provinciale, vengono effettuate alcune modifiche alla struttura della base, necessarie per ottenere la licenza sanitaria. Un risvolto negativo, ininfluente però per la funzionalità dei soccorsi, consiste nel fatto che per effettuare certe manutenzioni è necessario trasferire il mezzo presso una officina autorizzata a Trento, se non addirittura presso la sede dell' Air Service Center nel Pavese. Un tentativo di costruire sull' Alpe di Siusi un piccolo hangar sotterraneo non riesce ad ottenere le necessarie approvazioni.

L'occasione per trovare una sistemazione più consona alle esigenze del rimessaggio si presenta quando vengono messi in vendita a Pontives nei pressi di Ortisei, alcuni idonei appezzamenti di terreno. La zona, prevista per insediamenti industriali, è ben inserita nel sistema viario, dunque ideale come base per gli elicotteri. Una impresa che effettua lavori aerei ha già acquistato un lotto di terreno ai bordi della scarpata, in posizione vantaggiosa per il volo di avvicinamento. L'appezzamento adiacente è ancora disponibile e, tramite Raffael, Aiut Alpin Dolomites si assicura una opzione per l'acquisto. Con due strutture affiancate, sarà possibile garantire sensibili economie di scala, specialmente in merito ai costi di gestione.

II problema consiste ancora una volta nel trovare il finanziamento e la concessione edilizia per la costruzione. Per rendersi conto di come sono state realizzate le basi di elisoccorso negli altri paesi, Raffael organizza una trasferta a Landeck, in Austria, dove ne è da poco sorta una simile, lontana dagli ospedali. Questo tipo di dislocazione è dettato dal fatto che anche in Austria meno della metà degli interventi di soccorso necessita di un trasporto diretto nell'ospedale di stazionamento dell'elicottero. La spesa di questa struttura, sorta su terreno pubblico e lontana da centri abitati, si aggira intorno a 2 miliardi di lire. Oltre a Raffael, al viaggio partecipano anche l'assessore alla Sanità dell' Alto Adige Otto Saurer, il vicepresidente regionale Roland Atz, il sindaco di Lajon, il vicesindaco di Ortisei e infine Marco Kostner, il pilota. II dottor Saurer apprezza la possibilità di poter disporre anche in Alto Adige di una base decentrata e promette un sostanziale finanziamento per la realizzazione dell'opera.

Viene approntato un progetto di massima, modificato poi in fase di approvazione con l'aggiunta di una piattaforma sommitale, attrezzata anche per atterraggi notturni. Durante gli scavi per le fondazioni risulta che il costo sarà parecchio più alto della base austriaca, sia per la necessità di stabilizzare la adiacente ripida scarpata, sia per la rimozione del materiale di riporto trovato sul posto. Inoltre, a differenza di Landeck, bisogna considerare anche i costi per l'acquisto del terreno e per la realizzazione degli alloggi per l'equipaggio.

Grazie all'aiuto dell'assessore alla Sanità i lavori iniziano speditamente, tanto da poter ipotizzare (previsione poi risultata troppo ottimistica) l'entrata in servizio già nell'autunno 2002. Per far fronte alle maggiori spese sono di grande aiuto i contributi della Regione Trentino Alto Adige, ottenuti tramite il vicepresidente Roland Atz, e Gino Fontana, amministratore regionale e soccorritore alpino della Val di Fassa. II resto viene finanziato in proprio: gli sponsor di AAD sono rimasti fedeli sostenitori e anche in questa occasione risultano importanti.

Nelle fondamenta della costruzione è stato possibile realizzare un'ampia autorimessa, preziosissima data la carenza di parcheggi nella zona. Nel sotterraneo trovano posto anche alcuni piccoli locali letto (per tecnici e soccorritori), il vano caldaia e una cantina. Il pianterreno davanti al piazzale è occupato dall' ampio hangar per l' elicottero, di dimensioni tali da permettere anche il rimessaggio di due macchine. Sui lati del locale, sotto la sporgenza delle pale del rotore, sono stati ricavati alcuni vani di servizio per le attrezzature mediche e la farmacia, per i materiali di soccorso, per l' officina meccanica e per il deposito di materiali. In una sporgenza della costruzione è prevista la centrale di chiamata, con ampie finestrature per permettere anche il controllo visivo del traffico aereo. Nello stesso piano si trovano i servizi igienici, anche per disabili, nonché l' accesso all' ascensore.

II primo piano è stato progettato per il soggiorno dell' equipaggio di turno. Vi è una saletta di riposo e lettura, un ufficio con locale riunioni, un appartamento per un eventuale guardiano con annessa cucina, utilizzabile anche dall' equipaggio. II medico di turno, per il quale è sempre stato un problema trovare una sistemazione in paese durante la stagione turistica, può ora disporre di un miniappartamento. La piattaforma sul tetto è illuminata e omologata per il volo notturno, ha dimensioni regolamentari per tutti gli elicotteri di soccorso provinciali e portata sufficiente anche per i mezzi più pesanti di organizzazioni dello Stato.

La base, come si presenta oggi, non è finita. L'approccio dell' elicottero alla piattaforma sommitale è sicuramente molto agevole, data anche la notevole altezza, però il piazzale a terra dovrà venire ingrandito in previsione dell' impiego di elicotteri di maggiori dimensioni. Quando il trasporto notturno di malati dalla piattaforma sarà operativo, dovrà essere previsto un montalettighe a pistone, appoggiato al muro esterno, con accesso diretto dalle ambulanze. Questa struttura potrà diventare importantissima per le emergenze sanitarie e per la protezione civile di tutta la zona, compreso naturalmente il soccorso notturno in montagna.

 
 
 
 
 
 
 
 

 [ENGLISH]

 

Aiut Alpin Dolomites

What is ‘Aiut Alpin Dolomites’ (in Ladino meaning: ‘mountain rescue in the Dolomites’). It is an voluntary association registered in the Authorities of Social Economic Utility Registrar (Onlus). It is formed by seventeen individual Mountain Rescue Teams which are associated and operate mainly in the Ladin Valleys of the Dolomites mountains.

 

Foundation

‘Aiut Alpin Dolomites’ was founded officially in 1990, but has been operating since 1987. The Helicopter Rescue Service was originally conceived and run by volunteers of the three Ladin Valleys, Gardena, Fassa & Badia, whose motivation of human solidarity handed down from one generation to another of Alpine Guides and mountain enthusiasts gave origin to the service.

 

Location

The Helicopter Rescue Service has been operational from Pontives (Val Gardena) since the summer of 2003.

How to reach us

Our Headquarters were constructed in less than three years by the ‘Aiut Alpin Dolomites’, thanks to the generous offers of supporters and to contributions made by the Province of Bolzano and Regions of Trentino/Alto Adige.

Headquarters - Aiut Alpin Dolomites

Constructed in accordance to the law and experience matured over the 16 years of activity in the field of emergency mountain rescue. The structure is equipped with a helicopter hangar and a garage for the maintenance of the vehicles, as well as a large space reserved for the crew which is divided between resting area, study/recreational area and office. Furthermore, we have constructed a night Helipad in the eventuality of emergency night flights that may apply down the way in Italy too, which already take place in nearby Austria and Switzerland.

 

Headquarters

In May 2003 we inaugurated the new Headquarters situated in the Pontives area, near Ortisei in Val Gardena with offices for central operations, administrative office, recreational areas for the crew, apartments for medical staff and pilots, hangar and one roof Helipad equipped for night flights.

The helicopter base and operational centre work in the summer season from June to October and in the winter season from December to Easter.

Headquarters - Aiut Alpin Dolomites
Headquarters - Aiut Alpin Dolomites

Out of here are starting all helicopter rescue parties which mainly support the 16 rescue teams that form the voluntary association Aiut Alpin Dolomites.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

[ITA] Zntargvpn ary cnyb fbggb vy pbcrepuvb areb aryy'natbyb. [DEU] Zntargvfpu va qre Zrgnyyfgnatr va qre Rpxr hagre qra fpujnemra Qrpxry. [ENG] Zntargvp va gur cbyr haqre gur oynpx pbire va gur pbeare.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)