Rock me Amadeus - Falcos Jukebox Mystery Cache
Rock me Amadeus - Falcos Jukebox
-
Difficulty:
-
-
Terrain:
-
Size:
 (micro)
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Dieser Cache ist dem österreichischen Musiker Johann „Hans“ Hölzel alias Falco gewidmet, der diese Welt am 6. Februar 1998 viel zu früh verlassen hat.

(Foto: falco.at)
Hintergrund
Johann „Hans“ Hölzel kam am 19. Februar 1957 als einziger Überlebender von Drillingen zur Welt. Schon in jungen Jahren zeigte sich sein ausgeprägtes musikalisches Talent. Zu seinem 4. Geburtstag bekam er einen Stutzflügel geschenkt, ein Jahr später einen Plattenspieler. Mit 5 Jahren wurde ihm von einem Professor der Wiener Musikakademie ein absolutes Gehör attestiert.
Im Alter von 11 Jahren, verließ Vater Alois Hölzel die Familie. Ab nun wuchs Hans unter der Obhut seiner Mutter und Großmutter auf. Der Schule konnte er nie viel abgewinnen. Der notorische Schwänzer brach seine Schulausbildung mit 16 ab und begann eine Lehre zum Bürokaufmann bei einer Versicherungsanstalt, die er jedoch ebenfalls abbrach.
Mit 17 Jahren gründete er mit Freunden die Band „Umspannwerk“. Zu dieser Zeit spielte er anfangs E-Gitarre, wechselte dann jedoch zu seinem Lieblingsinstrument, dem E-Bass. Er schrieb sich weiters am Wiener Musikkonservatorium ein, brach das Studium jedoch kurz darauf wieder ab, um „ein richtiger Musiker“ zu werden.
Hans Hölzel zog für 1 Jahr nach West-Berlin, wo er als Jazz-Bassist durch verschiedene Clubs zog und mit der Musikszene in Berührung kam. In einem Hotel sah er am 1. Jänner 1978 das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee, bei dem ihn der „Falke“ genannte DDR-Skispringer Falko Weißpflog beeindruckte; Hölzel beschloss, sich nach dem Sportler zu benennen.
Zurück in Wien, trat Falco dem „Ersten Wiener Musiktheater“ (später Hallucination Company) bei, einem richtungweisenden Rocktheater. Mit dieser Gruppe erzielte er erste Erfolge, die zunächst auf die Wiener Szene beschränkt waren. Im Jahresverlauf wechselte er zur politischen orientierten Band Drahdiwaberl. Sein selbst geschriebener Titel „Ganz Wien“ trug Falco 1980 als Sänger vor. Das Lied, das den Drogenkonsum in der Wiener Szene thematisiert, wurde zum Underground-Hit, das vom Hörfunk boykottiert wurde. Der Wiener Plattenunternehmer Markus Spiegel erkannte bei einem Konzert der Band Drahdiwaberl Falcos Talent und schloss mit ihm einen Vertrag über drei Solo-LPs ab.
Falcos erstes Band-Studio-Album „Psychoterror“ - auf dem auch das Lied „Ganz Wien“ zu finden ist - erschien Mitte 1981. Im Herbst erschien die englische Version „That Scene“, die sogar im Radio gespielt wurde und auf Platz 11 der Ö3-Hitparade landete.
Markus Spiegel brachte Falco mit dem Musikproduzenten und Soundmixer Robert Ponger zusammen. Gemeinsam produzierten sie den Titel „Der Kommissar“, der schnell zum Club-Hit aufstieg. Anfang 1982 wurde „Der Kommissar“ veröffentlicht und bescherte Falco europaweit Top-Platzierungen. Auch in Übersee verzeichnete die Single beachtliche Erfolge. Falco war nach der Gruppe Kraftwerk mit ihrem Titel „Autobahn" erst der zweite Künstler, der mit einem deutschen Text in die US-Charts gelangte. Der Titel war weltweit der erste kommerziell erfolgreiche Rap-Song eines Weißen.
Das zweite Album „Junge Roemer" erschien 1984. Obwohl das Album später als Falcos gelungenste Platte betrachtet wurde, blieben die Verkaufszahlen deutlich hinter den hohen Erwartungen zurück, die der Vorgänger „Einzelhaft" geweckt hatte.
Beeinflusst von Milos Formans Kinofilm Amadeus und zahlreichen neuen Mozart-Biografien entstand „Rock Me Amadeus", Falcos größter Hit. Nachdem der Titel bereits zahlreiche Top-Platzierungen in Europa erreicht hatte, stieg der Song Anfang 1986 Woche für Woche in den Top Ten der US-amerikanischen Billboard-Charts - um schließlich am 20. März 1986 für drei Wochen Platz 1 zu erreichen - was zuvor keinem anderen deutschsprachigen Titel gelungen war.
Im deutschsprachigen Raum gab es eine heftige Kontroverse über sein Lied „Jeanny": Nachdem der Titel nach „Rock Me Amadeus" und „Vienna Calling" als dritte Single ausgekoppelt worden und das dazugehörige Video im Fernsehen gelaufen war, entbrannte ein Streit über den Inhalt. Viele Sendeanstalten verweigerten die Ausstrahlung, weil „Jeanny" ihrer Meinung nach eine Gewalttat nicht nur beschreibt, sondern auch verherrlicht. Die Boykotte konnten den Erfolg jedoch nicht schmälern.
1987 machte Falco musikalisch wenig von sich reden. Nach der kräfteraubenden Japan-Tour war er körperlich und psychisch in einer schlechten Verfassung und zog sich in der Folge weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.
Im Herbst 1992 erschien das Album „Nachtflug". Auch die Singleauskopplung „Titanic„ konnte – zumindest in Österreich – an die alten Erfolge anknüpfen. Vom Erfolg des Albums „Nachtflug" motiviert, ging Falco im Mai 1993 wieder auf Europa-Tournee. Im Rahmen dieser Tour trat er einen Monat später beim Wiener Donauinselfest vor rund 150000 Besuchern auf.
1995 veröffentlichte Falco die Single „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da". Dafür wählte er das Pseudonym T>>MA, um so dem Druck einer neuen Falco-Single zu entgehen. Ein halbes Jahr später stürmte der Titel die Charts und bescherte Falco unverhofft einen neuen Hit.
Im Sommer 1996 wurde die Dance-Nummer „Naked" (unter Falco feat. T>>MB) veröffentlicht, die die Erfolgsaussichten des geplanten neuen Albums „Egoisten" (der ursprüngliche Titel von „Out of the Dark") lancieren sollte. Während die Single in Österreich bis auf Platz 4 kam, wurden in Deutschland nicht einmal 50000 Exemplare verkauft. Dieser Misserfolg führte dazu, dass Falco seine Ideen für das neue Album verwarf und dessen Veröffentlichung auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. „Naked" wurde die letzte Veröffentlichung zu Falcos Lebzeiten.
Silvester 1997 hatte Falco seinen letzten offiziellen Live-Auftritt in der Excalibur City. Anfang 1998 flog Falco nach der gemeinsamen Weihnachtsfeier mit seiner Mutter zurück in seine karibische Wahlheimat, die Dominikanische Republik.
Am 6. Februar 1998 starb Falco bei einem Autounfall auf der Straße zwischen den Städten Villa Montellano und Puerto Plata. Ein Bus rammte seinen Geländewagen – Falco war sofort tot. In der Folgezeit kam das Gerücht auf, Falco habe sich selbst das Leben genommen. Dies lag in erster Linie an der entsprechend interpretierten Textzeile „Muss ich denn sterben, um zu leben?“ aus dem Titel Out of the Dark. Allerdings entstand das Lied bereits einige Jahre vor Falcos Tod. Falco wurden im Beisein von über 4000 Fans auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem ehrenhalber gewidmeten Grab beigesetzt. Sein Sarg wurde von Mitgliedern der Wiener Motorrad-Rocker „Outsider Austria“ (diese hatten 1985 im Video zu „Rock Me Amadeus“ mitgespielt) zu Grabe getragen. Auch Jahre nach Falcos Tod ist sein Grab eine Pilgerstätte seiner Fans.
Wenige Wochen nach Falcos Tod wurde das Album „Out of the Dark (Into the Light)“ veröffentlicht und entwickelte sich zu einem großen kommerziellen Erfolg. Das Album wurde allein in Deutschland und Österreich 2 Millionen Mal verkauft, die gleichnamige Single über 3,5 Millionen Mal. Es folgten noch weitere postume Veröffentlichungen, darunter das Album „Verdammt, wir leben noch“ mit bisher unveröffentlichten Titeln.
Rätsel
Löse folgendes Rätsel um die geografischen Koordinaten des Caches zu erhalten. Besonderer Dank ergeht an dieser Stelle an Norri, die den Betatest durchgeführt hat :).
Haftungsausschluss: Um dieses Rätsel zu lösen ist es erforderlich, eine Datei (Audio, OGG) herunterzuladen. Als Geocache-Besitzer stelle ich sicher, dass diese Datei sicher heruntergeladen werden kann. Sie wurde weder vom Geocaching-HQ noch von einem Geocaching-Rezensenten (engl.: reviewer) überprüft. Das Herunterladen dieser Datei erfolgt auf eigenes Risiko!
Ordne die Lied-Titel (Variablen) der Reihe nach, wie sie aus >>Falcos Jukebox<< ertönen. Doch Vorsicht: Die Jukebox scheint defekt zu sein, denn sie spielt nur die ersten sechs Sekunden jedes Liedes an.
- (A) Brillantin brutal
- (B) Junge Römer
- (C) Rock me Amadeus
- (D) Der Kommissar
- (E) Nachtflug
- (F) Maschine brennt
- (G) Emotional
- (H) Ganz Wien
- (I) Titanic
- (J) Coming home
- (K) Vienna calling
- (L) Out of the dark
- (M) Mutter, der Mann mit dem Koks ist da
Deine ermittelte Lied-Reihenfolge kannst du mittels des folgenden Multicheckers überprüfen, der dir gleich direkt die finalen Koordinaten des Caches liefert:
Oder aber du begibst dich auf den altehrwürdigen Weg und rechnest noch ein wenig herum, um an die finalen Koordinaten des Caches zu gelangen. Hierfür weise den Variablen - entsprechend der gefundenen Lied-Reihenfolge - folgende Werte zu:
70 - 85 - 79 - 77 - 58 - 11 - 73 - 62 - 31 - 55 - 12 - 15 - 25
Der Cache versteckt sich bei:
N 48° 15.[(A-B)*C+D-E+F-G]'
E 016° 27.[(G+H)*I-J+K-L+M]'
Deine berechnete Lösung kannst du mittels des folgenden Geocheckers verifizieren:
Viel Erfolg!
Cacheevolution:
- 01.06.2024 - Multichecker eingefügt und Geochecker gewechselt.
- 26.05.2024 - Gnulux' Anti-Musik-Fingerabdrucks-Hack v0.99 auf Jukebox angewandt.
- 05.08.2017 - Neue Dose ausgelegt.
- 31.12.2013 - Initiale Veröffentlichung
Additional Hints
(Decrypt)
[Cache] Zntargvfpur Xyrvaovyq-Svyzqbfr, ibe Ertra trfpuügmg!
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures