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Schmalspurig im Bergischen Land Mystery Cache

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eigengott: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert.

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Hidden : 12/28/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


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Schmalspurig im Bergischen Land

Im Jahre 1884 wurde zum ersten Mal darüber nachgedacht,das Eschbachtal mit einer Eisenbahn zu erschließen. Es dauerte aber noch 6 Jahre, bis die Überlegungen in die Tat umgesetzt wurden. Am 21.Juli 1888 erfolgte die Genehmigung der königlichen Regierung in Düsseldorf und am 10.November wurde die Eisenbahn gegründet. Die engen gewundenen Täler des industriereichen Bergischen Landes waren mit normalspurigen Eisenbahnen wegen des beschränkten Platzangebotes nicht oder nur mit enormen Kostenaufwand zu bewerkstelligen.
Die gesuchte Schmalspurbahn existierte nur 7 Jahre, denn die großen Erwartungen, die man hatte, erfüllten sich nicht.
Wie kam es zum Bau der Bahn? Der damalige Besitzer der Preyersmühle, Karl Halbach, der Feilenhauerfabrikant Otto Ehlis und der Maschinenfabrikant Otto Schröder entwickelten die Idee eine Schmalspurbahn nach dem Vorbild des Bröhltales zu bauen. Für ihr Vorhaben überzeugten sie den Fabrikanten Joh. Bernhard Hasenclever und Söhne in Ehrinhausen. Die Stadt Remscheid hatte aufgrund der hohen Kosten infolge der geographischen Schwierigkeiten, kein Interesse an dem Bau der Bahnstrecke. Das Projekt ruhte vorerst, fand aber bald bei dem amtierenden Bürgermeister Friedrich August Wilhelm Wiel von Wermelskirchen, der sich sehr für den Bahnbau interessierte, einen Befürworter.

Im goldenen Stern (jetzt Gaststätte Keil) in Wermelskirchen fanden daraufhin viele vertrauliche Gespräche statt. Man erstellte einen Plan, die Bahn von Burg durch das Eschbachtal, bis zur Preyersmühle und durch die "Dräh" der heutigen Remscheider Straße, bis zum Bahnhof Wermelskirchen zu führen. Man entschied sich allerdings, die Strecke von Preyersmühle über Wüstenhof und Belten, nach Wermelskirchen zu führen. Der weitere Weg wurde in Kauf genommen, da die Linienführung weniger Steigung und nicht so enge Kurven hatte.
Zum Betrieb sollten 3achsige gekuppelte Tenderlokomotiven von 15t Dienstgewicht verwandt werden, die bei 15 Kilometer Geschwindigkeit in der Stunde und den stärksten Steigungen von 1:25m imstande sind, einen Zug von 30t oder 4 beladenen Güterwagen a 5000kg Ladung zu befördern. Die Personenwagen sollen, mit Rücksicht auf die Kurven von 60 Metern Radius Drehgestelle und 24 Sitzplätze 3. Klasse, sowie 8 Sitzplätze 2. Klasse haben. Außerdem sind auf der geschlossenen Plattform noch 6 Stehplätze vorhanden, so dass im Sommer, an schönen Tagen, mit einem derartigen Personenwagen 44 Personen gefahren werden können.

Am 20.Mai 1889 erfolgte der erste Spatenstich, nahe der Gasanstalt (jetzt BEW), das Gleis folgte bis nach Belten, bog dann in einer Linkskurve zur Straße ein, die nach Lüffringhausen führt, vorbei an der Ziegelei Gesenberg (heute Zippmann) verlief die Strecke der Straße folgend bis zum Ausflugslokal Dondit. Hier entstand die Haltestelle Stadtwald. Dadurch konnte ein Teil des Baumaterials vom Staatsbahnhof für den Bau der Remscheider Talsperre, deren Bau ebenfalls im Jahr 1889 begonnen hatte, durch die Kleinbahn angeliefert werden. Diese Gütertransporte begannen am 23.September. In dem Gebäude der Haltestelle Stadtwald befand sich später das Kreiskinderheim und ist heute Privatbesitz. Die Einmündung zur Landstr. Remscheid - Ehringhausen - Burg lag so ungünstig, dass die Bahnstrecke die Straße verlassen musste. Sie überquerte den Eschbach auf einer Brücke. Im Berghang auf Remscheider Gebiet wurde ein Geländeeinschnitt geschaffen, um mit einem vertretbaren Kurverradius wieder auf die Landstraße zu gelangen. Ein Wanderweg ins Eschbachtal beginnt heute durch diesen Einschnitt. Auch Reste der Gewölbebrücke sind noch erhalten. Sie sind aber wegen Einsturzgefährdung gesperrt. Weiter gings entlang der Fa. Hasenclever, spater Raspe Söhne in Kellershammer, dem Luhnshammer und der Maschinenfabrik Schröder im Burgtal, wurde der Endpunkt Burg II erreicht.

In Wermelskirchen konnten die Fahrgäste den Wartesaal der Staatsbahn gegenüber des Haltepunktes Gasthof Rimroth (später Küpper) mitbenutzen, während in Belten, Thalsperre, Preyersmühle, Zur Mühle, Altenhammer und Kellershamer II und Burg I Privatrestaurationen den Fahrgästen Unterkunft boten. Ohne Gelegenheit zum Eintreten waren nur die Verkehrsstellen Wüstenhof, Blockhaus, Schlepenpohl, Kellershammer I und Burg II

Die Fahrzeit von Wermelskirchen nach Burg betrug 57 Minuten, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 15km/h und war für damalige Verhältnisse eine durchaus annehmbare Reisegeschwindigkeit. Oft reichte der Dampfdruck nicht aus und trotz großer Rauchentwicklung und vielen Haltestellen legte der "Feurige Elias" häufig zusätzliche Pausen ein.

Die Informationen im Internet sind leider rar. Herr Lothar Gründer hat umfangreiche Recherchen zu der Eisenbahn angestellt und damit einen wertvollen Beitrag zur Bergischen Geschichte geleistet. In dem vom bergischen Geschichtsverein herausgegebenen Buch mit der Nr. 13 hat er seine Ergebnisse niedergeschrieben. Alle gesuchten Infos findet Ihr im Listing oder im www.

Hier nun die Fragen, die zur Koordinatenermittlung der ersten Station führen:

1. Wie wurde die Eisenbahn genannt - kompletter Name - Quersumme der Buchstabensumme A= _

2. Wie hieß der amtierende Bürgermeister der Stadt Wermelskirchen? Buchstabensumme 2 Vor (ohne Wilhelm) und Zuname B = _ _ _

3. Die gesamte Streckenlänge der gesuchten Schmalspurbahn ist (ohne Komma)? C = _ _

4. Die Spurweite ist in mm? D = _ _ _ _

5. Der erste Spatenstich war am (TT/MM/JJJJ)? Die Quersumme ist E = _ _

6. Wieviele Haltepunkte gab es auf der gesamten Strecke? F= _ _

Nun gehe zu:N51°08.(D-B)+ A

E007°13.(E*F)+(F*C)+F+ Quersumme von C

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.

Hier findest Du bestimmt einen Platz für Dein Cachemobil und eine Anzahl von Schmalspur-Schienenprofilen. Zähle sie und setze sie für G = _ _

Nun aber zum Final:

Ziehe von den Nordminuten der Station 1 2*G+41 und den Ostminuten 3*G+15 ab und gehe zu Fuß zum Final.

Ich hoffe, dass Dir diese geschichtliche bergische Exkursion gefallen hat. Über konstruktive Kritik freue ich mich. Happy hunting und ein gutes, frohes neues Jahr wünscht goldina und doggie

Additional Hints (Decrypt)

Oüetrezrvfgre 2 Ibeanzra Anpu qre Urvzneorvg: Mäuyr tranh

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)