Der Bahnhof Ankum ist ein kleiner Endbahnhof. Er gehört zu einer Privatbahn und liegt im nordwesten Deutschlands. Zu diesem Bahnhof gehörten in den besten Zeiten zwei Lokomotiven, bzw. Triebwagen und zwei Personenwagen. Von hieraus wurden auch nur drei Stationen angefahren (Ankum, Ahausen, Bersenbrück)

Die Ankum - Bersenbrücker Eisenbahn gehört zu den kleinsten Eisenbahnbetrieben in Deutschland. Sie wurde als Kleinbahn Ankum-Bersenbrück GmbH am 21. Mai 1913 vom Preußischen Staat, der Provinz Hannover, dem damaligen Landkreis Bersenbrück und der Gemeinde Ankum gegründet.
Anfangs lag die Betriebsführung bei der Oldenburgischen Staatseisenbahn, dann bei der Deutschen Reichsbahn, bis sie 1933 dem Landeskleinbahnamt der Provinz Hannover übertragen wurde. Als dessen Nachfolger, das Niedersächsische Landeseisenbahnamt 1959 aufgelöst wurde, übernahm die Bentheimer Eisenbahn AG die Betreuung der ABE bis zum Jahresende 1989.
Der Beginn des Ersten Weltkrieges verhinderte im Jahre 1914 die Aufnahme des Verkehrs auf der 5 km langen Strecke Ankum – Bersenbrück, wo der Anschluss an die Hauptbahn Oldenburg – Osnabrück hergestellt wurde. Erst am 2. August 1915 konnten Güterzüge fahren, die ab 16. November 1917 behelfsmäßig auch Personen beförderten. Der reguläre Personenverkehr begann einige Monate nach Kriegsende am 1. August 1919.
1962 wurde die Personenbeförderung allerdings eingestellt, da ein ortsansässiges Busunternehmen die Personenbeförderung Richtung Bersenbrück übernommen hatte.
Hin und wieder fahren immer noch Güterzüge in diesen kleinen Bahnhof ein.
Zur Freude der Ankumer und der Eisenbahnfreunde des Umlandes fährt gelegentlich besondere Besuch ein. So genannte Sonderfahrten wecken immer wieder reges Interesse.
So waren hier unter anderem schon folgende Modelle zu bestaunen:
1982: Eine V60
1983: Mevissen 4
2002: Triebwagen der Nordwestbahn
2007: V36 414
2008: Die Osnabrücker 333 209
2013: VT 95
Der VT 95 (Nikolauszug) fuhr zum 100 jährigem Jubiläum in Ankum
Zur Zeit befindet sich im Bahnhof dieses Schätzchen:

Zum Cache:
Mal wieder musste ich umbauen. Hier wurde zu oft gemuggelt. Neue Dose, neuer Ort, weiter gehts. Unauffällig verhalten. Am besten hinsetzten. Hier muss keiner ins Gebüsch.
Hinweis: Die Schienen müssen zu keinem Zeitpunkt betreten werden. Begebt euch nicht in Gefahr! Schont die Umwelt und macht nichts kaputt und hinterlasst den Cache, wie ihr ihn vorgefunden habt, damit auch noch viele weitere Cacher Spaß an dieser Dose haben.