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Pulverfabrik Mystery Cache

Hidden : 2/8/2014
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Die Headerkoordinaten zeigen auf den Pulverturm. Die Dose findet ihr dort aber nicht!

Betrachte das Foto "Pulverturm" in der Galerie und berechne mit unterem Text die Entfernung und den Blickwinkel des Fotografen zum Turm. Führe damit eine Peilung zur Dose durch, welche am Standpunkt des Fotografen versteckt ist.

Der Pulverturm samt Werkshalle war Hauptgebäude und Kraftzentrale der 1915/16 entstandenen k.u.k. Schwarzpulverfabrik und stehen unter Denkmalschutz.


Geschichtlicher Hintergrund

Während des Ersten Weltkrieges wurde im Westen des Ortes auf einer Fläche von zirka 45 Hektar eine Schwarzpulverfabrik errichtet. Aus strategischen und kriegswichtigen Gründen mußte die k.u.k. Pulverfabrik von Kamnik (Stein) bei Ljubljana (Laibach) in der Nähe Südfront abwandern und an einen neuen Standort, der vom Frontverlauf weit genug entfernt war, verlagert werden. 5000 Kriegsgefangene bauten innerhalb von 9 Monaten im Areal Gai – Trofaiach eine geschlossene Stadt.
Die architektonische Gestaltung zeugt von hoher Qualität. Der späte Jugendstil der noch vorhandenen Wohn- und Industriebauten wird als Vorbild für heutige Anlagen angeführt.

Die Kriegsgefangenen waren in einem im heutigen Siedlungsgebiet Goldbachgasse - Untergimplach errichteten Barackenlager untergebracht. Für die zum Teil aus Kamnik übersiedelten Fabriksarbeiter wurde die Pulverkolonie gebaut und für die leitenden Mitarbeiter und Offiziere in der Gössgrabenstraße eine aus mehreren Gebäuden bestehende Wohnanlage im Jugendstil.

Der Turm diente als Lagerstätte für die Kohlevorräte des kalorischen Kraftwerks der Fabrik.

Die Errichtung der Pulverfabrik führte zwar zu einem Niedergang des Fremdenverkehrs, der sich in den vorhergehenden Jahrzehnten durchaus gut entwickelt hatte, allerdings wurden mit dem Bau der Pulverfabrik die Weichen für die städt. Entwicklung Trofaiachs im 20. Jhdt. gestellt. Nach Stilllegung der Pulverfabrik im Jahr 1926 blieb das Fabriksgelände bis 1945 eingezäuntes Sperrgebiet im Besitz des Staates oder staatsnaher Unternehmungen. Mit 1. April 1939 wurde das Pulvergelände, das größtenteils zur Gemeinde Gai gehört hatte, nach Trofaiach eingemeindet. Auf dem der Gemeinde Gai verbliebenen Schlagfeld wurde ab 1940 ein Lager errichtet, das zeitweise aus über 50 Baracken bestand und in dem maximal 2000 Personen untergebracht werden konnten.

Zuerst wurden volksdeutsche Umsiedler aus der Bukowina einquartiert, die in der Folge des Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrages zwangsweise umgesiedelt und später woanders angesiedelt wurden. Von 1941 bis 1945 war es ein Lager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus den von Nazi-Deutschland besetzten Ländern, die in den Rüstungsbetrieben im Raum Leoben arbeiten mussten. Nach Kriegsende bis Anfang Jänner 1946 quartierte die britische Militärverwaltung für einige Monate bis zu 1500 jüdische Flüchtlinge ein, so genannte Displaced Persons, die mehrheitlich aus Ungarn stammten und nach Palästina auswanderten. Ab Jänner 1946 wurden im DP-Lager Trofaiach neue Vertriebene – ausgewiesene und vor der Verfolgung geflüchtete Volksdeutsche aus Kroatien, Serbien, Slowenien, Rumänien und Tschechien – eingewiesen. Ab 1948 wurden eher mehr fremdsprachige Flüchtlinge einquartiert. Ab 1952 konnte das Lager verkleinert werden. Im Jahre 1956 nach dem  Volksaufstand wurden kurzfristig Ungarnflüchtlinge eingewiesen, 1960 wurde das Lager abgerissen. Der Pulverturm und die anschließenden Werkshallen blieben als Industriegelände bestehen.

Ab 1960 wurde auf dem Gelände eine große Wohnsiedlung errichtet.

Im Industriegelände befand sich einige Jahrzehnte eine Waschmaschinenfabrik, die später auch Küchen und Kaminöfen herstellte. Danach erzeugte die Firma Tec-Pro Kühlwasservorwärmgeräte für Kraftfahrzeuge. In dieser Zeit wurde auch die Turmuhr restauriert und ein neues Uhrwerk eingebaut. Heute sind Gebäude und Gelände an verschiedene Firmen vermietet.

Seit 2012 stehen der Turm und die anschließenden Werkshallen unter Denkmalschutz.

Berechnung

Fotograf: "Bei der Aufnahme des Fotos habe ich zunächst genau nach Norden geblickt, doch der Turm kam erst in das Bild, nachdem ich die Kamera 2520 Minuten nach links gedreht habe. Von meinem Standpunkt aus überragte mich der Turm um 37 Meter und ich erblickte die Spitze unter einem Höhenwinkel von 8 Grad"

Kein Stift vorhanden!

Additional Hints (Decrypt)

QBFR VZ IREFGRPX YNFFRA, erpugf nz Raqr qre Irexyrvqhat.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)