Im Jahr 1873 begann die Aachener Industriebahn mit dem Bau der Strecke von Aachen Nord bis Mariagrube.Bereits am 26.09.1875 konnte die Teilstrecke von Würselen bis Mariagrube in Betrieb gehen. Zum 31.12. des gleichen Jahres konnte die Reststrecke von Aachen Nord bis Würselen eingeweiht werden, so dass die Strecke ab diesem Tag durchgängig von Aachen Nord bis Mariagrube befahrbar war.
Die neuerbaute Strecke war sehr erfolgreich, dass die Aachener Industriebahngesellschaft an eine Erweiterung der Strecke dachte. Man kam auf die Idee, die bestehende Strecke über Hoengen und Schleiden, Aldenhoven und Kirchberg nach Jülich zu verlängern. Dieser Plan würde es erstmalig möglich machen, Aachen von Jülich aus direkt mit einem Zug zu erreichen.
Im Jahr 1880 wurde mit der Planung der Verlängerung nach Jülich begonnen. Die Siegeridee aus einem Architektenwettbewerb wurde verwirktlicht.
Die Planung und der Bau der Verlängerung schritten zügig voran, so dass die Strecke von Hoengen bis Jülich bereits zum 01.10.1882 in Betrieb gehen konnte. Mit diesem Tag bestand nun endlich die langersehnte direkte Eisenbahnverbindung zwischen Aachen und Jülich. Die neue Gesellschaft nannte sich Aachen-Jülicher-Eisenbahngesellschaft
Mit der Verlängerung der Strecke gingen die Stationen Warden, Schleiden, Aldenhoven und Kirchberg in Betrieb.
Zwischen 1949 und 1957 sind zusätzlich zu den bestehenden Haltepunkten und Bahnhöfe die Haltepunkte Würselen-Mitte, Alsdorf-Ofden, Hoengen, Niedermerz, Aldenhoven-Ost und Bourheim hinzugekommen.
Das Ende des Güterverkehrs und des Personenverkehrs wurde am 30.05.1980 eingeläutet.
Die ehemalige Bahntrasse wurde später zu einem schönen Radweg ausgebaut und kann seit 2001 von Jülich bis Alsdorf befahren werden.
Bitte wieder gut tarnen.
Viel Spaß beim Suchen wünscht Cheetah14.