Memorandum WWII
Der Zweite Weltkrieg - 1939 bis 1945 - war der zweite global geführte Krieg sämtlicher Großmächte des 20. Jahrhunderts und stellt den bislang größten militärischen Konflikt in der Geschichte der Menschheit dar.
Doch die wenigsten wissen oder wollen es zumindest wahr haben, dass der Krieg genau hier vor ihrer eigenen Haustür einmal stattgefunden hat.
Nur wenige Meter weiter gehen heute die Menschen unbeschwert mit ihren Kindern und Hunden spazieren – dort, wo früher Krieg herrschte und manche Menschen Schutz vor Bomben und Granatsplittern suchten.
Da das ehemals hier befindliche Kraftwerk der Preußen Elektra an der Strom- und Kraftstofferzeugung für die deutsche Kriegsmaschinerie beteiligt war, wurde es gegen Kriegsende selbst ein strategisches Ziel der alliierten Bombenangriffe.
Ein zurückgelassenes Mahnmal dieser Zeit und ihrer Gefahren findet ihr hier an diesem Ort – mitten in Wölfersheim:
Eine Splitterschutzzelle (SSZ), auch „Einmannbunker“ genannt.
Hierbei handelt es sind um zylindrische Konstruktionen aus Stahlbeton, die ein bis zwei Personen Schutz vor Splittern, herrührend von Bomben-Explosionen und Beschuss mit leichten Feuerwaffen gewähren. Sie wurden überall dort eingesetzt, wo einzelne Personen keinen geeigneten Schutzraum erreichen konnten, z. B. an Arbeitsplätzen wie Bahnanlagen, Kraftwerken und landwirtschaftlichen Einrichtungen, so auch hier am Werksgelände.
Die meisten Zellen, die in der Zeit des Zweiten Weltkrieges in Deutschland errichtet wurden, sind abgeräumt worden. Vereinzelt finden sich noch Zellen, welche an abgelegenen Orten schlicht vergessen wurden – so auch diese hier.
Bautypen:

- Am weitaus häufigsten ist die Luftschutzzelle der Firma Betonwerk Westermann & Co. - zu erkennen ist sie an ihrem charakteristischen parabelförmigen Deckel. Sie ist innen 2,20 Meter hoch und ist für maximal zwei Personen konzipiert. Die Wandstärke beträgt 20 cm und durch sechs Sehschlitze konnte die Umgebung beobachtet werden. Die Zelle verfügte über eine Einstiegsluke und einen etwas kleineren Notausstieg. Ihre Masse wird auf ca. 5 Tonnen bemessen.
- Eine weitere bekannte Ausführungsart ist die der Firma Dykerhoff & Widmann KG – der Dywidag. Sie sehen etwas gedrungener aus und sind auch niedriger mit einer Höhe von nur 1,80 m, was durch den angeschraubten flachen, konisch zulaufenden Betondeckel kommt. Die Wandstärke beträgt 15 cm und das Fassungsvermögen betrug laut Typenschild bis zu drei Personen. Sie verfügen – je nach Ausführung – über zwei oder sechs Sehschlitze und je zwei Einstiegsluken. Hier wurden ca. 4,5 Tonnen als Massewert angesetzt.
- Weitere Splitterschutzzellen mit einem halbrunden Betondeckel wurden bisher noch nicht eindeutig einem bestimmten Bautyp zugeordnet.
Um welche Art Splitterschutzzelle es sich hier vor Ort handelt – findet selbst heraus! 
Bitte geht diesen Cache von den angegebenen Parkkoordinaten - Wegstrecke ca. 350m - und dem dort beginnenden Wiesenweg an, um möglichst wenig die hier ansässige Pflanzen- und Tierwelt zu stören!
Start/Stage1: Hier findet ihr
blitzschnell die Hinweise auf die nächste Station bzw. das Final!
Beantwortet einfach folgende Fragen:
A= Wie viele Löcher weist die Bodenplatte der SSZ auf?
B= Um welche Art von SSZ handelt es sich vermutlich?
Westermann=1, Dywidag=9, Unbekannt=5
C= Wieviele Ein-/Ausstiegsluken findet ihr an der SSZ?
D= Aus welchen Materialien besteht die SSZ?
Sandstein + Eisen = 1, Backstein + Holz = 2, Beton + Eisen = 4
E= Welches Symbol befindet sich auf dem Blechschild am Zaun?
Blitz=7, Schneeflocke=0, Kuh=2
F= Wie nennt man eine SSZ auch?
1-Mann-Bunker, 2-Mann-Bunker, 3-Mann-Bunker
N 50° 23.ABC E 008° 49.DEF
Um zum Final zu gelangen, könnt ihr den als Wegpunkt markierten EINSTIEG nutzen - falls ihr nicht von "Eagle Eye" beobachtet werden wollt! 
Am Final angekommen liegt ein kleines Hilfsmittel bereit, ...sollte es mal etwas klemmen! 
Viel Spaß beim Erkunden wünschen Euch,
Bulle&Braut 
Quelle: http://www.amaot.de/bunker/bunker42.htm