
Zwischen 1972 und 1974 wurden in Hessen im Rahmen der Gebiets- und Struktionalreform fast alle Gemeinden zu größeren Verwaltungseinheiten zusammen geschlossen. Im Neugliederungsgesetz vom 6. Februar 1974 wurde die Großgemeinde Selters (Taunus) mit den Ortsteilen Niederselters (Verwaltungssitz), Eisenbach, Münster und Haintchen gebildet. Oberselters kam unverständlicherweise zur Stadt Bad Camberg.
Am 1. Januar 1974 verloren Niederselters, Eisenbach, Münster und Haintchen ihre ehemalige Selbstständigkeit und am 27. Oktober 1974 wurde erstmals für die neugeschaffene Gemeinde Selters (Taunus) eine Gemeindevertretung gewählt.
Nach fast 40 Jahren lässt sich unumstritten feststellen, dass sich die Gemeinde Selters (Taunus) prächtig entwickelt hat. Ihre Infrastruktur ist intakt und vorzeigbar.
Ein Blick in die Geschichte der Ortsteile belegt eine interessante Entwicklung seit über 1200 Jahren:
Der Ortsteil Münster fiel - vermutlich - schon im Jahr 993 n. Chr. als Bestandteil der Konradiner Erbmasse Kaiser Otto III. an das Domstift Worms, welches im Jahr 1194 die Grundherrschaft und die Pfarrei Münster dem Prämonstratenserkloster Arnstein an der Lahn schenkte. Dieses erhob Münster zum Verwaltungsmittelpunkt für seinen weltlichen und geistlichen Besitz im Laubusbachtal. Im Jahr 1596 erwarb die Herrschaft Wied-Runkel die um die Mitte des 16. Jahrhunderts evangelisch gewordene Grundherrschaft Münster, bei der Münster bis zur Einverleibung ins Herzogtum Nassau verblieb. Ein vor allem im 19. und 20. Jahrhundert stark angestiegener Bergbau um Münster und im naheliegenden Waldgebiet "Lange Hecke" ließ das Dorf zu einer bedeutenden Bergmannssiedlung werden, in dessen Grube "Lindenberg" bis zum Jahr 1970, dem Jahr der endgültigen Stilllegung, vierzigprozentiger Eisenstein gewonnen wurde.
Bergbauerinnerung:

Altes Rathaus:

Ein Besuch lohnt sich.
(Quelle: www.selters-taunus.de)
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