Dies ist der siebte Cache der Runde rundum Zichtau, die euch ein paar Orte zeigen soll, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte. Wer dieses schöne Dörfchen inmitten der Hellberge sonst besucht, landet auf dem „Gut Zichtau“, im Waldbad oder im Ferienpark. Eventuell schaut man sich noch den Park an, umrundet den Schlossteich oder den Pferdeteich, besucht die Heimatstube oder die Wassertretstelle. Wer jedoch einmal tiefer in die Geschichte des Ortes eintauchen will oder einfach mal kleine Wunderwerke der Natur begutachten möchte ist an den Stationen dieser Runde genau richtig.
Wie der Name schon verrät gelangt man hier wieder an einen sagenumwobenen Ort, der so einige Fragen aufwirft. Man findet oben angekommen einen großen flachen Stein, in den Rinnen eingeschlagen wurden, die wie ein Kreuz angeordnet sind. Was wurde hier geopfert, wann und warum? Viele Fragen und nur schwammige Antworten. Soweit man es heute sagen kann, wurden den Göttern hier früher Tiere geopfert um sie bezüglich des Wetters und guter Ernten milde zu stimmen. Die Rinnen dienten als Blutablauf. Der Wahrheitsgehalt lässt sich natürlich heute schwer überprüfen. Genauso wenig lässt sich die Frage nach der Zeit beantworten...
Zum Cache: Auf dem sogennanten Opferstieg findet ihr die besagten Opfersteine und dort findet ihr auch den Cache. Fernglas mitbringen, die Aussicht ist bei gutem Wetter der Wahnsinn. Bis nach Kalbe kann man mit bloßem Auge sehen. Da hier das GPS nicht so gut ist kann man auch dem Hinweisschild folgen. Bitte nicht verlaufen ;-)