Diekirch
Das Wahrzeichen der Stadt sind die Esel, und so findet man in der Fußgängerzone auch den von Bonifatius Stirnberg aus Aachen entworfenen Eselsbrunnen, durch den bei besonderen Anlässen Bier fließt.
Das bedeutendste Museum der Stadt ist das Nationale Militärgeschichtliche Museum mit Exponaten zur Ardennenoffensive, zu der Gefangenschaft Luxemburger Zwangsrekrutierter und der Gründung und den Aufgaben der Armee nach dem Krieg.
Neben dem Militärmuseum befinden sich in Diekirch auch das Nationale Museum Historischer Fahrzeuge, das Museum der Geschichte der Brauerei sowie das Geschichtsmuseum der Stadt Diekirch in welchem auch eines der in Diekirch gefundenen Römermosaiken aus dem 3. Jahrhundert ausgestellt ist. In unmittelbarer Nähe dazu befindet sich eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit, die alte St.-Laurenz-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, zu deren Ehren das jährliche Volksfest Aal Dikrich stattfindet. Im Jahre 2005 wurde auch ein Bienenmuseum eröffnet. Ein lokales Museum, in dem auch die Mosaike in einem neuen Rahmen vorgestellt werden, befindet sich momentan im Bau.
Das älteste Monument in Diekirch ist der Deiwelselter, der Teufelsaltar. Bei dem sieben Meter hohen Torbogen handelt es sich aber nicht um einen Altar, sondern um ein 2000 v. Chr. entstandenes megalithisches Grab, das 1892 zerstört und zu einem Torbogen umgebaut wurde.
Diekirch war 1977 die erste Stadt Luxemburgs mit einer Fußgängerzone. Diese wird ähnlich wie Einkaufszentren oder manche U-Bahn-Stationen den ganzen Tag während der Geschäftszeiten über an den Häusern angebrachte Lautsprecher mit Musik beschallt.