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Moerderberg/ Murder Hill Traditional Cache

This cache has been archived.

Golgafinch: Da hier das Finale mit Absicht und sozusagen krimineller Energie komplett abgebaut wurde, kommt auch nichts Neues nach. Ich mache hier Feierabend.

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Hidden : 10/19/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein kleiner Tradi auf einem Berg mit falschem Namen

MegAdvent 2014

English below

Eigentlich dachte ich immer diese doch immerhin knapp 57m hohe Erhebung hätte ihren Namen von dem Anstieg der zu bewältigen ist, wenn man vom "Blankenburger Pflasterweg" aus diese Höhe erklimmt. Versucht das mal mit einem 20-Zoll Mifaklapprad.

Moerderberg

Doch weit gefehlt. Wie so häufig ist eine Lautverschiebung oder jemand der nicht aufgepasst hat schuld.
Eigentlich soll er Moderberg heißen, da dieses Gelände modrig und unfruchtbar ist.

Was sich eindeutig noch heute an der hier ansässigen Landwirtschaft und der nicht weit entfernten Kleingartenkolonie "Märchenland" erkennen lässt.


MegAdvent 2014

Am 29.06.2013 brachte das "Neue Deutschland" einen Artikel zum Thema. Wobei darauf hingewiesen sei, dass der erwähnte Feldweg mit dem Wildgatter, noch ca. 500m den „Blankenburger Pflasterweg“ in Richtung Malchow entfernt ist. Und die erwähnten Caches gibt es auch nicht mehr. Sie befanden sich in dem ehemaligen Polizeiobjekt am Blankenburger Pflasterweg, auf das man vom Cache aus, jedenfalls theoretisch, einen guten Ausblick hat. Mittlerweile ist das Gelände auch optisch als nicht zu betreten gekennzeichnet.

Natürlich will ich euch den Artikel nicht vorenthalten
"Geocachen am Mörderberg
von Sara Charusta
Virtuelle Schnitzeljagd: Wie ein Ausflug Kindheitserinnerungen wecken kann
Stürmischer Herbst
Berlin hat viele Berge - oder, wie der Süddeutsche eher sagen würde, »Hügel«. Die einen, wie der namensgebende Kreuzberg oder Prenzlauer Berg, sind bekannter und finden bereits Erwähnung in jedem Stadtführer von New York bis Warschau. Andere wiederum kennt man weniger. Vermutlich, weil sie nicht so szenig-cool daher kommen, doch stille Wasser sind bekanntlich tief.
Ein solches »stilles Wasser« ist der Mörderberg im Berliner Bezirk Pankow. Zwischen Blankenburg und Malchow gelegen, ist er einfach mit der S-Bahn zu erreichen. Sehr zu empfehlen ist jedoch eine Fahrradtour, da der »Berg« mit einer Höhe von 56,6 Metern über dem Meeresspiegel eigentlich mehr eine Erhebung ist und mit dem Rad nicht etwa auf kurvigen Wegen zahllose Höhenmeter erklommen werden müssen. Wie es der gemeine Flachländer vielleicht erwarten oder befürchten mag.
Gesagt, getan. Mit den Weißenseer Altbauten lässt man die Stadt hinter sich, Felder und Wiesen lösen Häuserwände ab. Spätestens hinter Malchow hat man plötzlich etwas in der Nase, das längst vergessen geglaubt schien. Etwas, das einen an vergangene Ferientage erinnert, an Spielen im Heu oder Verstecken im Wald. Einen Geruch, der in der Stadt unmöglich wahrgenommen werden kann, da er durch den im Sommer drückenden Großstadtsmog völlig überdeckt wird: der Geruch nach Kindheit. Und als wäre man vorher mit geschlossenen Augen gefahren, steht er auf einmal da und strahlt einen an, der lang erwartete Sommer. Eine laue Brise kühlt den unter dem Helm schwitzenden Kopf, rechts vom Fahrradweg wiehern Pferde auf einer Koppel, links lassen ältere Damen Drachen steigen, als fühlten auch sie sich wieder jung.
Wer glaubt, auf dem Mörderberg ließen sich Gruselgeschichten um mittelalterliche Henkersplätze aufdecken, der irrt indes: Der Mörderberg ist auch unter dem Namen Marderberg bekannt. Diese Bezeichnung wiederum hat sich vermutlich vom älteren »Modderberg« hergeleitet: Malchow lag, als Friedrich I. es 1705 kaufte, inmitten eines morastigen Gebiets voller feuchter Wiesen und Teiche. Aus Modder- wurde Marder- und schließlich der Mörderberg.
Auch die Bushaltestelle der Linie 154 heißt so, was die FDP-Fraktion im Pankower Bezirksparlament 2010 dazu veranlasste, einen Antrag zur Umbenennung der Haltestelle zu stellen. Die Begründung: Viele Kinder bekämen einen Schreck, wenn die Bushaltestelle ausgerufen werde. Was skurril erscheint, befand auch die BVV für merkwürdig und vermutete hinter dem Antrag Lobbyismus, da die neue Haltestelle den Namen des angrenzenden Golfclubs tragen sollte und lehnte den Antrag ab.
Tatsächlich ist auf der Anhöhe das einzig Angst einflößende die ehemalige Polizeikaserne. Das Gelände ist nicht abgesperrt, was offensichtlich zahlreiche Randalierer zur Zerstörung der seit vielen Jahren nicht mehr genutzten Gebäude veranlasste. Im Internet hingegen gilt das schaurige Ambiente als Geheimtipp für Foto- und Filmkulissen.
Doch zurück aufs Fahrrad. An der Kaserne vorbei, rechts auf einen Feldweg eingebogen, wird die Anhöhe wieder, was sie sein sollte: ein tolles Ausflugsziel vor allem auch für Familien mit Kindern. Auf einer (eingezäunten) Wiese grasen Rehe, alle 100 Meter steht ein grünes Schild mit dem Hinweis, dass es sich hier um einen »geschützten Landschaftsbestandteil« handelt.
An einer Kreuzung schließlich, zwischen zwei Wegen Rast machend, treffen wir auf zwei Personen, die zwischen den Büschen und Steinen etwas zu suchen scheinen. Auf die Frage, ob sie etwas verloren hätten, antwortet Tim Maier, 25 Jahre alt, Sozialpädagoge aus Prenzlauer Berg: »Nee nee, wir suchen nur einen Cache.« (Engl. für Geheimversteck) »Einen Cache?«, frage ich. »Das ist ein kleiner Gegenstand, der hier versteckt sein soll. Die Koordinaten haben wir aus dem Internet und in unser Navi eingetragen«, erklärt Laura Willutzki, 25, Erzieherin, ebenfalls aus Prenzlauer Berg. »Meistens ist der Cache ein Filmdöschen oder die Verpackung von einem Überraschungsei. Den hat hier jemand versteckt, wir suchen ihn, tragen auf einem gefalteten Zettel im Döschen das heutige Datum ein und legen es wieder zurück.« Wie Schnitzeljagd also, nur mit GPS.
Und so suchen wir dann noch bis in den späten Nachmittag hinein nach zwei am Mörderberg versteckten Caches und sind so, ganz plötzlich, tatsächlich wieder Kind."




I used to think that this hill, with its impressive elevation of just short of 57 meters, got its name Moerderberg (Murder Hill) from the ascent when you climb it from "Blankenburger Pflasterweg." Try that with a 20" Mifa-collapsible bike sometime.

Moerderberg

But that's not true at all. As is often the case, a phonetic shift is guilty, or else someone didn't pay attention when the name became official.
Actually, it should be called Modderberg (Mud Hill) because the terrain is muddy and barren.

This is obvious still today, as can be seen by the local agriculture and the nearby garden plots of "Fairytale Land."


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