Skip to content

Walsdorf - Koochesonnisch/Raadschiwelle Traditional Cache

This cache has been archived.

Dr. Zarkov: Hallo Krümelmama,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Zarkov
Volunteer Geocaching.com Reviewer

More
Hidden : 3/2/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Dies ist ein schneller drive in Tradi, der auf ein Brauchtum hier in Walsdorf hinweisen soll. Es geht hier um den Koochesonnisch, der am Sonntag nach Aschermittwoch auf dem Feld oberhalb des Caches stattfindet. Rund um den Goßberg kann man hier am Start auch finden ;-).

Der Cache Behälter ist etwas bekanntes, aber um darin das Logbuch zu finden, müsst ihr ggf. ein bisschen kniffeln. Nicht am Boden, aber irgendwie doch, so könnte hier die Devise sein. Tbs und Coins haben hier eigentlich viel Platz, aber ob ihr sie dann hier ablegen solltet, müsst ihr selber entscheiden. Dafür übernehme ich keine Verantwortung.

Bitte bringt einen folienfesten Stift mit, damit ihr loggen könnt. Es ist zwar einer deponiert, aber wie lange der dort bleibt ist fraglich. Bitte geht mit dem Cache vorsichtig um und platziert alles wieder so wie gehabt.

Viel Spaß beim Suchen, alles geschieht auf eigene Gefahr. Vorsicht, ggf. ist Strom auf dem Litz.

Ihr seid herzlich Willkommen, gerne dürft ihr das Grundstück zum Suchen des Caches betreten. Vor den Nachbarn braucht ihr keine Sorgen zu haben, da diese Cacher mögen.

Nachfolgend die Geschichte zum Brauchtum des Koochesonnisch/Raadschiwelle und das Walsdorf Lied entnommen aus der Dorfchronik Walsdorf Zilsdorf 1999. Der erste Sonntag in der Fastenzeit (der erste Sonntag nach Aschermittwoch) wird bei uns heute noch als „Koochesonnisch“ bezeichnet. Dies ist auch der Sonntag, an welchem die Junggesellen des Dorfes ein mächtiges Feuer entzünden und brennende Räder zu Tal rollen lassen. Woher der Sonntag seinen Namen hat, läßt sich nicht mehr zweifelsfrei feststellen, vielleicht weil an diesem Sonntag in früheren Zeiten in den meisten Häusern Pfannkuchen, Waffeln oder Mutzen gebacken wurden und man dies als die letzte Möglichkeit ansah, noch einmal ausgiebig zu essen – in der nunmehr beginnenden Fastenzeit (die Fastenzeit begann bis zum Jahre 1091 nicht am Aschermittwoch, sondern erst am darauffolgenden Sonntag).

Den Brauch des Radscheiben-“Raadschiwelle“ pflegten schon unsere Vorfahren. Die Feuer waren ursprünglich wohl Frühlingsfeuer, welche den Winter austrieben sollten. Feuer und Feuerräder gelten als Symbol für die Sonne und deren Licht und Wärme sehnt man nach einem langen kalten Winter herbei. Am Samstag vor dem „Koochesonnisch“ schaffen die Junggesellen Holz und Stroh zum Goßberg und errichten den Brandstoß, umwickeln die aus Eisenstäben selbstgefertigten Räder mit Stroh und bereiten alles für den darauffolgenden Tag vor. Zu Zeiten unserer Väter und Vorväter als es noch genügend Wagenräder gab, wurde das Rad von demjenigen gestellt, welcher zuletzt geheiratet hatte. Das benötigte Stroh wurde im Dorf gesammelt.

Am Sonntag bei Anbruch der Dunkelheit,begeben sich die Junggesellen zum Berg, nach dem Läuten der Abendglocke wird das Feuer entfacht und dreimal der „Engel des Herren“ gebetet, danach erschallt von des Berges Höhe, seit einigen Jahren in Trompetenbegleitung, das von Paul Trauden in Kriegsgefangenschaft gedichtete Walsdorflied. Ist dieses verklungen, lässt man nacheinander die in Brand gesetzten Räder zu Tal rollen. Früher hieß es: „Wie die Räder rollen so wird das Jahr.“ Vor dem 2. Weltkrieg, als es das Walsdorflied noch nicht gab, wurde das Lied „Oh Lust das Aug zu laben“ vorgetragen. Nach getaner Arbeit gehen die Junggesellen, ein Heischelied singend, von Haus zu Haus, sammeln Eier, Speck und Brot, freuen sich aber auch über Geldspenden und zusätzlich ein Schnäpschen. Die gesammelten Naturalien werden im jährlichen Wechsel in einer Dorfgaststätte zu Eierkuchen gebacken und gemeinsam verzehrt. Und damit das Ganze nicht zu trocken ist, werden die Geldspenden und der Resterlös aus den Eiern zum Erwerb von Flüssigkeit verwendet. Der Brauch des Eiersammelns und der anschließenden Feier soll erst nach dem Krieg aufgekommen sein, davor waren die Beteiligten immer abstinent und haben sich gleich nach Hause begeben, wenn man ihren Erzählungen glauben darf!

1. Wo einst Feuer spie die Erde
heute Wälder zaust der Wind.
Wo an den Hängen schreiten Herden
und im Tal der Felsbach rinnt.

Ref.: Da ist Walsdorf in der Eifel
am erloschnen Kraterfuß.
Heimat nenn ich dieses Dörfchen
aus der Ferne gilt dir mein Gruß.

2. Wo Erbenschell sich mächtig dehnet
braust Wotansheer in Sturmesnacht,
zog Warus einst mit seinem Heere,
hält Goßberg treu der Heimat wacht.

Ref.: Da ist Walsdorf in der Eifel

3. Wo auf schroffer Bergesnadel,
die Spiegelburg stand fest im Stein.
Wo im Schwerterkampf der Adel,
raubte Braut und Mägdelein.

Ref.: Da ist Walsdorf in der Eifel

4. Wo Elch und Bär in wilden Jagen,
erlegt bei Hörnerwiderhall,
rief Orndorf einst in fernen Tagen,
der Bergkapelle Glockenklang.

Ref.: Da ist Walsdorf in der Eifel

5. Wo noch Fleiß wird groß geschrieben,
bis man müd und altersgrau,
wo getreu in Wort und Liebe,
gleicherweise Mann und Frau.

Gedenke Heimat stets deiner Söhne
die dich niemehr wiederschaun,
nun ferne ruhn in fremder Erde,
im Sterben sahn noch deine Aun.

6. Stolz will ich mich Eifler nennen,
treu der Heimat immer sein,
allzeit mich zu ihr bekennen,
dann bleibt sie auch stetig mein.

Dich mein Walsdorf mag ich leiden
lebenslang will dein ich sein,
muß dereinst von dir ich scheiden,
dann grabt mich auf Ommrich ein.

Text von Paul Trauden

Wir freuen uns über Bilder und schöne längere Logs. Für den FTF steht hier eine Kleinigkeit herum, einfach mitnehmen ;).

Pferde schauen ist erlaubt, aber BITTE NICHT FÜTTERN!!!


This is a quick drive in traditional, which is to indicate to a tradition here in Walsdorf. This is about the Koochesonnisch, which takes place on Sunday after Aschermittwoch on the field above the cache.

The cache container is well known, but in order to find in the logbook, you must puzzle a little. Not on the ground, but somehow could be the motto here. For Tbs and Coins is actually a lot of space , but if you want to place it here, you have to decide for yourself. I´m not responsible for Tbs and coins placed here. 

Please bring a foil pen, so you can log. While there is one deposited but you can´t know how long it will be here. Please handle the cache with care and place everything back as found. 

Have fun searching, everything is at your own risk. Caution, if necessary, there may be current on the leash. 

You're welcome to enter the property to find the cache. You don´t need to worry, because the owner is also a cacher. 

Following story is taken from the customs of the Koochesonnisch / Raadschiwelle and Walsdorf song of the chronicle Walsdorf Zilsdorf 1999. The first Sunday in Lent (the first Sunday after Aschermittwoch is still referred to us as " Koochesonnisch ". This is also the Sunday on which the bachelors of the village kindle a great fire and let burning wheels roll down to the valley .The origin of the name, is not really known, perhaps because on this sunday in earlier times in most homes pancakes, waffles or mutzen were baked and you looked at this as the last opportunity to once again eat extensively - in the now beginning Lent (Lent began until 1091 not on Ash Wednesday, but only on the following Sunday). 

The custom of wheel discs " Raadschiwelle " wont even our ancestors. The fires were probably originally spring fires, which should exorcise the winter. Fire and fire wheels are symbols of the sun and the light and heat you yearn for a long cold winter caused. On Saturday before the "Koochesonnisch" the bachelors create the wheels of wood and straw at the Goßberg, build the fire shock, wrap the self-made from iron wheels with straw and prepare everything for the following day. At the time of our fathers and forefathers when there were plenty of wagon wheels, the wheel was made ​​by the person who had recently married. The straw needed was collected in the village.
 
On Sunday, at nightfall, the bachelors go to the mountain. After the ringing of the evening bell the fire is lighted and prayed three times the „Angel of the Lord". Then the Walsdorf song, written by Paul Trauden captivity is sung. After that the wheels are released to roll into the valley, after the wheels set on fire. Previously, it was : "As the wheels roll so will be the year." Before the second world war when the Walsdorflied did not yet exist, the song "Oh Lust das Aug zu laben" was recited. After work, the bachelors walked from house to house, collecting eggs, bacon and bread, but also take money or a schnapps.

The collected natural goods are baked in earlier years in a village inn to pancakes and eaten together. And so the whole thing is not too dry, the donations and the rest proceeds from the eggs are used. The custom of collecting eggs and the subsequent celebration should have arisen only after the war, before the participants were still abstinent and have gone straight home, if we are to believe her stories! 

1. Wo einst Feuer spie die Erde
heute Wälder zaust der Wind.
Wo an den Hängen schreiten Herden
und im Tal der Felsbach rinnt.

Ref.: Da ist Walsdorf in der Eifel
am erloschnen Kraterfuß.
Heimat nenn ich dieses Dörfchen
aus der Ferne gilt dir mein Gruß.

2. Wo Erbenschell sich mächtig dehnet
braust Wotansheer in Sturmesnacht,
zog Warus einst mit seinem Heere,
hält Goßberg treu der Heimat wacht.

Ref.: Da ist Walsdorf in der Eifel

3. Wo auf schroffer Bergesnadel,
die Spiegelburg stand fest im Stein.
Wo im Schwerterkampf der Adel,
raubte Braut und Mägdelein.

Ref.: Da ist Walsdorf in der Eifel

4. Wo Elch und Bär in wilden Jagen,
erlegt bei Hörnerwiderhall,
rief Orndorf einst in fernen Tagen,
der Bergkapelle Glockenklang.

Ref.: Da ist Walsdorf in der Eifel

5. Wo noch Fleiß wird groß geschrieben,
bis man müd und altersgrau,
wo getreu in Wort und Liebe,
gleicherweise Mann und Frau.

Gedenke Heimat stets deiner Söhne
die dich niemehr wiederschaun,
nun ferne ruhn in fremder Erde,
im Sterben sahn noch deine Aun.

6. Stolz will ich mich Eifler nennen,
treu der Heimat immer sein,
allzeit mich zu ihr bekennen,
dann bleibt sie auch stetig mein.

Dich mein Walsdorf mag ich leiden
lebenslang will dein ich sein,
muß dereinst von dir ich scheiden,
dann grabt mich auf Ommrich ein.

Text von Paul Trauden

 We look forward to pictures and long logs.

You may watch the horses, but PLEASE DO NOT FEED !

Additional Hints (Decrypt)

Avpug ahe qvr Eäqre orjrtra fvpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)