Der Dammer Bergsee ist ein See und ein Naturschutzgebiet bei der Stadt Damme im Landkreis Vechta.
Der See selbst, der nördlich vom Stadtgebiet von Damme liegt, ist ca. 700 m breit und ca. 560 m lang.
Er entstand in den Jahren 1952 bis 1967 als Großer Klärteich des Dammer Eisenerzbergbaus.
Das 1,05 km² große Gebiet steht seit 1995 unter Naturschutz.
Für den Schutz gefährdeter Pflanzenarten ist es vor allem wegen der Überreste des in den 1960er Jahren
aufgegebenen Eisenerzbergbaus besonders wertvoll. Am Rande von künstlichen Stillgewässern,
die der Erzwäsche dienten, auf Spülfeldern und einer Berghalde haben sich aufgrund der
extremen Standortverhältnisse sehr viele seltene Pflanzen angesiedelt, darunter etliche Orchideenarten.