Der Höllengrund ist ein ca. 900 m langer Abschnitt eines Kerbsohlentales am Großschweidnitzer Wasser zwischen der ehemaligen Dürrhennersdorfer Höllmühle und Großschweidnitz. Südwestlich schließt sich der 347 m hohe Höllenberg an.
Mit seinem steilen, unausgeglichenen Gefälle und einem Hangneigungswinkel bis 60 Grad vertritt der Höllengrund den Typ der häufig vorkommenden Oberlausitzer Skalen (Felstäler). Teilweise durchziehen mächtige Gerölle und Blöcke aus Lausitzer Granodiorit das Großschweidnitzer Wasser und verleihen ihm damit den Charakter eines höheren Mittelgebirgsbaches.
Am Bachufer stehen abwechslungsreiche Waldformen inmitten einer artenreichen Bodenflora mit den Baumarten Bergahorn, Gemeine Esche und Stieleiche; den größten Flächenanteil nimmt jedoch in der schmalen Talaue als auch an den nach Norden gerichteten Hängen Fichtenforst ein, dagegen herrschen an den südexponierten Hängen Kiefer und Lärche vor.
Sehenswertes im Höllengrund:
- Jungfernsprung nahe dem Waldhaus
- Höllengrund-Viadukt (erbaut 1846/47, 7 Bögen, 17,5 m Höhe und 148 m Länge, Sprengung des mittleren Bogens am 8. Mai 1945 gg. 9.00 Uhr durch die Wehrmacht, am 4. Aug. 1945 fuhr schon wieder der erste Zug im Schritttempo über die Brücke)
- Duncanplatz (nach Sir William Duncan benannt, der einen Teil des Höllengrundtales erwarb).
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Höllengrund_(Dürrhennersdorf)