Gleichamberg
Der Ort Gleichamberg mit seinen 993 Einwohnern liegt dicht am Südostfuß des „Großen Gleichberg“, daher auch der Name. Die erste urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1182 zurückzuführen, mit dem Namen „Glychin am Berg“. Das Landschaftsbild prägen in diesem Gebiet die basaltischen Erhebungen der beiden Gleichberge, die aus fast allen Richtungen als Orientierungshilfen zu sehen sind. Der „Große Gleichberg“ als Naturdenkmal, da unter seiner schützenden Basaltmasse, die gesamten Keuperschichten vor der Abtragung bewahrt wurden, der „Kleine Gleichberg“ mit seiner 11 km langen Mauer um die drei Steinsburgen als klassische Stätte der Vorgeschichtsforschung.
Besteigt man ihre Höhen, dann sieht man eine wohl wenig bekannte doch ungemein anziehende Landschaft, die in vielfacher Hinsicht süddeutsche fränkische Züge trägt. Ein weiteres Merkmal, das beide Teile wieder zu einer Einheit verbindet, ist die große Zahl von Basaltschloten und –gängen, ein Ergebnis der tertiären, miozänen Vulkanismus. Im Jahre 867 treten die Gleichberge in das Licht der Geschichte. Das Land um die Gleichberge gehörte seit Merowingerzeit (Angehörige des fränkischen Königsgeschlechts) zu Ostfranken und wurde erst zu Beginn der Neuzeit durch dyniatische Politik mit Thüringen verbunden.