
"Buntsandstein in Steinburg "
Entstehung:
Vor ca. 245 Mill. am Anfang des Erdmittelalters wanderte Deutschland eingebettet im Superkontinent Pangäa durch den Wüstengürtel unserer Erde. Während des Trias war es sehr heiß und trocken. Die Polarregionen waren das ganze Jahr über frostfrei und warm. Das damalige Zechsteinmeer aus dem Perm trocknete langsam aus. In der mitteleuropäischen Senke (germanische Becken), die von Helgoland bis in den Süden von Hessen reichte, lagerte sich periodisch in weitverzweigten Flusssystemen und flachen Binnenseen roter Sand und Ton, abgetragen aus den umliegenden Hochgebiete, ab. Die mächtigen Sanddünen und der vertrockneter Flussschlamm verfestigte sich zum roten Buntsandstein.

Der Buntsandstein ist die früheste Abteilung des Trias, welche sich aus Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper zusammensetzt. Der Buntsandstein wird unterteilt in den Unteren, Mittleren und Oberen Buntsandstein.
Der Begriff Buntsandstein stammt von den verschiedenen Farben der Gesteine aus der er aufgebaut ist und umfasst eine teils mehrere hundert Meter mächtige Gesteinseinheit aus überwiegend Sandsteinen. Nebenher kommen Tonstein, Siltstein, Gips u. w. Gesteine vor.
Besonderheiten des Aufschlusses:
Gerade bei diesem Abschnitt des Aufschluss kann man Besonderheiten des Buntsandsteines sehen.
Hier entstanden durch Bleichvorgänge auch gelbliche, zum Teil fast weiße Sandsteine, die besonders in diesem Abschnitt sichtbar sind.
Auch die für Sedimentgesteine typische Schichtungen sind hier besonders gut zu erkennen.
Wannenförmig gebogene Schichtunterseiten entstanden bei schnell
fließendem Wasser. Gerade Schichtunterseiten entstanden bei
langsam fließendem oder stehendem Wasser.
Die Gesteine des Buntsandsteins bestehen keineswegs, wie der Name
vermuten lässt, ausschließlich aus Sandsteinen. Es können auch Tonsteine,
Schluffsteine und selbst kiesreiche Bestandteile enthalten sein.
Die Gesteine des Buntsandsteins bilden eindrucksvolle Felswände und
interessante Felstürme.
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Es ist nicht notwendig, irgendwelche reguläre Wege zu verlassen!
Zur Aufgabe
Macht ein Foto von euch und eurem GPS an einem der Aufschlüsse, natürlich optional!
Beantwortet noch folgende Fragen:
1. Um welche Art (Gliederung) von Buntsandstein handelt es sich bei diesem Aufschluss?
2. Welches ist auch bei diesem Aufschluss eine typische Färbung von Sandstein und wie kommt Diese zustande?
3. Beschreibe mit eigenen Worten die Struktur, Farbe und Formation des Aufschlusses! Beachte hierbei auch die Veränderungen des Gesteins in Richtung Quelle!
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Eingemessen mit Garmin Dakota20 und 6m Genauigkeit
Quelle von Foto aus eigenem Archiv
Text: Wikipedia und Mineralienatlas.de
happy caching wünschen "die Adligen"
