Sicher dagegen ist, dass viele Generationen der Hellerauer den Teich nebst kleinem Park und dazugehörigem Wiesenhang in guter Erinnerung behalten – sei es durch die rasanten Rodeltouren im Winter, (die durchaus auch einmal ein unsanftes Ende an den imposanten Eichen nehmen …) – sei es durch die bereits viele Jahre veranstalteten Kinderfeste des „Verein Bürgerschaft Hellerau e.V.“.
Nach Einschätzung des Hellerauer Architekten und Buchautoren Clemens Galonska ist der Teich früher ein Feuerlöschteich für die Werkstätten gewesen, gespeist aus einem Bach, der aus Richtung Festspielhaus in Richtung Deutsche Werkstätten fließt.
Der steile Abhang zu dem heutigen Sportplatz oberhalb des Gondlers forderte in früheren Zeiten nicht nur Rodler heraus, sondern auch visionäre Architekten: Bevor die Entscheidung fiel, die „Bildungsanstalt für Rhythmische Gymnastik“ – dem Festspielhaus – am heutigen Platz an der Karl-Liebknecht-Straße zu errichten, gab es Pläne, die Bildungsanstalt oben auf der Hügelkante zu errichten, wo sich jetzt der Sportplatz befindet. Eine monumentale Treppenanlage sollte herab zum Heideweg führen.
Schenkt man dem Stein mit der Jahreszahl Glauben, wurde die Staumauer 1953 fertiggestellt. 2011 erfolgte eine Sanierung des Gewässers.
Ein herzlicher Dank für die inhaltliche Unterstützung geht an Clemens Galonska (http://www.dresden-hellerau.de)